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Tipps & Tricks: Fahrradpflege

Fahrradpflege

Das richtige Pflegeprogramm

Gerade bei häufiger Nutzung sollten Sie Ihrem Rad die regelmäßige Dosis Pflege und Reinigung gönnen – so erhalten Sie den guten Zustand des Rads und genießen auch nach Jahren noch dieselbe Fahrfreude wie am ersten Tag.

Wie häufig muss ich mein Fahrrad ölen?

Ölen Sie die Kette Ihres Fahrrads bei regelmäßigem Gebrauch ca. alle vier Wochen, vor allem jedoch nach langen Strecken oder Fahrten im Regen. Genauso verhält es sich vor ausgedehnten Touren oder Radreisen sowie nach langem Stehen des Fahrrads. Je nach Schaltungsart empfiehlt sich ein anderer Grad der Viskosität, das heißt eine andere Zähflüssigkeit des Schmiermittels. Verfügt Ihr Rad über eine Kettenschaltung, verwenden Sie eher dünnflüssigeres, bei einer Nabenschaltung eher dickflüssigeres Kettenöl. Nach dem Auftragen des Öls wischen Sie die Kette ab, um überschüssiges Öl zu beseitigen.

Schonen Sie die Kette sowie auch alle anderen Komponenten Ihres Fahrrads, indem Sie es im Keller oder in der Garage abstellen. Auch wenn ein Fahrrad aus sehr robusten und wetterbeständigen Materialien besteht, beschleunigen äußere Einflüsse wie Nässe oder Frost den frühzeitigen Verschleiß. Benutzen Sie Ihr Rad im Sommer täglich, so können Sie es getrost draußen abschließen, im Winter lagern Sie es dann besser im Haus.

Was sollte wie häufig gereinigt werden?

Um Ihr Rad wieder zum Glänzen zu bringen, brauchen Sie nicht viel mehr als warmes Wasser und ein Paar alte Lappen.

Vor dem Ölen der Kette reinigen Sie den sogenannten Antrieb, das heißt sämtliche am Vortrieb des Rads beteiligten Zahnräder. Sind Sie viel im Gelände oder auf nassen, matschigen oder sandigen Wegen unterwegs, befreien Sie die besagten Stellen häufiger von Dreck. Im Winter empfiehlt sich wegen des Streusalzes ein regelmäßiges Abwaschen des gesamten Rads mit einem Schwamm und klarem Wasser. Verwenden Sie auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger für Ihr Fahrrad. Ein Gartenschlauch eignet sich hingegen prima. Richten Sie diesen jedoch nicht direkt auf Kette und Gangschaltung. Ein altes Baumwolltuch und etwas Wasser sowie eine gebrauchte Zahnbürste für die kniffligen Stellen bieten sich ebenso gut an und kosten nichts. Für sehr hartnäckigen Schmutz oder Rost gibt es spezielle Fahrradreiniger. Bowdenzüge, Steuersatz und Nabenlager sollten einmal im Jahr von einem Fachmann auseinandergebaut, gereinigt und neu gefettet werden.

Kommt es bei der Pflege des Fahrrads auf die gefahrenen Kilometer an?

Bei der Pflege, und dazu gehört auch das Reinigen des Fahrrads, kommt es neben den gefahrenen Kilometern auch auf das Terrain an, in dem Sie unterwegs waren. Das regelmäßige Fahren auf Naturwegen wie Erde, Sand oder Kies erfordert eine weitaus gründlichere Pflege der Kette, Zahnräder und der Reifen als das ständige Fahren auf sauberem Asphalt. Des Weiteren spielen die Witterungsbedingungen eine entscheidende Rolle, wenn es um die Reinigung von Fahrrädern geht. Frost, Eis, Schnee und Regen haben Einfluss auf die Abnutzung der einzelnen Komponenten, die in solchen Phasen daher häufiger gepflegt werden sollten.

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