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Wer bist du denn? Der Cocktailsessel

Ist das wirklich ein Sessel? Wo sind denn die Armlehnen? Und die breite, dick gepolsterte Sitzfläche? Zierlich ist er schon, der Cocktailsessel – aber deswegen noch lange nicht unauffällig.

Name: Cocktailsessel

Zweitname: Loungesessel oder Clubsessel

Herkunft: Geboren in den 1950er-Jahren als mutiger Gegenentwurf zu den schweren, wuchtigen Polstermöbeln, die die Wohnzimmer der Vorkriegszeit üblich waren. Mit seiner zierlichen Form eröffnete der Cocktailsessel neue Möglichkeiten bei der Gestaltung kleiner Wohnräume – das macht ihn auch heute wieder top-aktuell.

Charaktereigenschaften: Ecken und Kanten? Nicht beim Cocktailsessel. Er setzt auf organische Formen. Typisch ist die gerundete Sitzfläche, die meist 5–10 cm tiefer liegt als bei normalen Sesseln. Dazu kommen eine geschwungene Rückenlehne sowie schlanke, meist leicht ausgestellte Holzfüße. Ein kontrastreicher Material-Mix aus dunklem Holz und Chrom, Samt und Leder in kräftigen Farben macht den Look des Originals aus.

Beste Freunde: Der Cocktailsessel liebt Gesellschaft – am liebsten von einem Partner im gleichen Look oder von einem schlanken Beistelltisch. Auch Teppiche sind gern gesehene Begleiter für den eleganten Sessel: Je glatter das Material des Cocktailsessels, desto höher darf der Teppich sein.

Das kann nur ein Cocktailsessel: Ein Cocktailsessel wirkt glamourös, ohne kitschig zu sein. Er hat Klasse und ist dennoch leicht und ungeheuer lässig. Ganz gleich, ob in den typisch kräftigen 50er-Jahre-Farben oder im modernen Design, der Cocktailsessel bringt einen Hauch Retro-Party in dein Wohnzimmer.

Cocktail-Sessel für dein Wohnzimmer: