Praktisches

Umzug: Checkliste zum Abhaken und Zeitplan

Ganz gleich, ob die erste eigene Wohnung oder ein neuer Umzug – mit der richtigen Planung läuft bei deinem Wohnungswechsel alles glatt. Hier findest du wertvolle Tipps und eine praktische Umzugscheckliste zum Download.

1. Umzugscheckliste zum Download

Du planst deinen Umzug und möchtest den Überblick über alle wichtigen Aufgaben behalten? Ob Mietvertrag, Zählerstände oder Schlüsselübergabe – in unserer praktischen Umzugscheckliste findest du alle To-dos kompakt zusammengefasst.

2. Umzug planen: Alles, was du bedenken musst

Eine gute Planung erspart dir beim Umzug viel Zeit und Stress. Wir zeigen dir, was du beim Organisieren deines Umzugs bedenken solltest und geben nützliche Tipps für deinen Wohnungswechsel.

2-3 Monate vorher

  • Halte die Kündigungsfrist für deine alte Wohnung ein, um nicht die doppelte Miete zu zahlen – in der Regel sind das 3 Monate. Schicke sie fristgerecht per Einschreiben ab und beachte den Poststempel und -eingang.
  • Kündige alle Verträge fristgerecht, zum Beispiel Telefon und DSL, Strom und Heizung oder teile den Anbietern deine neue Adresse mit.
  • Miete einen Transporter oder engagiere eine Umzugsfirma.
  • Organisiere genügend Helfer: Für ein WG-Zimmer mit wenig Möbeln reichen meist schon zwei Personen, für den Umzug einer kompletten Wohnung solltest du 4-6 Helfer einplanen.
  • Lies die Zählerstände von Strom, Heizung und Wasser ab und gib sie online oder per Telefon durch oder vereinbare einen Termin zur Ablese.
  • Beginne mit den Renovierungsarbeiten oder beauftrage einen Handwerker.
  • Fang mit dem Ausmisten an, besonders von Schränken, Dachboden und Keller – so hast du beim Umzug weniger zu schleppen.
  • Beantrage Urlaub, am besten ein bis zwei Tage.
Ausrufezeichen
Unter der Woche sind die Mietwagenpreise oft günstiger als am Wochenende und du findest leichter Parkplätze.

3-4 Wochen vorher

  • Besorge Umzugsmaterial: Genügend Kartons, ein Transportbrett, Handschuhe und Tragegurte machen deinen Umzug angenehmer und sparen dir am Ende Zeit.
  • Adressänderung vornehmen: Gib deine neue Adresse bei Arbeitgeber, Banken und Versicherungen durch und stelle einen Nachsendeantrag bei der Post.
  • Beantrage ein Halteverbotsschild bei der Stadt – so hast du am Umzugstag keinen Stress mit der Parkplatzsuche.

1-2 Wochen vorher

  • Vereinbare einen Termin zur Schlüsselübergabe und Wohnungsabnahme in der alten Wohnung.
  • Leere deine Gefriertruhe und deinen Kühlschrank nach und nach aus.
  • Packe deine Umzugskisten, sodass am Umzugstag alles sicher verstaut ist.
Ausrufezeichen
Damit während des Umzugs kein Wasser aus dem Gefrierfach läuft, solltest du es bereits 2-3 Tage vor dem Umzug abtauen.

1-3 Tage vorher

  • Bestätige die Uhrzeit und den Treffpunkt mit deinen Helfern.
  • Erstelle einen groben Zeitplan mit den wichtigsten Uhrzeiten, zum Beispiel die Abholung und Rückgabe des Mietwagens und das Eintreffen der Helfer.
  • Besorge die Verpflegung für den Umzugstag. Es schadet nie, die Nummer vom Pizza-Lieferservice zur Hand zu haben.
  • Stelle Werkzeug und Reinigungsmittel bereit.Für den letzten Wohnungsputz brauchst du am besten Besen, Staubsauger, Handfeger, Allzweckreiniger und Putztücher.
  • Verstaue wichtige persönliche Dokumente in einer separaten Kiste, die du im eigenen Auto transportierst.
Ausrufezeichen
Mach dir am Tag vorher einen groben schriftlichen Plan über alle anfallenden Aufgaben und teil deine Helfer ihren Stärken entsprechend ein.

Am Umzugstag

  • Teile jedem Helfer eine Aufgabe zu. Wenn deine Helfer und du parallel im alten und neuen Zuhause am Werk seid, dann gibt es am besten einen Ansprechpartner pro Wohnung für Fragen und Probleme.
  • Bereite die Verpflegung vor und stelle Geschirr, Besteck, Servietten und ausreichend Wasser bereit. Während des Umzugs macht ihr am besten gemeinsam mehrere kleine Pausen.
  • Stelle eine Lautsprecherbox für Musik auf – das macht gute Laune.
Nützliche Dinge für deinen Umzug:

3. Umzugskisten richtig packen

Die Umzugsorganisation steht – höchste Zeit, mit dem Packen zu beginnen. Hier hilft es, nach System vorzugehen. Das erleichtert deinen Umzug und spart dir am Ende viel Zeit. Schau dir an, wie du beim Packen deiner Umzugskisten am besten vorgehst.

Umzugskartons mit Etiketten zum Beschriften vor gepunkteter Tapete
Umzugs-Etiketten von ZWECKFORMAVERY bei OTTO
  1. Besorge vorab genügend Umzugskartons für deine Wohnung. Umzugsunternehmen rechnen mit einem Karton pro Quadratmeter. Für ein WG-Zimmer brauchst du 10-15, für eine Singlewohnung 20-30 Kartons.
  2. Vor dem Packen heißt es: Aussortieren. Ein Umzug ist die ideale Gelegenheit, dich von Dingen zu trennen und so das Umzugsvolumen zu reduzieren.
  3. Beim Kartons packen gehst du am besten nach Räumen vor. Schwere Gegenstände gehören auf den Boden, leichte nach oben. Packe deine Umzugskisten nicht zu schwer, damit du sie noch ohne Probleme tragen kannst.
  4. Bücher verpackst du am besten separat in Bücherkartons – diese sind besonders stabil und etwas kleiner als herkömmliche Umzugskartons. Reihe die Bücher senkrecht im Karton auf – so verrutschen sie nicht.
  5. Wichtige Dinge, zum Beispiel deinen Reisepass, Geburtsurkunden und den neuen Mietvertrag, gehören in eine gesonderte Kiste, die du zum Schluss mitnimmst. So geht nichts verloren.
  6. Beschrifte deine Umzugskartons sorgfältig nach Raum und stichpunktartig nach Inhalt. So landen die Kisten in der neuen Wohnung im richtigen Zimmer und du findest deine Sachen schnell wieder.