Roomstorys

Mit Leidenschaft und Minimalismus zum Erfolg – Sarahs Roomstory

Steckbrief:

Hier wohnt: Sarah / wohn.glück, 31 Jahre
Stadt: Hamburg
Quadratmeter: Esszimmer 20 m²
Wohnungstyp: Altbau
Lieblingsstück: Esstisch vom Schreiner

Wenn Sarah über ihr Esszimmer und ihre Einrichtung spricht, fangen ihre Augen an zu strahlen. Man merkt: Hier hat jemand seine Leidenschaft gefunden – und zum (Neben-)Beruf gemacht. Kein Wunder also, dass ihr Blog wohn.glück und der zugehörige Instagram-Account so schnell so erfolgreich geworden sind.

„Mir geht es besser, wenn ich nicht allzu viel besitze.”

360° Video von Esszimmer der Bloggerin Wohnglück

Weniger ist mehr: Reduzierter Einrichtungsstil im Esszimmer

Um ihren Einrichtungsstil zu beschreiben, benötigt Sarah gerade mal zwei Worte: skandinavischer Minimalismus. „Mir geht es besser, wenn ich nicht allzu viel besitze“, erklärt sie. Ihr wichtigster Einrichtungstipp für kleine Räume liegt deshalb nahe: „Überlegen, welche Möbel man wirklich braucht – und den Raum nicht zusätzlich mit Möbeln vollstellen, die keine Funktion erfüllen.“ Deko- und DIY-Fans kommen bei Sarah also eher nicht auf ihre Kosten, echte Möbelliebhaber dafür aber umso mehr. „Möbel stehen bei mir eindeutig im Vordergrund. Ich kaufe mir ein Regal nicht, um es vollzustellen, sondern weil ich das Regal an sich schön finde.“ Das String-Regal im Esszimmer ist dafür der beste Beweis.

Holztisch mit Stühle-Mix, weißem String-Regal und großen Bildern im Esszimmer
Das minimalistisch eingerichtete Esszimmer ist Sarahs Lieblingszimmer.
Esstisch mit Stühle-Mix vor weißer Wand mit Bildergalerie
Im Esszimmer verbringt Sarah viel Zeit mit Freunden – das gibt ihr ein Gefühl von Zuhause.
Weißes String-Regal vor weißer Wand mit großen Bildern, im Vordergrund Hängeleuchte aus Glas
Beim String-Regal sind nur die Wandleitern original, die Böden hat Sarah im Baumarkt besorgt.
Weißes String-Regal mit Pflanze, Büchern und Tischleuchte vor weißer Wand mit großen Bildern
Das Design des Regals spielt die Hauptrolle. Darum sind darin nur vereinzelte Dekoelemente zu finden.

Minimalistische Räume gemütlich gestalten – mit der richtigen Wandfarbe

Was das String-Regal mit dem Esstisch und einigen Esszimmerstühlen gemeinsam hat? Alle zeichnen sich durch auffällige Metallelemente aus. Sarah liebt diesen Stil. Sie hatte aber auch die Befürchtung, dass das Esszimmer durch die Kombination aus Minimalismus und Metallelementen irgendwie ungemütlich wirken könnte. Nicht nur deshalb ist sie in ihrer Wohnung, die sie erst vor einigen Monaten bezogen hat, etwas mutiger mit den Farben geworden. Im Esszimmer sowie im angrenzenden Wohnzimmer hat sie mit dunklen Wandfarben gearbeitet. „Viele sagen, in kleinen Zimmern sollte man auf dunkle Farben verzichten. Ich finde, sie geben den Räumen eine gewisse Tiefe.“

Verschiedene Stühle und Esstisch mit Blumenvase vor weißer Wand mit Bildern
Metallliebe: Neben dem String-Regal weisen auch Tisch und fast alle Stühle Metallelemente auf.
Wohnzimmer und Esszimmer mit Flügeltür, Holzdielenboden und dunkelblauen Wänden
Die Bloggerin findet, dass die dunklen Wände den beiden kleinen Räumen Tiefe verleihen.
Pflanzenständer mit Zimmerpflanze vor blauer Wand mit runden Spiegeln
Die runden Spiegel auf der dunkelblauen Wand „öffnen“ den Raum zusätzlich.
Wohnzimmer mit grauer Couch, Sitzpouf, Stehlampe und großen Bildern auf Wand in Petrol
Auch die petrolfarbene Wand im Wohnzimmer sorgt für mehr Tiefe und Gemütlichkeit.

Esche trifft Metall: ein Traum-Esstisch vom Schreiner

Wenn es um ihre Einrichtung geht, weiß Sarah ganz genau, was sie will. Das trifft auch auf den Esstisch zu. Eine Tischplatte aus drei Einzelplatten sollte es sein. Esche sollte es sein. Und – natürlich – Metall. Aber wie das eben so ist: je genauer die Vorstellungen, desto schwieriger die Suche. Da sie weder in Möbelläden noch in Onlineshops das Richtige finden konnte, musste schließlich ein Schreiner ran, der Sarah einen Esstisch genau nach Ihren Wünschen gebaut hat.

Esstisch aus Holz und Metall mit Stühle-Mix, Blumenvase und Hängeleuchte vor blauer Wand
Nach langer erfolgloser Suche hat Sarah den Esstisch von einem Schreiner gestalten lassen.
Tischplatte aus Holz mit Blumenvase, Dekoschalen und Hängeleuchte aus Glas vor blauer Wand
Die Tischplatte ist aus Esche gefertigt und besteht aus drei Einzelplatten.
Möbel und Accessoires mit Metall: Sarahs Einrichtungsstil zum Nachshoppen:

Bilderwände: Mut zu großen Bildern

Wärme und Gemütlichkeit hat Sarah über beeindruckende Bilderwände geschaffen – im Esszimmer genau wie im Wohnzimmer. Das Konzept dafür hat sie für ein Kundenprojekt gemeinsam mit einem Kurator erarbeitet. Zum Glück, wie sie heute sagt. Denn allein hätte sie nicht den Mut gehabt, einige der Bilder in so großen Größen zu wählen. Über die Zeit ist das größte Bild zu ihrem absoluten Lieblingsbild geworden. Den wichtigsten Tipp, den Sarah für sich selbst mitgenommen hat: Immer mit einem Favoriten anfangen und die anderen Bilder drum herum gestalten. Und sich nicht scheuen, die Bilderwand auch mal über eine Ecke laufen zu lassen.

Holztisch mit Stühle-Mix, Hängeleuchte und großen Bildern im Esszimmer
Die Bilderwände in Ess- und Wohnzimmer sind Sarahs ganzer Stolz.
Tischplatte aus Holz mit Blumenvase, Dekoschalen und Hängeleuchte vor weißer Wand mit Bildergalerie
Ein Kurator hat sie überzeugt, auch große Formate zu wählen.
Sarah im Wohnzimmer vor grauem Sofa und Wand in Petrol mit großen Bildern
Die Bilderwand im Wohnzimmer erstreckt sich sogar über beide Wände.
Wohnzimmer mit grauer Couch und Wand in Petrol mit großen Bildern
Das große Bild über dem Sofa hätte Sarah von allein nie in dieser Größe ausgewählt – heute ist es ihr absolutes Lieblingsbild.
Wohnzimmer mit grauer Couch und Wand in Petrol mit großen Bildern und Wandleuchte in Gold
Die goldene Wandlampe ist passend zu den goldenen Bilderrahmen gewählt.

Kennt ihr schon Sarahs Blog wohn.glück? Hier und auf ihrem Instagram-Account findet ihr viele tolle Bilder und inspirierende Tipps.

„Ich liebe Licht. Deckenlampen eher weniger.”

Es werde Licht – Sarah setzt auf Steh- und Wandlampen

In Skandinavien sind die Winter lang und dunkel. Lampen spielen daher eine wichtige Rolle im skandinavischen Wohnstil. Auch Sarah liebt Lampen – nur Deckenlampen findet sie meistens so gar nicht hübsch. Ausnahme: Die Deckenlampe über ihrem Esstisch. Hier hat sich Sarah tatsächlich in das Design der Leuchte verguckt. Ansonsten arbeitet sie aber viel lieber mit Stehlampen und Wandleuchten. Wir finden: Um die Gemütlichkeit ihrer Zimmer muss sich Sarah definitiv keine Gedanken machen. Was an Dekolementen fehlt, macht sie mit einer durchdachten Farb-, Wand- und Lichtgestaltung dreifach wieder wett. Wir würden sofort einziehen. Und ihr?

Eigentlich mag Sarah keine Deckenleuchten. Im Esszimmer hat sie für das filigrane Design der Hängelampe eine Ausnahme gemacht.
Schwarze Stehleuchte vor dunkelblauer Wand
In ihren vier Wänden arbeitet Sarah lieber mit Steh- und Wandleuchten wie hier im Esszimmer.
Weiße Wand mit weißem String-Regal, weißer Tischleuchte und großen Bildern
Die kleine weiße Stehlampe ist farblich auf das schlichte Regal abgestimmt.
Graues Sofa, Stehleuchte in Gold und leuchtend gelbes Bild vor Wand in Petrol
Die Stehlampe ist wie die Wandlampe im Wohnzimmer in Gold gehalten.
Retro-Sessel aus Holz vor weißer Wand
In diesem Sessel bloggt Sarah am liebsten. Auch dahinter ist eine stylische kleine Lampe angebracht.
Sarah am Esstisch aus Holz vor weißer und dunkelblauer Wand
Wenn Sarah über ihre Einrichtung spricht, fangen ihre Augen an zu leuchten.
Dekorative Leuchten für Wand und Decke: Sarahs Stil zum Nachshoppen: