Beleuchtung

Kinderzimmer-Beleuchtung: So wird es richtig schön

Hell und freundlich soll das Kinderzimmer sein – aber gleichzeitig auch richtig gemütlich. Die Beleuchtung hilft dir dabei: Wir zeigen dir, welches Licht sich am besten für die unterschiedlichen Bereiche des Kinderzimmers eignet und wie du mit der Kinderzimmer-Beleuchtung eine schöne Atmosphäre schaffst.

1. Unverzichtbar: Helle, weiche Grundbeleuchtung

Kinderzimmer unter dem Dach mit Holzboden und hellen Möbeln
Kinderzimmer mit Dachschräge und Lichtleiste an der Giebelspitze

Klar gibt es jede Menge dekorativer Deckenleuchten fürs Kinderzimmer. Ebenso wichtig wie eine tolle Optik sind aber die Eigenschaften der Deckenlampe. Sie sollte hell genug sein, um den gesamten Raum angenehm zu beleuchten – also im Zweifelsfall die Lampe lieber etwas höher hängen, damit das Licht breiter streut. Und das Licht sollte warmweiß und weich sein: Direktes Licht, etwa aus Pendelleuchten, wirft leicht harte Schatten.

Helles Kinderzimmer mit Etagenbett, Schreibtisch, Spielzeugregal und Schrank, weißer Teppich in der Raummitte

Ideal für die Grundbeleuchtung im Kinderzimmer sind Hängelampen mit satiniertem Schirm oder Deckenstrahler mit mehreren schwenkbaren Lampen, die du an die Wände oder die Decke richten kannst.

Mit diesen Deckenleuchten wird’s gemütlich:

2. Einzelne Bereiche mit Licht gestalten

Kinderzimmer mit weißem Hochbett und grauem Teppich
Eine Stehleuchte mit weichem Licht lässt den Platz unter dem Hochbett wie einen separaten Raum wirken: Mit einem Sessel oder einem großen Sitzsack wird eine einladende Leseecke daraus.

Hell allein reicht nicht: Wohnlich wird es im Kinderzimmer erst durch eine abwechslungsreiche Beleuchtung mit mehreren Lichtquellen. Stehlampen, Wandleuchten oder Hängeleuchten können ergänzen das Deckenlicht, können aber auch allein genutzt werden. Für die Bereichsbeleuchtung im Kinderzimmer wählst du am besten indirekte oder abgeschirmte Lampen, die dein Kind nicht blenden.

Bett und Kommode im Jugendzimmer mit großem weißem Baldachin und Lichterkette
Lichterketten machen das Kinderzimmer nicht wirklich heller, aber viel gemütlicher. Wird der Raum von oben begrenzt - zum Beispiel durch einen Betthimmel oder einen Vorhang - wirkt das warme Licht noch kuscheliger.
Babyzimmer mit Dielenboden, weißem Gitterbett, lila Sessel mit Stehlampe und rundem Sisalteppich, grauer Wickeltisch
Eine Stehlampe wie hier im Bild ist eine schöne Ergänzung zum Deckenlicht. Beim Ins-Bett-Bringen oder wenn dein Kind nachts wach wird, reicht das sanfte Licht der Stehlampe völlig aus.

3. Ein sanftes Licht für die Nacht

Nachtlicht in Teddy-Form auf Fensterbank im Kinderzimmer

Das Nachtlicht bietet Sicherheit beim Einschlafen oder beim Aufwachen mitten in der Nacht. Daher sollte es weder zu groß noch zu hell sein. Wenn das Nachtlicht die ganze Nacht hindurch brennen soll, sind kleine LED-Stehlampen mit Schalter oder Steckdosenleuchten ideal. Es gibt auch Nachtlichter mit Abschaltautomatik, die nach 10-20 Minuten von allein ausgehen.

Hochbett mit Leselampe und Lichterkette im Kinderzimmer

Auch eine schwache Lichterkette eignet sich als Nachtlicht. Die kleinen Lämpchen beleuchten nicht nur den Platz direkt neben dem Bett, sondern einen größeren Teil des Kinderzimmers. Für Kinder, die Angst im Dunkeln haben, ist das eine gute Lösung.

Nachtlichter und Dekoleuchten fürs Kinderzimmer:

4. Abgeschirmtes Licht zum Lesen

Kinderbett mit Plüschtier und Lampe
Kinderzimmer mit Bett, Hocker und Leselampe, Deko und Kissen in Rosa
Kinderbettwäsche „Tilly“ von Lüttenhütt bei OTTO

Am Kinderbett oder in der Kuschelecke ist ein guter Platz für eine Leselampe. Auch wenn dein Kind noch nicht selbst liest – der kleine, warmweiße Lichtkegel wirkt gemütlich und eignet sich auch als Stimmungslicht. Das Leselicht am Bett sollte abgeschirmt sein, damit es nicht in die Augen leuchtet. Ideal sind kleine Tischleuchten oder Klemmlampen mit Schalter. Achte darauf, LED-Leuchtmittel zu verwenden: Sie werden auch bei langer Nutzung nicht heiß.

Leselampen fürs Kinderzimmer:

5. Direktes Licht am Schreibtisch fördert die Konzentration

Schreibtisch am Fenster im Kinderzimmer

Anders als die restliche Kinderzimmer-Beleuchtung sollte die Schreibtischlampe am besten neutralweiß sein – das bedeutet eine Farbtemperatur von mindestens 3500 Kelvin. Wähle am besten eine Lampe mit verstellbarem Lampenarm und schwenkbarem Kopf, die sich den Bedürfnissen deines Kindes anpasst. Ansonsten gilt für Schreibtischlampen das gleiche wie für Leselampen: Das Licht sollte direkt, aber abgeschirmt sein, sodass es nicht blendet.

Schreibtisch aus Holz mit Hocker im Kinderzimmer
Schreibtischlampen für Kinder und Teenies:

6. Gemütliches Licht im Jugendzimmer

Jugendzimmer mit Bett, Schreibtisch, Spiegel und rosa Wand

Im Jugendzimmer prallen mitunter die Vorstellungen von Teenies und Eltern aufeinander. Auch die Beleuchtung ist eine Gratwanderung zwischen gemütlich, cool und funktional. Einigt euch am besten auf eine gute Grundbeleuchtung: warmweiß, hell und nicht zu hart. Mit Stehlampen, Tischleuchten oder Dekoleuchten wie Lichterketten kann dein Kind die Grundbeleuchtung ergänzen – und sein Zimmer individuell gestalten.

Jugendzimmer mit Palettenbett, Nachttischlampe und grauen Accessoires
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