Kinderzimmer

Gaming-Zimmer einrichten: Tipps für den perfekten Platz zum Zocken

Ein bequemer Platz, um ungestört zocken zu können? Das wünschen sich wohl alle Gaming-Fans. Aber ganz gleich, ob du gleich einen eigenen Raum oder nur eine Ecke im Jugend- oder Arbeitszimmer zur Verfügung hast: Mit dem richtigen Equipment und ein paar guten Tipps schaffst du dir ohne viel Aufwand dein eigenes Gaming-Zimmer. (Foto: Gaming-Tisch „Alb“ bei OTTO)

1. Checkliste für die Gaming-Ecke

Schreibtisch mit Gaming-Setup und LED-Hintergrundbeleuchtung
  • PC- oder Konsolenspiele? Für Konsolenspiele reichen oft ein TV-Tisch und ein bequemer Sessel oder ein Sitzsack – wer lieber am PC zockt, braucht einen richtigen Tisch und einen Stuhl.
  • Steckdosen: Sind keine Steckdosen in unmittelbarer Nähe, verlegst du am besten eine Mehrfachdose mit einem Kabelkanal direkt bis zum Gaming-Tisch. So vermeidest du Kabelsalat.
  • Tisch: Wähle am besten einen rechteckigen Tisch oder einen Ecktisch mit großer Tischfläche, integrierter Kabelführung und Stauraum für PC oder Lautsprecherboxen.
  • Stuhl: Für längere Spiele-Sessions ist ein höhenverstellbarer Gaming-Stuhl mit Armlehnen, Kopfstütze und Wippmechanik zu empfehlen.
  • Beleuchtung: Als Grundbeleuchtung reicht eine Schreibtischlampe, LED-Stripes sorgen für die farbige Hintergrundbeleuchtung.
  • PC-Set-up: Neben der Basis-Ausstattung PC, Monitor und Maus sind ein extragroßes Mousepad und Kopfhörer von Vorteil.
  • Kabelführung: Kabelösen, Kabelkanäle und Steckdosenboxen schaffen Ordnung und erleichtern das Umrüsten deines Gaming-Setups.
Bequeme Sessel für deine Konsolen-Spielecke:

2. Tisch: Fläche, Stauraum und Kabelführung

Natürlich kannst du deinen PC auch auf einem normalen Schreibtisch oder sogar auf dem Küchentisch aufbauen. Ein Gaming-Tisch ist allerdings praktischer, weil er genau auf dein Gaming-Set-up ausgelegt ist.

Gaming-Tisch mit drei Monitoren und Gaming-Stuhl in Schwarz
Gaming-Tisch „Alb“ bei OTTO.
  • Material: Der Tisch sollte robust und pflegeleicht sein– Holz, Holzverbundstoff oder Kunststoff sind ideal.
  • Tischfläche: Du benötigst Platz für die Tastatur, ein großes Mousepad und mindestens 2 Monitore, falls du später nachrüsten möchtest.
  • Stauraum: Ideal sind Tische mit PC-Fach oder PC-Halterung unter der Tischfläche.
  • Extras: Halterungen für Kopfhörer oder Becher sowie Kabelösen sind praktisch und schaffen Platz auf der Tischfläche.
  • Beleuchtung: Einige Tische haben eine integrierte LED-Beleuchtung – alle anderen kannst du mit LED-Stripes zum Kleben nachträglich beleuchten.
  • Höhenverstellbar: Kein Muss, aber hilfreich, wenn zum Beispiel mehrere Personen am Tisch spielen.
Gaming-PC auf Schreibtisch im Arbeitszimmer

Natürlich funktioniert auch ein normaler Schreibtisch als Gaming-Tisch. Bei Standard-Schreibtischen fehlt allerdings oft der Stauraum für den PC. Auf dem Boden stört der PC oft die Beinfreiheit, auf der Tischfläche kann er dich beim Spielen einschränken.

Kompakter Gamingtisch mit Monitor und PC
Gamingtisch von Flieks bei OTTO.

Wenig Platz im Zimmer? Kompakte Gaming-Tische passen auch in kleine Ecken und reichen für gelegentliches Spielen völlig aus. Wenn du Kabel und Zubehör clever organisierst und den Stuhl nur zum Spielen in den Raum holst, fällt der zusätzliche Tisch kaum ins Gewicht.

3. Stuhl: flexibel, ergonomisch und mit Armlehnen

Wenn du nur hin und wieder für eine Stunde am PC spielst, ist ein spezieller Gaming-Stuhl nicht unbedingt notwendig. Für längere Spiele-Sessions solltest du aber in einen ergonomischen Stuhl investieren. Ein weiterer Vorteil: Die meisten Zocker-Stühle sehen ziemlich stylisch aus und machen deine Gaming-Ecke auch optisch komplett.

Schreibtisch mit Computer, Gaming-Stuhl und LED-Beleuchtung
  • Höhenverstellbar: Der Stuhl sollte sich an deine Körpergröße bzw. an die Schreibtischhöhe anpassen lassen.
  • Flexibel: Gute Gaming-Stühle haben eine Wippmechanik, die Bewegungen wie das Vor- oder Zurücklehnen mitmacht.
  • Rückenlehne: Die Lehne sollte mindestens bis zu den Schulterblättern reichen und gepolstert sein.
  • Armlehnen: Ideal sind zwei höhenverstellbare Armlehnen mit leichter Polsterung.
  • Kopfstütze: Eine verlängerte Rückenlehne mit verstellbarem Nackenpolster bietet zusätzlichen Komfort.
Bilder verschiedener Stuhlpositionen eines Gaming-Chairs
Gaming-Stuhl „RCG47BG“ von Songmics bei OTTO.

Ein Gaming-Stuhl mit Wippmechanik macht deine Bewegungen mit und ermöglicht Positionswechsel beim Sitzen – so kannst du Verspannungen vermeiden. Die meisten dieser Stühle kannst du daher auch parallel als Bürostuhl nutzen.

Gaming-Stuhl und Gaming-Tisch in Grau
Gaming-Stuhl „Alpha“ von Vicco bei OTTO.

In unserem Beitrag Ergonomischer Arbeitsplatz: Schreibtisch, Stuhl und Bildschirm richtig einstellen erfährst du, wie du Verspannungen und Kopfschmerzen bei längeren PC-Sessions vermeidest.

4. Beleuchtung: am besten richtig effektvoll

Für die meisten Gaming-Fans ist ein Set-up ohne farbige Lichteffekte nicht komplett. Die coole Hintergrundbeleuchtung am Monitor oder am Schreibtisch sieht aber nicht nur gut aus – das indirekte Licht schont auch die Augen und verhindert Spiegelungen auf dem Monitor.

Großer Gaming-Tisch mit drei Monitoren und LED-Beleuchtung
Gaming-Tisch „Set-up“ von Parisot bei OTTO.
Schreibtisch mit Gaming-PC und LED-Hintergrundbeleuchtung
  • Indirekte Beleuchtung: LED-Stripes bringst du am besten an der Rückseite von Monitor oder Tisch bzw. unter der Tischplatte an – so entstehen weiche Lichteffekte, die nicht blenden.
  • Mit Fachwechsel: Viele LED-Stripes wechseln per Fernbedienung die Farbe.
  • 2 Farbtöne: Zu viel farbiges Licht oder zu viele verschiedene Farben lenken ab und machen Kopfschmerzen.
  • Tageslicht: Ausschließlich künstliches Licht kann dich müde machen. Im Idealfall kombinierst du natürliches Licht, Grundbeleuchtung und LED-Beleuchtung
  • LED-Accessoires: Auch Tastatur, PC-Gehäuse und Gaming-Stühle gibt es mit LED-Effekten.
Gaming-Zubehör mit LED-Beleuchtung:
Schreibtisch mit LED-Hintergrundbeleuchtung und Gaming-PC

Fast jeder Schreibtisch lässt sich mit LED-Stripes zum Kleben nachträglich beleuchten. Wenn du Steckdosenplätze sparen möchtest, verwende batteriebetriebene LED-Stripes – die kleinen LED-Lampen brauchen nur sehr wenig Strom.

Gaming-Tisch und -Stuhl im Jugendzimmer
Gaming-Tisch „Fortune“ von Homexperts bei OTTO.

So toll die LED-Effekte auch sind – ganz auf natürliches Licht verzichten solltest du im Gaming-Zimmer nicht. Wenn möglich, stelle den Gaming-Tisch so, dass das Licht von der Seite auf den Monitor fällt. So verhinderst du Reflexionen auf dem Bildschirm.

Mit dieser Deko wird die Gaming-Ecke komplett: