Küche

Arbeitsplatten-Beleuchtung: Küchenarbeitsflächen richtig beleuchten

Bei der Beleuchtung deiner Küchenarbeitsflächen steht die Funktionalität im Vordergrund – das Licht muss hell genug sein zum Schnippeln und Kochen. Trotzdem können die richtigen Lampen auch zu einer wohnlichen Atmosphäre in deiner Küche beitragen: Lass dich von unseren Ideen für die Arbeitsplatten-Beleuchtung inspirieren!

1. Arbeitsflächen beleuchten: Zusammenfassung

Wie du deine Küchenarbeitsflächen optimal beleuchtest, hängt auch vom Grundriss und der Einrichtung deiner Küche ab. Grundsätzlich solltest du aber auf diese Faktoren achten.

  • Neutralweißes Licht (3000-5300 K)
  • Direktes, nach unten gerichtetes Licht
  • Mehrere Lampen in geringen Abständen nebeneinander
  • Hoher Farbwiedergabeindex (ab 80 CRI/Color Rendering Index)
  • Ideal: Deckenstrahler oder Einbauspots

2. Arbeitsplatten-Beleuchtung mit Deckenspots

Offene, hell beleuchtete Wohnküche mit Kochinsel
LED-Streifen „Delta-Profil mit Diffusor“ von Paulmann bei OTTO.

Freistehende Kochinseln beleuchtest du am besten mit Deckenspots – sie bieten helles, direktes Licht und lassen sich genau auf den gewünschten Punkt ausrichten. Installiere mehrere Lampen in Reihe oder montiere einen Deckenstrahler mit mehreren Lampen, damit die Arbeitsfläche gleichmäßig beleuchtet ist.

Moderne Küche mit grauen Fronten und Holz-Küchentresen, Lichtinseln von Deckenspots

Du bist nicht sicher, wie viele Deckenspots du für deine Arbeitsplatte brauchst? Dann richte dich nach der Helligkeit der Lampen: Mit 500 Lumen pro Quadratmeter Fläche ist die Küchenarbeitsplatte angenehm hell beleuchtet.

Offene Küche mit Küchentresen und Deckenspots

In diesem Bild ergänzen einzelne Unterbauleuchten die Deckenspots über den Arbeitsflächen und dem Küchentresen: So ist die gesamte Küche angenehm hell und wirkt trotzdem wohnlich.

3. Arbeitsplatten-Beleuchtung mit Unterbauleuchten

Individuelle Küchen mit hellen Fronten und Holzboden

Wenn sich deine Küche nicht für Einbaustrahler eignet oder wenn du nur einen einzigen Deckenanschluss hast, sind Unterbauleuchten eine gute Möglichkeit, deine Arbeitsflächen zu beleuchten. In dieser Küche ist das Unterbau-Panel so angebracht, dass es auch den Herd beleuchtet.

Küchenarbeitsfläche mit schwarzer Rückwand und Unterbauleuchten
Unterschrankleuchte »Panel LED Ace“ von Paulmann bei OTTO.

Unterbauleuchten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Für deine Küchenarbeitsflächen wählst du am besten möglichst helle Lampen mit neutralweißer Lichtfarbe – so kannst du Farben und Details gut erkennen.

Moderne Küche mit weißen Hochglanzfronten

In dieser Küche ergänzen die Unterbauleuchten sehr dezent das minimalistische Design der Küche.

Küchenregal mit zwei Möbelleuchten und Accessoires
Unterschrankleuchte „Gate“, 2er-Set von Paulmann bei OTTO.

Kleine Unterbauleuchten kannst du auch als Lichtakzent in deiner Küche einsetzen – wie diese Möbelleuchten, die unter dem Küchenregal installiert sind.

4. Arbeitsplatten-Beleuchtung mit LED-Streifen

Weiße Küche mit Kochinsel und Unterbauleuchten

LED-Streifen und LED-Leisten beleuchten deine Arbeitsflächen sehr gleichmäßig und ohne Schatten. Zudem lassen sich die Leuchtleisten unsichtbar unter den Küchenschränken verstecken – das passt gut zu modernen Küchenzeilen.

Küchenarbeitsfläche mit schwarzen Fliesen und LED-Stripes
LED-Streifen „Delta-Profil mit Diffusor“ von Paulmann bei OTTO.

In diese Küche setzen LED-Streifen mit Klebeprofil einen tollen Lichteffekt auf der Küchenarbeitsplatte.

5. Arbeitsplatten-Beleuchtung mit Batterie

Küchenzeile mit Herd, Backsteinwand und Arbeitslicht
LED-Unterbauleuchte „Apollo“, 2er-Set von B.K.Licht bei OTTO.

Nicht in jeder Küche gibt es einen Stromanschluss an Wand oder Decke, um zusätzliche Lampen anzuschließen. Batteriebetriebene LED-Lampen sind eine gute Alternative für die Arbeitsflächenbeleuchtung. Die kleinen Leuchten werden unter den Küchenhängeschränken montiert oder – wie im Bild – direkt an der Wand.

Küchen-Fliesenspiegel mit Wasserkocher und LED-Lampe
LED-Unterschrankleuchte „Liz“, Marke CALI, von Spot Light bei OTTO.

Viele kleine Möbelleuchten mit Batteriebetrieb sind mit einem Bewegungsmelder ausgestattet. Das Licht schaltet sich an, sobald du an die Küchenarbeitsfläche trittst, und geht nach einer Weile von allein wieder aus.

6. Wie viele Lampen für die Arbeitsplatte

Für eine gute Beleuchtung der Küchenarbeitsfläche kommt es weniger auf die Anzahl der Lampen an als auf ihre Helligkeit: 500 Lumen pro Quadratmeter sind ideal zum Schnippeln und Vorbereiten.

Beispiel:

Für eine Kücheninsel mit 2 m² Fläche benötigst du 1000 lm. Diese Helligkeit erreichst du zum Beispiel mit 4 Deckenspots mit je 250 lm oder mit 2 Strahlern mit je 460 lm.

Leuchtmittel-Verpackung von einem Einbaustrahler
Wie viel Lumen ein Leuchtmittel hat, ist auf der Verpackung angegeben – hier die LED-Einbaustrahler mit integriertem Trafo von B.K. Licht bei OTTO.

7. Welche Lichtfarbe bei LEDs

Für die Küchenarbeitsfläche sind neutralweiße LED-Lampen ideal. Mit dieser Lichtfarbe kannst du Details und Farben optimal erkennen. Die Lichtfarbe ist normalerweise auf der Leuchtmittel-Verpackung angegeben.

Wenn du die Arbeitsfläche auch zum Essen nutzt, zum Beispiel bei einem Küchentresen, installierst du am besten eine LED-Lampe, bei der sich die Lichtfarbe von Neutralweiß zu Warmweiß variieren lässt.

Frau steht an Kochinsel und bereitet Essen vor
Zwei Frauen essen an der Kochinsel
LED-Pendelleuchte „Fair“ von Philips Smart Home bei OTTO.
LED-Lampen mit variabler Lichtfarbe für deine Küche:

8. Abstrahlwinkel von LED-Lampen

Der Abstrahlwinkel bezeichnet, in welchem Winkel das Licht vom Leuchtmittel abgestrahlt wird. Je kleiner der Abstrahlwinkel, desto kleiner ist die Fläche, die eine einzelne Lampe beleuchtet.

LED-Strahler und LED-Einbauspots haben meist eine Linse, die das Licht streut – das vergrößert den Abstrahlwinkel der Lampen. Im Vergleich zu klassischen Halogenlampen, die einen Abstrahlwinkel zwischen 30° und 40° haben, ist bei LED-Lampen ein Abstrahlwinkel von bis zu 360° möglich.