Wandgestaltung

5 Fehler beim Bilderaufhängen

Nagel in die Wand, Bild dran – fertig ist die Wandgestaltung. Schön, wenn’s immer so einfach wäre. Wir zeigen dir, welche typischen Fehler beim Bilderaufhängen passieren können und wie du es richtig machst.

1. Bilder ohne System aufhängen

Grünes Sofa im Wohnzimmer vor Bilderwand
Bilder „Marilyn Monroe Motiv 1“ und „FASHIONISTA“ von G&C bei OTTO.

So eher nicht: Deine fünf Lieblingsbilder wären perfekt für eine schöne Bilderwand. Also fünf Nägel in die Wand – wird schon. Leider wirken die Bilder wirken an der Wand etwas beliebig und die Anordnung ist alles andere als stimmig.

Wohnzimmer mit großem Fenster, dunkelblauen Wänden mit großen Bildern, Dielenboden und hellgrauem Sofa

Lieber so: Arrangiere die Bilder zuerst auf dem Boden, um dir ein System für deine Bilderwand zu überlegen. Dann kannst du die Bilder genau nach Plan an die Wand hängen. Damit Bilder eine Gruppe bilden, sollte der Abstand zwischen ihnen nicht größer als 5-15 cm sein.

2. Kleine Bilder allein an der leeren Wand

Polsterbank im Flur mit roten Kissen

So eher nicht: Deine Lieblingsbilder sind ziemlich klein, verdienen aber trotzdem einen prominenten Platz. Nun hängen sie allein an der leeren Wand – und wirken ganz schön verloren.

Graues Polstersofa vor Bilderwand mit gemustertem Teppich
Schlafsofa „Splitback“ von INNOVATION LIVING bei OTTO.

Lieber so: Gerade kleinere Bilder setzt du in Bildergruppen an der Wand toll in Szene. Besonders rund wird das Ergebnis, wenn die Bilder in der Höhe oder in der Breite den gleichen Abstand zueinander haben.

3. Zu viele Bilder aufhängen

Treppenaufgang mit Bildergalerie

So eher nicht: Du hast deine Lieblingsbilder und Familienfotos gern vor Augen – und ein Sammelsurium an verschiedenen Rahmen. Darum hängen die Bilderrahmen dicht beieinander und deine Bilder kommen gar nicht richtig zur Geltung.

Esszimmer mit hellen Dielen und Bildergalerie in gedeckten Tönen

Lieber so: Auch wenn es schwerfällt – Konzentriere dich pro Wand auf ein paar Lieblingsbilder und gebe ihnen den Platz, den sie verdienen. In diesem Esszimmer bildet die Bilderwand einen stilvollen Hintergrund für den Esstisch – die Farben der Bilderrahmen passen perfekt zu Möbeln und Fußboden.

4. Bilder zu hoch aufhängen

Wohnzimmer mit Bilderwand

So eher nicht: Klar, die Bilder hast du im Stehen angebracht – wie auch sonst? Nur hängen sie nun im oberen Drittel der Wand und sehen ein bisschen unproportional aus – vor allem, wenn du sie auf dem Sofa sitzend betrachtest.

Wohnzimmer mit Bilderwand

Lieber so: Hänge deine Bilder so auf, dass die Bildmitte auf einer Höhe von ca. 145 cm hängt. Bei mehreren Bildern mit verschiedenen Formaten sieht es auch gut aus, wenn die Bildunterkanten auf gleicher Höhe abschließen.

Tipp: Auch wenn du Bilder im Stehen aufhängst: Überlege dir, in welcher Höhe du ein Bild im Sitzen vom Sofa aus gut betrachten kannst. So hängst du das Bild automatisch niedriger und machst den Raum gemütlicher.

Grafik mit zwei Personen, die ein Bild aufhängen
Grafik mit zwei Personen, die ein Bild aufhängen

5. Den falschen Bilderrahmen wählen

Bild mit einer Monstera neben Kerzen und Deko

So eher nicht: Du liebst Pflanzen, hast aber leider keinen grünen Daumen – also musste ein Botanik-Poster her. Einen Rahmen hattest du auch noch da, nur ist er ein Stück zu klein und dein Monstera-Print wirkt gequetscht statt großzügig.

Kommode vor Mauer mit Bildern

Lieber so: Nimm nicht irgendeinen Rahmen, den du gerade übrighast, sondern finde den Rahmen, der dein Bild perfekt in Szene setzt. Auch schwarze Bilderrahmen kannst du wunderbar zu Bildern in sanften Farben kombinieren – ergänze dann ein Passepartout, um dem Bild mehr Raum zu geben.