Plastikfreier Haushalt: Wo ist überall Plastik drin?

| von 

Plas­tik ist heutzu­tage all­ge­gen­wär­tig. Es hat sich in so viele All­t­agspro­duk­te eingeschlichen – sog­ar dort, wo man es nie ver­mutet hätte. Wir wollen deshalb heute ein paar dieser “Plastik-Verstecke“ aufdeck­en und dir zugle­ich ökol­o­gis­chere Alter­na­tiv­en für einen plas­tik­freien Haushalt zeigen.

Plastik ist nicht abbaubar

Ob im Haushalt oder in Lebens­mit­teln – Plas­tik find­et sich lei­der über­all. Bei vie­len Din­gen wie Ver­pack­un­gen ist es ganz offen­sichtlich. Bei anderen Sachen ist man ziem­lich schock­iert, beispiel­sweise bei Lebens­mit­teln. Wo ist über­all Plas­tik drin und wie lässt es sich durch sin­nvolle Alter­na­tiv­en erset­zen? Schließlich ist ein plas­tik­freier Haushalt nicht nur gut für die Umwelt, son­dern auch für unsere eigene Gesund­heit. Hier gibt es alle wichti­gen Tipps und 17 über­raschende Pro­duk­te, in denen wir Plas­tik eher nicht ver­mutet hätten.

Wo steckt überall Plastik drin?

Plastik – ein Problem, das unterschätzt wird

Plastikmuell in der Natur

Als ich vor eini­gen Jahren die Doku­men­ta­tion “Plas­tic Plan­et“ sah, war ich ziem­lich schock­iert. Die Men­gen an Plas­tik, die mit­tler­weile auf dieser Erde existieren, kann man tat­säch­lich gar nicht in Zahlen fassen. Und das Schlimme ist, dass Plas­tik nicht biol­o­gisch abbaubar ist und somit die Umwelt langfristig ver­schmutzt. Noch schlim­mer: Es zer­set­zt sich in kle­in­ste Teilchen (Mikro­plas­tik), die nicht mehr fil­ter­bar sind und so in die Gewäss­er, Böden und irgend­wann durch die Nahrungs­kette auch in unsere Kör­p­er gelan­gen. Über die Prob­lematik des Mikro­plas­tiks erfährst du noch mehr in unserem Ratgeber.

Damals beschloss ich, meinen Plas­tikkon­sum radikal zu reduzieren. Erst als ich mit diesem neuen Bewusst­sein in die Einkauf­s­lä­den ging, bemerk­te ich, wie viel Plas­tik uns eigentlich umgibt. Ob in Haushalts- oder Hygien­e­pro­duk­ten, in Lebens­mit­telver­pack­un­gen oder alltäglichen Gebrauchs­ge­gen­stän­den – Plas­tik wird heutzu­tage fast über­all ver­wen­det. Selb­st Dinge, die zunächst plas­tik­frei erscheinen, wie z. B. Glas­flaschen, ent­pup­pen sich bei genauerem Hin­se­hen oder kurz­er Recherche als Plastik-Verstecke.

Genau darum geht es in diesem Post. Wo ist über­all Plas­tik drin? Und wie lässt sich dieses Plas­tik ver­mei­den? Im Fol­gen­den find­est du eine Auflis­tung von Din­gen, in denen sich Plas­tik ver­steckt und unbe­den­klichere, nach­haltigere Alter­na­tiv­en. Übri­gens: Was jed­er von uns tun kann, um Plas­tik reduzieren, ist nicht nur auf Alter­na­tiv­en umzusteigen, son­dern auch Her­steller zu kon­tak­tieren, die Plas­tik ver­wen­den. Je höher die Nach­frage nach plas­tik­freien Pro­duk­ten, desto wahrschein­lich­er ist es, dass auch die Fir­men umdenken und ihre Pro­duk­te plas­tik­frei konzipieren.

Verstecktes Plastik im Badezimmer

Plastik in Kosmetik

1. Mikro­plas­tik in Mas­cara und Make-up: Mas­cara und Make-up sind nicht nur meist in Plas­tik ver­packt, son­dern es ver­steckt sich oft auch in den Pro­duk­ten selb­st, in flüs­siger Form. Es dient z. B. dazu, kün­stlich­es Vol­u­men und Länge der Wim­pern zu erzeu­gen und die Kon­sis­tenz von Make-up geschmei­dig zu machen. Reinigt man sein Gesicht mit Wat­tepads und spült diese die Toi­lette hin­unter, gelangt das Mikro­plas­tik über die Kanal­i­sa­tion und Kläran­la­gen in unsere Wasser­vor­räte. Auch die Haut kann das Plas­tik aufnehmen, Poren ver­stopfen und unsere Gesund­heit beein­trächti­gen. Die Alter­na­tive: Naturkos­metik enthält kein Plas­tik. Falls es bei eini­gen Pro­duk­ten nicht aus­gewiesen ist, frage am besten beim Her­steller nach oder nutze z. B. auch die App Codecheck. Sie gibt zuver­läs­sig Auskun­ft über Schad­stoffe in Produkten.

2. Feucht­tüch­er: Ob feucht­es Toi­let­ten­pa­pi­er oder Abschmink­tüch­er – viele Her­steller verse­hen die Tüch­er mit feinen Plas­tik­fasern, um diese reißfester zu machen. Spült man sie die Toi­lette herunter, ver­stopfen sie nicht nur die Abwasser­leitun­gen und Kläran­la­gen, son­dern das Mikro­plas­tik gelangt zudem in den Wasserkreis­lauf. Die Alter­na­tive: Es gibt mit­tler­weile einige Her­steller, die kein Plas­tik in den Feucht­tüch­ern selb­st ver­wen­den. Am besten verzicht­est du jedoch ganz auf Feucht­tüch­er und greif­st ganz klas­sisch auf einen Waschlap­pen zurück. Statt feuchtem Toi­let­ten­pa­pi­er eignet sich z. B. auch eine Duschtoi­lette. Hast du kein Bidet, gibt es unter­schiedliche   Pro­duk­te, die du ganz ein­fach im Bad instal­lieren kannst. Das ermöglicht Hygiene ohne Plastik.

3. Mikro­plas­tik im Peel­ing: Wer ken­nt sie nicht, die Peel­ing Duschgels mit den kleinen blauen Pünk­tchen. Diese und viele weit­ere Pro­duk­te, die reini­gende Wirkung durch den Peeling-Effekt ver­sprechen, ver­wen­den häu­fig Mikro­plas­tik. Die winzi­gen Par­tikel dienen als Schleifkör­p­er zur Ent­fer­nung von abgestor­be­nen Hautschup­pen. Die Alter­na­tive: Naturkos­metik enthält nur natür­lich Pro­duk­te. Viele herkömm­liche Marken weisen plas­tik­freie Kos­meti­ka aber auch durch ein Güte­siegel aus. Plas­tik­freie Hygie­n­eartikel wie Peel­ings kann man aber auch ganz ein­fach selb­st machen. Ver­such doch mal unser DIY Matcha-Peeling.

4. Tam­pons und Binden: Für einen angenehmen Tragekom­fort und leichteres Ein­führen sind viele Binden bzw. Tam­pons mit ein­er syn­thetis­chen Schicht über­zo­gen. So gelangt Plas­tik an und in unsere Haut. Zusät­zlich wird beson­ders viel Plas­tik­müll pro­duziert. Die Alter­na­tive: Es gibt mit­tler­weile einige Her­steller, die auf Plas­tik verzicht­en. Noch bess­er man ver­wen­det wiederver­wend­bare Men­stru­a­tion­stassen und waschbare Binden aus Baum­wolle. So kann man nicht nur zu einem plas­tik­freien Haushalt, son­dern auch ganz leicht zum Zero Waste Prinzip wechseln.

Verstecktes Plastik im Haushalt und Alltag

Zigarettenfilter enthalten Plastik und Schadstoffe

1. Zigaret­ten: Zigaret­ten­s­tum­mel lan­den zu Mil­lio­nen auf der Straße und in der Natur. Viele Men­schen wis­sen nicht, dass der Fil­ter Plas­tik enthält und somit nicht biol­o­gisch abbaubar ist. Zudem gibt er Unmen­gen an Schad­stof­fen an den Boden und das Grund­wass­er ab. Die Alter­na­tive: Es gibt zwar mit­tler­weile einige plas­tik­freie Zigaret­ten­fil­ter, doch auf den Boden gehören diese wegen der gefilterten Schad­stoffe aus der Zigarette trotz­dem nicht. Es ist immer wichtig, Zigaret­ten­s­tum­mel richtig zu entsor­gen, näm­lich im Restmüll!

2. Back­pa­pi­er: Es gibt einige Fir­men, die plas­tik­freies Back­pa­pi­er anbi­eten, wie z. B. der Her­steller „If you care“. Die meis­ten herkömm­lichen Back­pa­piere sind jedoch mit Plas­tik beschichtet, um eine Antihaft-Wirkung zu erzeu­gen. Die Alter­na­tive: Ganz ohne Plas­tik kommst du aus, wenn du das Back­blech, statt es mit Back­pa­pi­er auszule­gen, gründlich ein­fettest. Du kannst aber auch z. B. wiederver­wend­bare Back­mat­ten oder Dauer­back­folien aus Glas­fas­er ver­wen­den. Weit­ere Alter­na­tiv­en und Infos find­est du in unserem Rat­ge­ber zum The­ma „Backpapier-Ersatz“.

Zerkratzte Teflonpfannen geben Plastik ans Essen ab

3. Teflonpfanne: Die Antihaft-Beschichtung auf Pfan­nen ist zwar prak­tisch, aber auch prob­lema­tisch. Teflon ist lei­der nichts anderes als eine bes­timmte Kun­st­stof­fart. Durch das Erhitzen und vor allem bei beschädigten Beschich­tun­gen wer­den unge­sunde Stoffe freige­set­zt und gelan­gen in unsere Nahrung. Die Alter­na­tive: Die gesün­deste und unbe­den­klich­ste Alter­na­tive zur Teflonpfanne ist die Eisenpfanne, entwed­er aus Gus­seisen oder Schmiedeeisen. Edel­stahlp­fan­nen sind zwar auch frei von Plas­tik, aber kön­nen manch­mal in gerin­gen Men­gen Nick­el freisetzen.

4. Mikro­plas­tik in Reini­gungsmit­teln: Viele herkömm­liche Reini­gungsmit­tel, wie z. B. Toi­let­ten­reiniger, sind mit Flüs­sigkun­st­stof­fen angere­ichert, um unter anderem einen schmutz­ab­weisenden Schutz­film zu bilden. Mikro­plas­tik wird aber auch als Reibkör­p­er in Reini­gungsmit­teln ver­wen­det, damit sich Schmutz schneller löst. Die Alter­na­tive: Es gibt einige ökol­o­gis­che Her­steller, die auf Plas­tik verzicht­en. Das Prob­lem ist allerd­ings, dass diese Pro­duk­te meist in viel Plas­tik ver­packt wer­den. Achte deshalb auf Ver­pack­un­gen aus recycel­tem Plas­tik. Noch bess­er: Man kann plas­tik­freie Reini­gungsmit­tel ganz ein­fach sel­ber her­stellen. Auch auf unserem Blog find­est du einige Anre­gun­gen, z. B. ein DIY umwelt­fre­undlichen Toi­let­ten­reiniger.

Wiederverwendbares Geschirr fuer Unterwegs

5. Bambus-To-Go-Becher und -Geschirr: Dass Einmal-To-Go-Becher aus Pappe auch eine Plas­tikbeschich­tung haben, ist mit­tler­weile den meis­ten bewusst. Viele greifen daher auf die Alter­na­tive aus Bam­bus zurück. Allerd­ings ist auch hier Vor­sicht geboten. Bambus-Geschirr hat zwar den nach­halti­gen Aspekt, dass es wiederver­wend­bar ist, jedoch beste­ht auch dieses meist aus einem Kun­st­stof­fver­bund­stoff, näm­lich aus Melamin und Formalde­hyd. Die Alter­na­tive: Zum Glück gibt es für wiederver­wend­bare Bambus-Becher und Bambus-Geschirr viele Alter­na­tiv­en, beispiel­sweise aus Glas, Edel­stahl oder Porzel­lan. Sie hal­ten ewig und belas­ten unsere Umwelt sowie unseren Kör­p­er nicht so stark.

6. Kassen­bons: Auch wenn es so scheint, als kön­nte man Kassen­bons ein­fach im Papier­müll entsor­gen, sind diese lei­der aus Ther­mopa­pi­er mit ein­er BPA-Beschichtung. Dieses ist sowohl für den Kör­p­er, wenn man den Bon anfasst, als auch für die Umwelt schädlich. Die Alter­na­tive: Zum Glück ver­wen­den einige Läden mit­tler­weile unbe­den­klich­es Papi­er. Man erken­nt es schnell an der blauen Farbe. Am besten ist es natür­lich, wenn du ganz auf Papier­bons verzicht­est. Die gel­tende Bonpflicht lässt sich durch elek­tro­n­is­che Lösun­gen ein­hal­ten. Lei­der gibt es die aber noch nicht über­all. Wichtig: Ther­mopa­pi­er nicht im Papier­müll, son­dern im Haushaltsmüll entsorgen.

Verstecktes Plastik in Lebensmitteln und Verpackungen

French Press als Alternative zu Kaffeefiltern

1. Kaf­feefilter: Wie beim Tee­beu­tel sind auch in den meis­ten Kaf­feefiltern geringe Anteile von syn­thetis­chen Nass­fest­mit­teln eingear­beit­et, um die Fil­ter reißfest zu machen. Die Alter­na­tive: Statt eines herkömm­lichen Kaf­feefilters kann man z. B. wiederver­wend­bare Fil­ter aus Edel­stahl oder Bio-Baumwolle ver­wen­den. Oder man bere­it­et seinen Kaf­fee in ein­er French Press zu, welche ganz ohne Einmal-Filter auskommt.

2. Tee­beu­tel: Über­raschend ist auch, dass Papier-Teebeutel nicht immer plas­tik­frei sind. Auf Nach­frage bei den Her­stellern erfährt man bei den meis­ten, dass zu einem gerin­gen Teil syn­thetis­che Fasern im Papi­er ver­ar­beit­et wer­den. Auch wenn sich der Beu­tel schein­bar auf dem Kom­post zer­set­zt, gelangt so Mikro­plas­tik in den Boden und ins Grund­wass­er. Die Alter­na­tive: Wer auf Num­mer sich­er gehen will und zudem noch Ver­pack­ungsmüll eins­paren möchte, der kann auf losen Tee und Teesiebe aus Met­all, Keramik etc. zurück­greifen. In vie­len Tee Läden und im ver­pack­ungs­freien Super­markt kannst du auch deine eige­nen Behäl­ter zum direk­ten Befüllen mitbringen.

Plastiketiketten auf Obst

3. Etiket­ten auf Obst und Gemüse: Auch wenn Obst und Gemüse im Super­markt häu­fig nicht mehr ver­packt ist, kommt es meist nicht ohne Stick­er aus. Diese beste­hen jedoch oft aus gün­stigem Plas­tik oder Papi­er mit ein­er syn­thetis­chen Schicht. Und selb­st wenn sie voll­ständig aus Papi­er sind, bleibt die Prob­lematik mit Kleb­stof­fen auf syn­thetis­ch­er Basis. Die Alter­na­tive: Um dies zu umge­hen, kann man sein Obst und Gemüse am besten auf dem Wochen­markt kaufen. Die lokalen Pro­duzen­ten verse­hen ihre Pro­duk­te so gut wie nie mit Stick­ern. Und statt Plas­tik­tüten kannst du deine Ware in wiederver­wend­baren Obst- und Gemüse­beuteln verpacken.

4. Kau­gum­mi: Eigentlich nahe­liegend und trotz­dem wis­sen es viele nicht. Wer auf Kau­gum­mi kaut, der kaut vor allem auf weichem Plas­tik herum! Dabei kann sich Mikro­plas­tik lösen und in unsere Kör­p­er gelan­gen. Prob­lema­tisch ist auch, dass viele ihr Kau­gum­mi ein­fach auf den Boden spuck­en. Da es nicht biol­o­gisch abbaubar ist, wird so auch die Umwelt belastet. Die Alter­na­tive: Es gibt mit­tler­weile einige Marken, die plas­tik­freies Kau­gum­mi her­stellen. Hierzu gehören z. B. “True Gum“ oder “For­est Gum“, welche rein pflan­zlich sind.

Plastikdichtung in Schraubdeckeln

5. Schraub­deck­el: Wer auf Plas­tikver­pack­un­gen verzichtet, greift gerne auf Glasver­pack­un­gen zurück. Doch auch diese kom­men oft nicht ganz ohne Plas­tik aus. Im Schraub­deck­el befind­et sich eine Kun­st­stoff­schicht, die eine bessere Dich­tung garantieren soll. Die darin enthal­tenden Weich­mach­er sind unge­sund und kön­nen im schlimm­sten Fall auf die Nahrung überge­hen. Die Alter­na­tive: Es gibt zwar noch keine Alter­na­tive zur Plas­tikdich­tung per se. Jedoch ver­wen­den viele Her­steller mit­tler­weile einen Ver­schluss mit ein­er blauen Dich­tung (BLUESEAL). Diese enthält keine Weich­mach­er oder PVC und ist somit eine gesün­dere Variante.

6. Käse- und Wurst­pa­pi­er: Der Käse und die Wurst, die im Super­markt an der Frischetheke verkauft wer­den, wer­den in einem mit Plas­tik beschichteten Papi­er eingeschla­gen, damit nichts durch­fet­tet oder anhaftet. Die Alter­na­tive: Viele Super­märk­te erlauben es mit­tler­weile, dass man seine eige­nen Behäl­ter mit­bringt, um Käse und Wurst direkt ohne Umver­pack­ung zu kaufen.

7. Leitungswass­er: Generell hat das Leitungswass­er in Deutsch­land eine sehr hohe Trinkqual­ität. Da Mikro­plas­tik jedoch mit­tler­weile auch in unserem Grund­wass­er vorhan­den ist, kann man nicht auss­chließen, dass dadurch auch geringe Men­gen an Plas­tik in unser Leitungswass­er gelan­gen. Die Alter­na­tive: Da Leitungswass­er trotz allem meist eine bessere Öko­bi­lanz als gekauftes Wass­er hat, kann man die Wasserqual­ität ein­fach verbessern, indem man sein Leitungswass­er fil­tert. Hier gibt es sog­ar Fir­men, die plas­tik­freie Fil­ter pro­duzieren. Diese entziehen dem Trinkwass­er Mikro­plas­tik und andere Schadstoffe.

Fazit: Ein plastikfreier Haushalt basiert auf genauem Hingucken

Plastik in Thermopapier Bons und plastikfreier Kassenbon

Plas­tik ver­steckt sich heutzu­tage lei­der fast über­all. Selb­st in Pro­duk­ten, in denen man es nicht ver­muten würde. Nicht immer lässt es sich ver­mei­den, doch es gibt mit­tler­weile immer mehr Alter­na­tiv­en, auf die man zurück­greifen kann, um sein Leben plas­tik­freier zu gestal­ten. Zudem soll­ten wir immer ver­suchen, unsere Macht als Kon­sumenten zu nutzen. Wenn wir Fir­men kon­tak­tieren und ihnen zeigen, dass wir umwelt­fre­undliche Pro­duk­te bevorzu­gen, wer­den auch diese langsam aber sich­er umdenken. Vielle­icht hast du noch mehr Ideen zu einem plas­tik­freien Haushalt, Hygiene ohne Plas­tik oder ein gutes Rezept für plas­tik­freie Reini­gungsmit­tel? Teile es gerne in den Kommentaren!

Regenwald-Abholzung:
Ursachen und Folgen

| von 

Tag für Tag werden die tropischen Regenwälder immer kleiner. Durch Brandrodung und Co. verschwindet jede Minute eine Waldfläche von der Größe 30 Fußballfelder. Doch wo liegen die Ursachen für die Waldzerstörung und was passiert, wenn der Regenwald abgeholzt wird? 

Tropischer Regenwald
Nicht umsonst werden die tropischen Regenwälder auch als „grüne Lunge der Erde“ bezeichnet: Allein der Amazonas Regenwald in Südamerika schluckt jährlich rund zwei Milliarden Tonnen CO2 und gilt als größter Kohlenstoffspeicher der Welt. Und obwohl dieses einzigartige Ökosystem so wichtig für das weltweite Klima ist, nimmt die Geschwindigkeit der Zerstörung immer weiter zu. In den letzten vierzig Jahren wurde allein in Brasilien…

Hey, ich bin Franzi. Schon seit meiner Kindheit bin ich ein großer Natur- und Tierfreund und so wurde im Laufe der Zeit Umweltschutz ein immer größeres Thema für mich. Die...

Zum Autor