Veganes Menü für laue Sommerabende

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Eigentlich sollte es in der Sai­son der vollen und bun­ten Marktstände ein Leicht­es sein, ein Menü zu kreieren. Wir tun uns aber ger­ade dann schw­er, wenn die Auswahl riesen­groß ist. Wie soll man sich auch entschei­den zwis­chen all den leck­eren Gemüsesorten wie Tomat­en, Brokkoli, Gurken, Man­gold, Papri­ka, Aubergine, Möhren, Blu­menkohl, Rote Bete, Zuc­chi­ni, Erb­sen, … Ach und erst die frischen Beeren und Steinfrüchte!

Entsch­ieden haben wir uns für unser Som­mer­menü für einen lauwar­men grünen Salat mit frisch­er Zitrone als Vor­speise und ori­en­tal­is­che Auberginen als Haupt­gang. Bei­des lässt sich wun­der­bar in Schüsseln und auf Plat­ten servieren, sodass man weniger Zeit fürs Anricht­en braucht und dabei mehr Spaß am Tisch hat. Find­et ihr nicht auch, dass es direkt viel gesel­liger ist „aus einem Topf“ zu essen? Als Abschluss des Menüs haben wir einen fruchti­gen Nek­tari­nenkuchen kreiert. Er muss nicht geback­en wer­den, lässt sich schnell vor­bere­it­en und ist den­noch ein Highlight!

Lauwarmer Sommersalat

Für 4 Per­so­n­en | Zubere­itungszeit: 25 Minuten

  • 1 Hand­voll Pinienkerne
  • 2 Knollen Fenchel
  • 3 kleine Zucchini
  • 1 Schalotte
  • 3 EL extra natives Olivenöl
  • 250 g frische Erb­sen (ohne Schoten gewogen)
  • 1 Bio-Zitrone (Saft und Abrieb)
  • 1/2 Bund Dill
  • 3-4 Stiele Minze
  • feines Meer­salz

Die Pinienkerne in ein­er Pfanne ohne Öl rösten, bis sie anfan­gen zu duften. Anschließend zum Abkühlen bei­seitestellen. Den Fenchel vierteln, vom Strunk befreien und in dünne Scheiben schnei­den. Eine Zuc­chi­ni längs in dünne Streifen schnei­den, die anderen bei­den in dünne Scheiben. Die Schalotte in feine Spal­ten schneiden.

Das Olivenöl in ein­er großen Pfanne erhitzen, die Schalotte darin glasig anschwitzen, Fenchel und Erb­sen hinzugeben und kräftig salzen. Bei mit­tlerer Hitze 3-5 Minuten brat­en. Der Fenchel sollte noch etwas Biss haben. Die Pfanne vom Herd nehmen, die Zuc­chi­ni hinzugeben und ver­mis­chen. Die Spitzen vom Dill und Blätter der Minze von den Stie­len zupfen und zusam­men mit dem Zitro­nen­saft und -abrieb mit dem Gemüse ver­mis­chen. Am Ende noch ein­mal mit Salz abschmeck­en und mit den Pinienker­nen bestreuen.

Auberginen mit Couscous

Für 4 Per­so­n­en | Zubere­itungszeit: 45 Minuten

Für den Hummus

  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL extra natives Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 250 g gekochte Kichererb­sen (Dose)
  • 2 EL Tahi­ni (Sesam­paste)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 50 ml kaltes Wasser
  • 1/2 TL feines Meersalz

Für den Paprika Dip

  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Chilischote
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL extra natives Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Korian­der­samen, gemahlen
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Apfelessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL feines Meersalz

Für den Couscous

  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Couscous
  • 2 EL extra natives Olivenöl
  • 5 Stiele Koriander
  • 5 Stiele Dill
  • 3 Stiele Minze
  • 3 Stiele Thymian
  • 1 TL Abrieb ein­er Bio-Zitrone Feines Meersalz

Außerdem

  • 2 Auberginen
  • Extra natives Olivenöl
  • Son­nen­blu­menkerne
  • Sesam­samen
  • Schwarzkümmelsamen

Für den Hum­mus die Knoblauchze­he fein hack­en und in dem Olivenöl glasig anschwitzen. Gegen Ende den Kreuzkümmel hinzugeben und kurz im Öl ziehen lassen. Alle Zutat­en für den Hum­mus im Mix­er fein pürieren.

Die Papri­ka und Chilischote über der Flamme eines Gas­bren­ners oder Gash­erds rösten, bis sie schwarz ist. Anschließend abkühlen lassen und die Schale ablösen. Alter­na­tiv könnt ihr die Papri­ka auch mit einem Sparschäler schälen. Papri­ka und Chili vom Kerngehäuse befreien und in Stücke schnei­den. Die Knoblauchze­he fein hack­en und in dem Olivenöl glasig anschwitzen. Gegen Ende Kreuzkümmel, Korian­der und Paprika­pul­ver hinzugeben und kurz im Öl ziehen lassen. Alle Zutat­en für den Dip im Mix­er fein pürieren.

Die Gemüsebrühe für den Cous­cous in einem kleinen Topf aufkochen, danach vom Herd nehmen und den Cous­cous einrühren. Abgedeckt etwa 5 Minuten quellen lassen (Pack­ungsan­leitung beacht­en). Den Cous­cous mit ein­er Gabel auflock­ern, das Olivenöl unterrühren und den Cous­cous etwas abkühlen lassen. Die Blätter der Kräuter von den Stie­len zupfen und hack­en. Zusam­men mit dem Zitro­nenabrieb unter den Cous­cous mis­chen und mit Salz abschmecken.

Die Auberginen hal­bieren und auf der Schnittfläche salzen. Reich­lich Olivenöl in ein­er Pfanne erhitzen und die Auberginen bei mit­tlerer Hitze erst etwa 7 Minuten auf der Schnittfläche anbrat­en, dann wen­den und weit­ere 5-7 Minuten brat­en, bis sie weich sind. Die gebrate­nen Auberginen auf dem Hum­mus anricht­en und Cous­cous und Papri­ka Dip darüber verteilen. Wir haben zum Schluss noch geröstete Sesam- und Schwarkümmelsamen und Son­nen­blu­menkerne darübergestreut.

Nektarinen-Pistazien-Kuchen

Für 4 Per­so­n­en (Spring­form Ø 18 cm) | Zubere­itungszeit: 35 Minuten + 4 Stunden im Kühlschrank

Für den Kuchenboden

  • 5 entsteinte Med­jool Datteln
  • 50 g Pis­tazien (geschält)
  • 50 g Mandeln
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 1 1/2 EL natives Kokosfett
  • 1/4 Msp. feines Meersalz

Für den Belag

  • 450 g Nektarinen
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 EL Zitronensaft
  • 75 ml Kokosmilch
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 TL Agar Agar

Für den Kuchen­bo­den die Dat­teln grob hack­en. Die Pis­tazien, Man­deln und Son­nen­blu­menkerne in ein­er Pfanne ohne Öl rösten, bis sie anfan­gen zu duften. Die abgekühlten Nüsse und Kerne im Mix­er hack­en. Sie soll­ten nicht zu grob sein, damit die Masse gut hält, aber auch nicht zu Mehl gemahlen. Die Dat­teln, das Kokos­fett und Salz hinzugeben und zu ein­er kle­bri­gen Masse weit­er­ver­ar­beit­en. Die Masse für den Kuchen­bo­den in eine gefet­tete kleine Spring­form (18 cm Durchmess­er) füllen und mit einem großen Löffel fest in die Form drücken. Dabei soll ein etwa 3 cm hoher Rand entste­hen. Die Form in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung die Nek­tari­nen schälen, entsteinen und fein pürieren. Die Kokos­milch zum Fruchtpüree geben und mit Ahorn­sirup und Zitro­nen­saft abschmeck­en. Anschließend Speisestärke und Agar Agar mit einem Schneebe­sen einrühren.

Das Püree in einem Topf unter Rühren kurz aufkochen lassen. Danach in eine Schüssel füllen und lauwarm abkühlen lassen. Dabei gele­gentlich umrühren. Die Füllung auf dem abgekühlten Kuchen­bo­den verteilen und die Tarte für min­destens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren nach Wun­sch mit Nek­tari­nenspal­ten und gehack­ten Pis­tazien garnieren.

Und jet­zt heißt es: entspan­nen und den lauen Som­mer­abend genießen. Hier auf re:BLOG find­et ihr übri­gens noch viele andere leckere Rezepte von uns.

Familienrezepte, die auch die Kids lieben

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Christin ist Zwillingsmädelsmama, Foodbloggerin auf Hamburger Deern und hat gerade ihr erstes e-Book „Family Kitchen" herausgebracht, das sich mit dem einfachen Start in eine gesunde Familienküche beschäftigt. Uns hat sie schon mal drei köstliche und super einfach Rezepte verraten, die auch bei den Kids richtig gut ankommen.

Bild: http://minimum-fotografie.com

Overnight Oats Für ein Glas (am besten eignen sich hierfür größere Marmeladengläser, ca. 200ml) Für das Topping: 1⁄2 Banane, geschält 1⁄4 TL Agavendicksaft 1 EL griechischeR Joghurt Saft von einer Orange Für die Overnight Oats: 5 EL Haferflocken, kernig, z.B. von Kölln 1 TL geschrotete Leinsamen 1 Prise (Vanille)salz Zuerst alle…

Hi, wir sind Susann und Yannic, seit 2006 ineinander verliebt, leben und arbeiten wir als Fotografen in Berlin. Wir lieben es zu essen und zu kochen, ernähren uns seit vielen...

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