Trockenshampoo DIY mit Roggenmehl

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Die Haare vor zwei Tagen gewaschen und trotz­dem ist der Ansatz fet­tig? Mehr Schweiß am Kopf durch Mützen & Co.? Die Haare sitzen eigentlich ganz gut, nur wirkt der Ansatz lei­der zu sträh­nig? Dann ist die Geheimwaffe natür­lich­es und selb­st gemacht­es Trockenshampoo.

Trockenshampoo DIY mit nachhaltigen Zutaten

Trock­en­sham­poo macht genau das, was der Name ver­rät: Ohne die Haare mit Wass­er zu waschen, bietet es eine ein­fache Möglichkeit, die Haare wieder frisch ausse­hen zu lassen. Der große Vorteil: Man spart Zeit, da die Anwen­dung mit Trock­en­sham­poo super­schnell geht. Außer­dem ist weniger waschen auch für die Haarstruk­tur bess­er, da zu häu­figes Sham­poonieren die Haare stra­pazieren und aus­trock­nen kann. Roggenmehl-Trockenshampoo und Co. helfen auch dabei, feines Haar fül­liger wirken zu lassen. Nachhaltigkeitsexpert*innen set­zen aber statt Haar­wäsche aus der Dose auf umwelt­fre­undliche Trockenshampoo-Alternativen, die man ganz ein­fach sel­ber machen kann.

Warum ein Trockenshampoo DIY?

Trockenshampoo Alternative gegen fettiges Haar

Trock­en­sham­poo sel­ber machen hat einen entschei­den­den Vorteil: Man weiß, was drin ist! Keine Kon­servierungsstoffe, keine aus­trock­nen­den Inhaltsstoffe, keine uner­wün­scht­en Duft­stoffe! Ein weit­er­er Vorteil: Man spart Geld. Die Zutat­en sind sehr gün­stig und in jedem Super­markt zu find­en. Außer­dem ist das Rezept super­ein­fach und oft sind die Zutat­en bere­its im eige­nen Vor­rat zu find­en. Trock­en­sham­poo aus der Sprüh­dose belastet außer­dem unnötig die Umwelt mit gifti­gen Aerosolen und viele kla­gen über den aus­trock­nen­den Effekt von kon­ven­tionellem Trock­en­sham­poo. Die Alter­na­tive aus natür­lichen Zutat­en hil­ft zudem, wenn du deinen All­t­ag nach­haltiger gestal­ten möcht­est. Zum einen reduzierst du deinen Ver­brauch von grauer Energie und virtuellem Wass­er, zum anderen lässt sich der natür­liche Trockenshampoo-Ersatz gut in wiederver­wend­baren Dosen oder Gläsern auf­be­wahren – ganz ohne Plas­tik und in bester Zero-Waste-Manier.

Anleitung: Roggenmehl-Trockenshampoo selber machen

Trockenshampoo selber machen mit Roggenmehl und Kakao

Die Zutat­en sind super­sim­pel und in zwei Minuten angerührt. The­o­retisch reicht auch nur eine Zutat für das Trock­en­sham­poo DIY: Roggen­mehl. Gib es durch ein Sieb, um nur das feine Mehl in ein­er Schüs­sel zu haben. Wird es nach ein­er Zeit leicht klumpig, kannst du es ein­fach noch mal sieben. Es eignet sich übri­gens nur Roggen­mehl, denn alle anderen Mehlsorten haben einen kle­bri­gen Effekt, der das Haar sträh­nig wirken lässt, statt es aufzufrischen und aufzu­lock­ern. Dafür emp­fiehlt sich ein Mix aus Roggen­mehl und Speis­es­tärke. Ein­fach einen Ess­löf­fel fein gesiebtes Roggen­mehl mit einem Ess­löf­fel gesiebter Speis­es­tärke ver­men­gen und in einem kleinen Behäl­ter auf­be­wahren. Damit keine hellen Rück­stände im Haar zu sehen sind, kannst du natür­lich Farbpig­mente dazugeben.

Roggenmehl Trockenshampoo fuer dunkle Haare

Für jede Haar­farbe der per­fek­te Mix:

  • Bei hell­blonden Haaren eignet sich die pure Basis­mis­chung aus Roggen­mehl und Speisestärke.
  • Bei dunkel­blon­dem oder braunem Haar gib­st du zum Roggenmehl-Trockenshampoo ein­fach etwas Kakaop­ul­ver. Je nach Haar­farbe braucht man hier mal mehr, mal weniger Kakaop­ul­ver, um eine dun­klere oder hellere Mis­chung herzustellen.
  • Bei roten Haaren eignet sich Zimt.
  • Bei schwarzen Haaren etwas Aktivkohle-Pulver.

Es gibt keine exak­ten Zahlen für die kor­rek­ten Men­ge­nangaben, da jed­er Haar­ton anders ist. Man muss sich Schritt für Schritt ran testen, um indi­vidu­ell festzustellen, welche Farb­mis­chung die passende für den eige­nen Farbton ist. Meist benötigt man nur einen Teelöf­fel Zimt, Kakaop­ul­ver oder Aktivkohlepulver.

Natürlicher Trockenshampoo-Ersatz: Die richtige Anwendung

Trockenshampoo Alternative richtig anwenden

Auch die Anwen­dung der natür­lichen und selb­st gemacht­en Trockenshampoo-Alternative ist ein­fach: eine kleine Menge direkt auf der Kopfhaut verteilen und ein­massieren. Das Haar am besten mit ein­er Bürste und einem Kamm vor­sichtig durchkäm­men, damit das Pul­ver schön eingear­beit­et wird und nicht mehr sicht­bar ist. Bei Lock­en, die nicht durchgekämmt wer­den sollen, eignet sich ein trock­en­er, sauber­er und rel­a­tiv fes­ter Pin­sel, um das Trock­en­sham­poo gut einzuar­beit­en. Du kannst das Pul­ver übri­gens auch bei jed­er anderen Haarstruk­tur mit einem weichen Pin­sel am Ansatz auf­tra­gen. Das ist wesentlich ein­fach­er als mit den Fin­gern. Ein weit­er­er Tipp: Mit dem Föhn die Haare kurz auflock­ern, sodass das DIY Roggenmehl-Trockenshampoo noch bess­er wirken kann. Danach nur noch kurz ein paar Minuten ein­wirken lassen und es soll­ten keine Rück­stände mehr sicht­bar sein. Stattdessen strahlst du mit einem aufge­frischt­en Ansatz!

Fazit: Trockenshampoo-Ersatz wirkt wie herkömmliches

Trockenshampoo Ersatz Wirkung

Häu­figes Haare­waschen schädigt das Haar. Es trock­net aus, wird spröde und splis­sig. Dazu kommt, dass du bei jed­er Extrawäsche unnötig Wass­er ver­brauchst. Expert*innen empfehlen, Haare nur ein- bis zweimal die Woche zu waschen. Für die Zeit dazwis­chen greifen viele zu kon­ven­tionellem Trock­en­sham­poo. Das frischt den Ansatz auf und nimmt Fett von der Kopfhaut. Lei­der belas­ten die Inhaltsstoffe und die Pro­duk­tion unsere Umwelt. Ökol­o­gis­ch­er geht es, wenn du Trock­en­sham­poo sel­ber machst. Dafür brauchst du ein­fach etwas Roggen­mehl und Speis­es­tärke. Um das Pud­er auf deinen Haar­ton abzus­tim­men, gib­st du etwas Kakaop­ul­ver, Zimt oder Aktivkohle dazu. Die Wirkung ist genau so gut wie bei indus­triellen Pro­duk­ten, aber wesentlich nachhaltiger.

Kintsugi Anleitung: Keramik kleben und reparieren

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Wenn Tassen oder Teller kaputt gehen, heißt das nicht, dass du sie wegwerfen musst. Mit der japanischen Kintsugi-Tradition lassen sich Keramik und Porzellan wieder reparieren.

Keramik kleben
Schnell ist es passiert: Beim Spülen rutscht einem die feuchte Tasse aus der Hand und zerbricht in mehrere Teile. Ein Fall für die Mülltonne? Nein, denn du kannst aus den Scherben wieder eine ganze Tasse machen. Porzellan und Keramik lassen sich nämlich mit der Kintsugi-Methode reparieren. Ein nachhaltiger Weg, um kaputtem Geschirr ein zweites Leben zu schenken, Ressourcen zu schonen und ganz nebenbei sein individuell designtes Geschirr zu kreieren. Denn Kintsugi ist nicht…

Ich heiße Mia und bin Bloggerin, PR Beraterin, Psychologin, Sport- und Food-Vernarrte aus Berlin. Ich habe meinen Blog 2010, inspiriert von der New York Fashion Week, in den USA gestartet,...

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