Recycle den Strauß – DIY’s mit Trockenblumen

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Sie sehen toll aus, sind eine super Dekoration und konservieren unsere Erinnerung an laue Sommertage und bunte Blumenwiesen: Trockenblumen. Sie sind vielseitig einsetzbar und zeigen, dass Recycling richtig hübsch sein kann. Also schnappt Euch Euren Blumenstrauß oder geht noch mal schnell draußen Blumen pflücken – mit Trockenblumen könnt ihr Postkarten bekleben, Geschenke verschönern, Kränze binden, Kerzen verzieren und so viele andere tolle Dinge. Und jetzt verraten wir Euch, wie das geht!

Trockenblumen DIY

Richtig trocknen

Prinzipiell eignen sich sehr viele Blumen zum Trocknen, am besten aber die, die eher wenig Wasser brauchen, zum Beispiel alle Korbblütler. Aber auch Rosen, Hortensien, Nelken, Astern und alle möglichen Wiesenblumen lassen sich gut in Trockenblumen verwandeln. Nicht so geeignet dagegen sind Tulpen oder Lilien, weil diese sehr viel Wasser brauchen und beim Trocknen schnell unattraktiv aussehen.

Diese drei Punkte solltest du beim Trocknen beachten

1. Der richtige Ort

Am allerwichtigsten ist, dass Du dir einen guten Platz zum Trocknen aussuchst. Es soll nämlich kein direktes Sonnenlicht hineinscheinen und außerdem soll die Stelle gut durchlüftet und nicht zu kalt sein. Diese Konditionen sind wichtig, weil auf diese Weise kein Schimmel entsteht und die Blumen nicht verblassen.

2. Der ideale Zustand

Wenn die Blumen nicht in einem guten Zustand sind, trocknen sie nicht schön oder es entstehen braune Stellen auf den Blumen. Also ist es wichtig, früh genug mit dem Trocknen anzufangen und nicht erst, wenn die Blume eigentlich schon verwelkt ist.

3. Die Technik

Am besten hängst Du die Blume so auf, dass die Blüte runterzeigt, damit sie ihre schöne Form behält und nicht zerknüllt. Wenn Du aber willst, dass die Blume ganz platt wird, legst Du sie am besten unter ein schweres Buch mit Küchenpapier zwischen Blume und Buch.

Bis die Blumen trocken sind, brauchen sie zwei bis sieben Tage. Wenn es schneller gehen soll, legst Du die Blumen ungefähr 45 Minuten in den Ofen (bei ca. 80 Grad, die Ofenklappe lasst ihr am besten einen Spaltbreit offen). Damit die Blume möglichst lange hält und die Farbe richtig schön erhalten bleibt, kannst Du nach dem Trocknen Haarspray drauf sprayen und sie danach kurz anföhnen.

Und schaut mal – man kann Blumen sogar so trocknen, dass sie selbst währen des Trockenprozesses richtig toll und dekorativ aussehen:

Inspirierende Ideen für Trockenblumen

So, jetzt sind die Trockenblumen einsatzbereit und können ganz nach Lust, Laune und Kreativität verwendet werden. Zum Beispiel so:

Eiswürfel

Sieht super aus, ist der absolute Party-Hingucker und total einfach in der Herstellung: Einfach eine getrocknete Blume und ein bisschen Wasser in eine Eiswürfelform geben, eine Nacht ins Tiefkühlfach et voilà: fertig. Welche Blumen Du dafür nehmen kannst? Viele – denn die wenigsten Blumen in Deutschland sind giftig – aber zu Sicherheit hier eine Liste essbarer Blumen.

Tipp: Achtet darauf, ob die Blume, die ihr benutzt, einen Eigengeschmack hat (wie zum Beispiel Lavendel) und ob der zum Drink passt.

Handyhülle

Dekoriere Deine Telefonhülle mit Trockenblumen! Das einzige, was Du hierzu brauchst, ist –  neben ein paar getrockneten Blüten – eine transparente Telefonhülle. Benutze dafür am besten gepresste Blumen, die Du mit doppelseitigem Klebeband am Handy befestigst, bevor die Hülle drauf kommt.

Seife

Kommt gut bei Freunden an oder verschönere einfach das eigene Bad: Für selbstgemachte Seife braucht ihr einige getrocknete Blüten, Glycerinseife, eine Gießform und Frischhaltefolie (und für einen guten Duft ein wenig Duftöl). Und so geht’s: die „Seifenrohmasse“ schmelzen, zur Hälfte in die Form gießen und die Trockenblumen obenauf legen. Wartet nun, bis die Seifenmasse trocken ist, bevor ihr noch mal auffüllt. Nun müsst ihr nur noch warten, bis die Seife ganz durchgetrocknet ist – und fertig!

Anhänger mit Trockenblumen

Für diese Kette erntet ihr sicher neidische Blicke: Sucht euch besonders kleine und filigrane Trockenblumen aus und platziert sie vorsichtig in einem kleinen Glasbehälter (gibt’s im Bastelladen). Nun müsst ihr nur noch eine kleine Öse am Deckel befestigen (am besten vorsichtig mit einem starken Kleber) und schon könnt ihr Euch das Schmuckstück um den Hals hängen.

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