Es gibt ihn wirklich: den Tag der Nähmaschine

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Oft sieht man sie als Deko-Element: Ver­schnörkelte, fuß­be­triebene Näh­maschi­nen. Ihre Geschichte reicht zurück bis ins 18. Jahrhun­dert, als der Englän­der Thomas Saint die erste Näh­mas­chine ent­warf. Ein Kon­strukt aus Holz, welch­es Schuh­mach­ern die Arbeit erle­ichtern sollte. Heute, über 200 Jahre später, hat diese Erfind­ung, in abge­wan­del­ter Form, immer noch Bestand im All­t­ag. Und sog­ar einen eige­nen Feiertag: Der 13. Juni ist der offizielle Tag der Nähmaschine.

Nicht nur bei Großmüt­tern, auch bei DIY-Talenten find­et man eine Näh­mas­chine. Denn der Trend ist klar: Back to the roots – ein­fach mal Sachen sel­ber machen. Marme­lade einkochen und Brot back­en, Vogel­häuschen bauen und Outdoor-Möbel zim­mern – es gibt schi­er unendliche Möglichkeit­en. Und mit ein­er Näh­mas­chine, die eigentlich in jeden gut aus­ges­tat­teten DIY-Haushalt gehört, wird der Hor­i­zont des Sel­ber­ma­chens sog­ar noch ein biss­chen größer … Wie groß, kön­nt ihr an fol­gen­den Beispie­len sehen, die wir für euch her­aus­ge­sucht haben.

Für karaku­lowa, einen Laden in Berlin, ist die Näh­mas­chine wohl die zweitbeste Mitar­bei­t­erin. Direkt nach Inhab­erin Lil­i­ja Meier. Denn die stellt aus alter Bet­twäsche, die min­destens 25 Jahre alt ist, Hem­den her. Alles aus Naturfasern.

Zugegeben, das ist Schnei­dern für Fort­geschrit­tene. Als Anfänger kann man sich vielle­icht einem Näh-Treffen anschließen, so wie Isa von den Haupt­stadt­mut­tis. Sie näht am lieb­sten Dinge, die schnell fer­tig sind. An einem Näh-Abend mit Fre­undin­nen ent­stand diese Som­merbluse. Und das war ganz ein­fach: Ein Lieblings-Shirt auf Papi­er malen und die Zeich­nung als Vor­lage ver­wen­den. Wird man auf ein solch­es Stück ange­sprochen, macht man sich selb­st ein Kom­pli­ment, wenn man sagen kann: „Habe ich selb­st gemacht!“

Immer noch zu kom­pliziert? Dann haben wir hier auch etwas für Freestyler und tem­pera­mentvolle Näh­maschi­nen­be­nutzer. Blog­gerin Kathrin von Two for Fash­ion hält sich hier an keine Regeln. Mit ihrer Tech­nik, kann man selb­st ganz schlicht­en Pullis oder Shirts das gewisse Extra ver­lei­hen. Ein­fach auf links gedreht und los genäht. Hier kön­nt ihr sehen, wie ein­fach das funktioniert.

Die allererste Näh­mas­chine von Thomas Saint war nicht für Pullis, son­dern für Schuhe gedacht. DIYs, in denen es nicht darum geht, Pullover zu pim­pen oder Blusen zu nähen, liegen also nah. Was wer­den eure Kol­le­gen und Fre­unde sagen, wenn sie erfahren, dass ihr euren Brot­beu­tel mith­il­fe ein­er Näh­mas­chine hergestellt habt? In meinem Brotbeutel-DIY zeige ich euch, wie ihr das in weni­gen Schrit­ten hin­bekommt, selb­st wenn ihr noch kein Profi-Näher seid.

Aber klar, nicht jed­er besitzt eine Näh­mas­chine oder kann sich eine lei­hen. Und auch ohne den Handarbeits-Klassiker kann man auftrumpfen, wenn man ein biss­chen kreativ ist. Habt ihr euch schon mal Pfeifen­reiniger auf ein T-Shirt gek­lebt? Ich auch nicht. Thuy von Two for Fash­ion schon, und ich finde, das Ergeb­nis kann sich mehr als nur sehen lassen.

Passend dazu, kann man in weni­gen Hand­grif­f­en ein passendes Acces­soire aus alten Reißver­schlüssen zaubern. Auch ganz ohne Näh­mas­chine. Ihr seht, eurem Ein­fall­sre­ich­tum sind keine Gren­zen geset­zt. Ob Thomas Saint, der Erfind­er der ersten Näh­mas­chine, wohl damals schon geah­nt hat, dass seine Erfind­ung so lange Bestand haben wird? Wahrschein­lich nicht! Also: Hap­py Nähmaschinen-Tag und auf die Nadel, fer­tig, los!

Kurz erklärt: Rat für nachhaltige Entwicklung

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Die Bundesregierung hat den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) erstmals im April 2001 einberufen. Dieser berät die Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit, um mit den initiierten Beiträgen und Projekten dieses Thema weiter voranzutreiben und bei der konkreten Umsetzung zu unterstützen. Derzeit gehören dem Rat für Nachhaltige Entwicklung 15 Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens an, die die Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von 3 Jahren ernennt. Was macht der Rat für nachhaltige Entwicklung? Der Auftrag des Rates ist es, Nachhaltigkeitspolitik zu etablieren, um "die Umwelt zu erhalten und die Lebensqualität, den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und die wirtschaftliche Entwicklung…

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

Zum Autor

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:43 Uhr

Ich habe Respekt für Leute, die nähen kön­nen. Dieser Kun­st bin ich sel­ber nicht gewöh­nt. Nähen ist aber etwas, was ich gerne ler­nen will. VG

Samstag, 14. Oktober 2017, 8:35 Uhr

Hi ist ein sehr schön­er Blogbeitrag 🙂

Ich finde es gut das man aus den Sachen die man hat etwas neues zaubert… macht auf jeden Fall mehr Spaß… In der Regel tu ich nur die Hosen um gestal­ten… Ich weis nicht wieso aber bei den meis­ten Her­ren­ho­sen sind die Hosen­beine immer so weit, was sehr nervt :D… Hab mir extra eine Näh­mas­chine dafür besorgt