Superkräuter: Dieses Grünzeugs ist echtes Superfood

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„Superfood-Kräuter: Gier­sch, Brennnes­sel und Co. sind schon lange nicht mehr als Unkraut ver­pönt. Statt aus­reißen also lieber aufessen, denn das ist richtig gesund.” 

Superfood Brennnessel

Nie­mand mag sie so richtig, dabei ist sie ein echt­es Vit­a­m­in­wun­der: Brennnes­seln sind reich an Eisen, Kalz­i­um und Vita­min C. Als Heilkraut sollen sie ein wahrer Alleskön­ner sein: Die Blät­ter als Spinat oder Würzkraut stärken die Abwehrkräfte, helfen bei Arthri­tis, Rheuma, Harn­wegsin­fek­tio­nen sowie Gelenkerkrankun­gen und wirken ent­gif­tend. Nicht nur die Blät­ter sind gesund, son­dern auch die Samen, die jet­zt an den Pflanzen her­an­reifen. Sie sollen unter anderem gegen Haa­raus­fall wirken. Ein echt­es Super­food, das viel zu sel­ten auf unseren Tisch kommt, dabei schmeckt es viel bess­er als Spinat. Anbauen im eige­nen Garten hinge­gen will es kaum jemand, weil das Wurzel­w­erk sich kaum mehr ent­fer­nen lässt, hat man es ein­mal im Boden. Also lieber im Wald sam­meln oder auf Wiesen, von denen man garantiert weiß, sie sind nicht gespritzt oder gedüngt.

Superfood Löwenzahn

Er wird auch als Gin­seng unser­er Bre­it­en beze­ich­net: Löwen­zahn ken­nt man ja eher als Puste­blume. Dabei ist es nicht nur schön, son­dern gesund von der Blüte bis zur Wurzel. Er hil­ft gegen Pick­el, Rheuma, senkt den Cho­les­terin­spiegel, reg­uliert den Stof­fwech­sel, ist blut­bildend und reg­uliert die Leber und die Ver­dau­ung. Nicht nur die Blät­ter als Salat, son­dern auch die Wurzeln haben es in sich, selb­st wenn sie sehr bit­ter sind. Die Wurzeln haben unsere Vor­fahren getrock­net als Kaf­feeer­satz genom­men. Je später im Jahr man sie aus­gräbt, desto süßer wer­den sie. Sie schmeck­en übri­gens auch frisch, aufs Brot geraspelt etwa. Auch hier gilt: Nicht ein­fach so sam­meln, son­dern nur im eige­nen Garten oder auf unbe­lasteten Wiesen.

Superfood Rote-Bete-Blätter

Rote Bete ist ja schon ein richtiges Super­essen, reich an Vita­min C, Kalz­i­um, Kali­um, Mag­ne­sium. Ihr wird eine kreb­shem­mende Wirkung nachge­sagt. Rote Bete, fördert die Bil­dung rot­er Blutkör­perchen und wirkt bei Eisen­man­gel und ver­hin­dert die Zellschädi­gung. Neben der Frucht, lohnt sich auch die Ernte der Blät­ter, denn in ihnen ist die Energie der Wirk­stoffe gebün­delt. Wer kein entsprechen­des Beet im Garten hat, der besorgt sich Saatgut, die jun­gen Keime tun es auch.

Superfood Salbei

Er wächst bei uns zwar nicht wild, eher im Mit­telmeer­raum, aber es lohnt sich ihn im Garten zu haben: Sal­bei ist nicht nur im Win­ter gut als Tee gegen Hus­ten und Halss­chmerzen. Auch jen­seits dieser Sai­son sollte Sal­bei öfter mal auf den Tisch kom­men, denn er enthält wertvolle Antiox­i­dantien, die die Zel­lal­terung ver­langsamen. Aber auch son­st ist er ein wahrer Alleskön­ner, der die Zell­bil­dung anregt eben­so wie das Haarwach­s­tumm er beruhigt die Ner­ven und fördert die Gedächt­nisleis­tung. Und er schmeckt eben auch ein­ma­lig, etwa als Sal­bei­bon­bon oder als Salbei-Butter-Soße über den Nudeln. Leck­er. Er lässt sich übri­gens leicht im Garten und auf dem Balkon ziehen.

Superfood Giersch

Ähn­lich wie die Brennnes­sel ist auch Gier­sch ein eher unbe­liebter Gast im Garten. Als Nahrungsmit­tel gehört er eher zu den Vit­a­m­in­bomben. Er hat einen hohen Vita­min C und Vita­min A-Gehalt und ist reich an Eisen, Mag­ne­sium und Kalz­i­um. Auch als Heilkraut hat er einen guten Ruf, so soll er doch gegen Rheuma und Gicht helfen, aber auch entzün­dung­shem­mend und beruhi­gend wirken. Seine jun­gen Blät­ter schmeck­en nus­sig, die älteren sind sehr bit­ter und sehr dom­i­nant, wie bei jedem Kraut. Deswe­gen kann man ihn abmähen, damit man den ganzen Som­mer über frische Blät­ter hat. Und dann: Ab in den Salat damit, als Peter­siliener­satz auf das Essen oder ein Pesto daraus bere­it­en. Selb­st als Limon­ade schmeckt er super.

Superfood Brunnenkresse

Sie hat wohl die höch­ste Nährstoffdichte über­haupt von unseren heimis­chen Kräutern. Die Brun­nenkresse ist eine beson­dere Form der Kressegewächse und enthält viel Vita­min K, B2, B3, B6, C, Eisen, Fol­säure. Sie schmeckt leicht pfef­frig mit ein­er Senfnote, was von den Sen­fölen kommt, die in den Blät­tern enthal­ten sind. Das macht die Brun­nenkresse zu einem Super­food, das unter anderem antibi­o­tisch, antibak­teriell und entzün­dung­shem­mend wirkt, Sie regt den Stof­fwech­sel an und fördert die Ver­dau­ung. Am besten schmeckt sie zu Sup­pen, Soßen und Salat­en. Sie braucht viel Feuchtigkeit, wenn man sie im Garten anbaut, aber man kann sie ja auch keimen lassen, das tut vor allem im Win­ter gut.

Sojamilch – Freund oder Feind?

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