Sport mit Kind: 6 Ideen für effektive Work-outs

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Mit kleinen Kindern gestal­tet es sich immer etwas schwierig, Bewe­gung in den All­t­ag zu inte­gri­eren. Die Lösung? Gemein­sam mit dem Nach­wuchs Sport machen.

Sport Mit Kind

In den ersten Jahren mit Baby bleibt zwis­chen stillenwenig Schlaf und Windeln wech­seln, oft nur noch wenig Zeit, um Sport zu machen. Trotz­dem gibt es viele Möglichkeit­en, um sich mal wieder richtig auszupow­ern. Statt ins Fit­nessstu­dio zu gehen, kön­nen wir Workouts auch ein­fach in den All­t­ag inte­gri­eren – und zwar zusam­men mit unseren Kindern. Ob Joggen, Fahrrad fahren oder Kraft­train­ing: Hier find­est du 5 Ideen und Tipps, wie sich der Sport mit Kind ganz ein­fach umset­zen lässt. 

Fit mit Kind – Diese Sportarten machen fit und Spaß:

Joggen mit Kind

Laufen Mit Kind

Wenn man mich nach mein­er lieb­sten Sportart fragt, dann nenne ich immer das Laufen. Ich tue es mal mehr, mal weniger regelmäßig, aber immer mit sehr viel Hingabe. Nach der Geburt meines ersten Kindes bin ich bere­its nach vier Wochen wieder los. Das sollte man allerd­ings nur dann tun, wenn der Beck­en­bo­den dazu schon wieder in der Lage ist. Die ersten Male bin ich ohne Kinder­wa­gen los, nach kurz­er Zeit dann sog­ar mit Kind. Ich war sehr langsam unter­wegs, aber ich hat­te das Gefühl, dass ich wieder etwas für mich tun kon­nte und hat­te meine Tochter immer dabei. Inzwis­chen gibt es viele tolle Sport­bug­gys, die man zum Laufen nehmen kann. Meine Tochter ist aber mit­tler­weile so groß, dass sie mit ihrem Fahrrad vor­weg radelt – dann geht mir oft die Puste aus. Und wenn sie sich zu sehr aus­ge­pow­ert hat (und ich eigentlich auch), dann schiebe ich sie ein­fach unter­stützend ein wenig. Schließlich soll sie ja den Spaß am Radeln nicht ver­lieren. Unser Sohn ist nun auch am Üben und kann mich ab Früh­jahr hof­fentlich eben­falls auf seinem eige­nen Rad begleit­en. So ler­nen Kinder früh, dass Sport zum Leben ganz selb­stver­ständlich dazu gehört. 

Fahrrad fahren mit Kind

Fahrradanhaenger

Eben­falls eine tolle Sache, sich mit Kindern gemein­sam sportlich zu betäti­gen, sind Rad­touren. Hier gibt es drei Möglichkeit­en: Einen Kinder­sitz am Fahrrad, einen Anhänger hin­ten dran oder dein Kind ist schon so fit und groß, dass es län­gere Touren gut selb­st schafft. Wir befind­en uns momen­tan lei­der in der Phase, dass unsere Tochter eigen­ständig fährt, aber die Streck­en nicht länger als meine Jog­gingstreck­en sein soll­ten. Als die bei­den noch klein­er waren, hat­ten wir Fahrrad­sitz und -anhänger im Ein­satz. Je nach­dem, ob ich mit einem Kind oder bei­den auf Tour gegan­gen bin, habe ich Sitz oder Anhänger benutzt – und mich gut abges­tram­pelt. Das Tolle am Anhänger ist, dass die Kinder neben­bei Büch­er anschauen oder essen und trinken kön­nen. So kann die Tour auch mal etwas länger sein. Glaub mir: Danach wirst du richtig aus­ge­pow­ert sein! 

Pro­duk­te für Bewe­gung mit dem Nach­wuchs find­est du auch auf otto.de:

Liegestütze mit Baby 

Wer nicht so auf Car­dio­train­ing ste­ht oder zusät­zlich noch etwas für den Muske­lauf­bau machen will, kann zusät­zlich etwas Kraft­sport in den All­t­ag ein­bauen. Damit wird nicht nur die Fettver­bren­nung angekurbelt, son­dern auch das Herz-Kreislaufsystem trainiert. Wie wäre es mit ein paar Push-ups? Natür­lich mit Baby. Dafür nimmst du zunächst die Liegestütz-Position ein. Dein Kind liegt vor dir auf dem Boden, während deine Hände rechts und links von seinem/ihrem Kopf abge­set­zt wer­den. Um die Übung etwas zu vere­in­facht­en, kannst du die Liegestütze auf den Knien machen. Trotz­dem wird bei dieser Übung die Musku­latur in deinen Armen gestärkt und du hast die ganze Zeit dein Baby im Blick. 

Kniebeugen mit Baby 

Zugegeben: Squats sind nicht ger­ade die beliebteste Sportübung, dafür aber hoch effek­tiv. Und gemein­sam mit dem Nach­wuchs sog­ar noch Erfolg ver­sprechen­der. Schließlich muss man nicht nur seinen eige­nen Kör­p­er nach oben stem­men, son­dern zusät­zlich auch das Gewicht des Kindes. Am ein­fach­sten ist es, wenn du dein Baby mit ein­er Tragehil­fe “umschnallst”. Fort­geschrit­tene Sportel­tern kön­nen das Kind auch unter den Achseln anfassen. Die Arme wer­den dabei nach vorne gestreckt und bei jed­er Kniebeuge wird das Kind mit “hochge­drückt”. Achte darauf, dass dein Kind während der Übung immer gut sta­bil­isiert ist. Der Kopf darf dabei nicht hin und her geschüt­telt wer­den. 

Das Baby als Hantel 

Ähn­lich wie bei den Kniebeu­gen, kön­nen Babys auch in andere Kraftübun­gen inte­gri­ert wer­den. Das Schöne: Wer sein Kind bei den Übun­gen trägt, ver­stärkt den Train­ingsef­fekt. Ähn­lich eben, wie wenn man mit zusät­zlichen Gewicht­en und Hanteln trainiert. Du kannst dich beispiel­sweise auf den Rück­en leg­en, deine Beine anwinkeln und dein Baby auf deine Ober­schenkel set­zen. Dann heb­st du deinen Rück­en und einen Po in ein­er ger­aden Lin­ie an. Dein Kind wird garantiert jede Menge Spaß haben und du trainierst sowohl deine Becken- als auch Rück­en­musku­latur. 

Sportkurse mit Kind

Fit Werden Mit Baby

Viele Fit­nessstu­dios und -train­er bieten inzwis­chen Kurse an, die so konzip­iert sind, dass diese mit Babys und Kleinkindern besucht wer­den kön­nen. Ein Beispiel ist der Kur­san­bi­eter fit­dankba­by®, der die Kinder zu 100 Prozent mit ins Train­ing ein­bezieht. Es gibt die Kurse für drin­nen, draußen und im Wass­er. Eben­falls ein großer Anbi­eter ist bug­gy­Fit. An der frischen Luft wer­den hier Aus­dauer und Muskeln trainiert. Mir gefällt an den Kursen, dass man Gle­ich­gesin­nte trifft, mit denen man sich aus­tauschen kann. Vielle­icht find­et man sog­ar tolle neue Fre­unde. 

Fazit zum Sport mit Kind 

Gemeinsam Mit Dem Kind Bewegen

Sport mit Kind ist über­raschen­der­weise gar nicht so schw­er umset­zbar. Man kann ihn sog­ar an vie­len Stellen in seinen All­t­ag inte­gri­eren. Das Wichtig­ste ist aber: Sieh es nicht zu ver­bis­sen. Wenn es zeitlich mal nicht passt oder du zu müde bist, dann set­zt du halt diese Runde aus und bist beim näch­sten Mal wieder voller Pow­er dabei. Die Freude am Sport und die Bindung zwis­chen Kind und Eltern­teil soll­ten dabei immer im Vorder­grund ste­hen. Wer seine Kinder in seine Sportein­heiten inte­gri­ert, sollte die Übun­gen zunächst ein­mal alleine aus­pro­bieren, damit der Nach­wuchs dabei stets gut abgesichert ist. Die Konzen­tra­tion auf das Kind ist dabei wichtiger als die eigene Leis­tung.  

Morgenroutine mit Ayurveda

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