Sonnenbrillen von Ecolabels: Stylisch und fair

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BEAN.S: Brillen aus recycelten Materialien

Jeans oder Wass­er? Bäume oder Büch­er? Eigentlich müssten wir uns diese Fra­gen immer wieder stellen. Pro­duk­te ver­schwen­den eben Ressourcen. Punkt. Daran ist nicht zu rüt­teln. Wir kön­nen nur ver­suchen ressourcenscho­nend zu pro­duzieren und die pro­duzierten Dinge weit­erzu­ver­wen­den. Recy­cling eben. Genau das macht der Öster­re­ich­er Flo­ri­an mit seinem Label BEAN Spec­ta­cles – kurz BEAN.S. Er recycelt alte Büch­er und Jeans, die er kar­i­ta­tiv­en Ein­rich­tun­gen abkauft, zu stylis­chen Son­nen­brillen. Jede Brille ist Han­dar­beit und ein Unikat.

TOMS: Brillen mit Charity Faktor

Wie kön­nte man die Welt ein biss­chen gerechter machen? Die Antwort ist rel­a­tiv ein­fach: Wenn wir teilen. Wenn die, die ohne­hin genug haben, denen abgeben, die nicht genug haben. Und wenn wir acht­samer und nach­haltiger mit den Men­schen und der Welt umge­hen, wenn Qual­ität und Klasse mehr zählen, als bil­lige Masse. Das Ganze geht dank TOMS sog­ar mit einem Good­ie für den Geber. Mit jedem verkauften Paar Schuhe und mit jed­er Son­nen­brille von TOMS, bekommt ein Men­sch in einem Entwick­lungs­land auch ein Paar Schuhe oder eine Brille oder eine ärztliche Behand­lung für die Augen. One for One heißt das Konzept.

TOMS-Gründer Blake Mycoskie reiste nach Argen­tinien, sah dort die Kinder auf den Strassen ohne Schuhe und beschloss der Welt etwas zurück­zugeben. Er hat­te die in Argen­tinien typ­is­chen Bauern­schuhe, die Espadrilles, bei sein­er Reise für sich ent­deckt und wollte sie ohne­hin in Europa und Ameri­ka vertreiben. Der Anblick der Kinder ohne Schuhe an den Füßen inspiri­erte ihn zu dem Konzept „One for One“. Statt ein­fach nur ein Unternehmen zu grün­den und zu pro­duzieren, über­legte er sich, wie er nach sozialen Stan­dards und fair pro­duzieren kann.

Hier gibt es ein Inter­view mit TOMS auf Hollightly.de.

Wood Fellas: Brillen aus nachwachsenden Rohstoffen

Das kleine aber feine Label Wood Fel­las sitzt in München und hat sich Natur­ma­te­ri­alien wie Holz und Horn ver­schrieben. Die gefed­erten Scharniere sind von einem deutschen Fam­i­lienun­ternehmen und auch made in Ger­many. Die Gläs­er stam­men aus der Tra­di­tion­s­man­u­fak­tur Zeiss und haben 100% UV Schutz – nicht ganz unwichtig angesichts der zunehmenden Son­nen­stärke. Dank des ver­schwen­derischen Lifestyles der let­zten Jahre nehmen Inten­sität der Sonne und damit auch der UV-Strahlung ja immer weit­er zu.
Deswe­gen stam­men die Hölz­er der Brillen aus nach­haltiger Forstwirtschaft und sind FSC zertifiziert.

WOOD FELLAS Sonnenbrille mit UV 400 Sonnenschutz
WOOD FELLAS Sonnenbrille mit UV 400 Sonnenschutz
WOOD FELLAS Sonnenbrille mit UV 400 Sonnenschutz
WOOD FELLAS Sonnenbrille mit UV 400 Sonnenschutz
WOOD FELLAS Damen Sonnenbrille inkl. Faltetui und Microfasertuch
WOOD FELLAS Damen Sonnenbrille inkl. Faltetui und Microfasertuch
„Wir haben nur einen Plan­eten und auf den passen wir auf.” 
Jan Priep­ke - Grün­der und CEO von Wood Fellas 

Kerbholz: FSC zertifizierte Sonnenbrillen

Genau wie auch Kerb­holz. Auch Holz, auch Son­nen­brillen, auch FSC zer­ti­fiziert. Zwei Fre­unde haben das Label nach ein­er Ruck­sack­tour durch Mexiko gegrün­det. Dort ist ihnen das Holz über­all über den Weg gelaufen – als Boot, Hütte oder Schmuck. Das Kerb­holz war im Mit­te­lal­ter eine Art Schuld­schein mit umso mehr Ker­ben, je mehr Schulden man hat­te. Das Team von Kerb­holz will mit den Holzdin­gen Erin­nerungsker­ben schaf­fen. Schön­er Gedanke!

Endlich! Zwei Unverpackt-Supermärkte in Hamburg

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Müsli in Plastiktüten und Pappkartons, in Plastik eingeschweißte Gurken, Chocolate Cookies, einzeln verpackt - der Verpackungsirrsinn in Supermärkten lässt mich oft den Kopf schütteln. Unfassbar, wie viel Plastik hier unnötig produziert wird! Seit einigen Jahren bieten Unverpackt-Läden eine tolle Alternative. Das Konzept ist einfach: Alle Produkte werden hier vor Ort in mitgebrachte Behältnisse abgefüllt und der Kunde geht ganz ohne Müll und dafür mit vielen Leckereien, aber auch mit Waschmittel und Duschgel ohne Verpackung nach Hause. Foto: Stückgut Hamburg Der bundesweit erste dieser Unverpackt-Läden öffnete im Februar 2014 in Kiel. Kurz darauf folgte einer in Berlin. Seitdem wächst der Trend zu…

Hi, ihr Lieben! Mein Name ist Petra und ich blogge auf „Hollightly“ über Fashion, Design und grünen Lifestyle. Ich bin bekennendes Modemädchen mit Hang zu schönen Dingen und überzeugt davon,...

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