Schwangerschaft:
Selbstliebe und Pflegetipps

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Die Schwanger­schaft ist eine Zeit stetiger Verän­derung. Man wächst buch­stäblich in ganz neue Umstände hinein, an die man sich manch­mal erst gewöh­nen muss. Hier find­est du vier Tipps, wie die richtige Kör­perpflege und Selb­stliebe dabei helfen kön­nen.

Schwangerschafts Bauch

Viele Frauen entwick­eln eine bish­er neue Akzep­tanz und Liebe für den eige­nen Kör­p­er, ich dage­gen gehöre zu den Frauen, die sich nur ungern an den völ­lig neuen Kör­p­er gewöh­nen kon­nten. Ich fand den wach­senden Bauch zunehmend schön­er, immer­hin wuchs darin unser kleines Wun­der her­an. Doch so sehr ich mich auf unser Kind freute, so kon­nte ich die riesi­gen Brüste, die feinen Lin­ien und die aufge­quol­lenen Beine, die eingeschränk­te Mobil­ität und das neue Kör­perge­fühl nicht immer lieben.  Als Trost für alle, denen es vielle­icht ger­ade genau­so geht, kann ich sagen: Mit dem Tag der Geburt set­zte bei mir ein völ­lig neues Kör­perge­fühl ein. Nie habe ich meinen Kör­p­er – trotz und ger­ade mit Makeln und Eigen­heit­en – so sehr geliebt. Und: Es gibt viele Wege den Kör­p­er in der Schwanger­schaft trotz­dem zu genießen. 

Körperpflege & Self-Love in der Schwangerschaft:

Pflegende Rituale

Koerperoel In Der Schwangerschaft

Eigentlich brauchen Schwan­gere keine speziellen Cremes gegen Dehnungsstreifen, kein Damm­mas­sageöl, keine wehen­fördern­den Mit­tel. Mach dich nicht ver­rückt, die Natur lässt sich sowieso nicht umkrem­peln. Achte stattdessen darauf, was dein Kör­p­er wirk­lich möchte. Gesunde Ernährung und kleine Snacks, die du bewusst genießt (die dür­fen auch mal unge­sund sein!) kön­nen eben­so gut­tun, wie wohlriechende Düfte in Form von dezen­tem Par­fum, Öl oder Kör­perpflege­pro­duk­ten. Ger­ade auf Gerüche reagieren Schwan­gere oft sehr sen­si­bel und Aro­mather­a­pie ist nicht umson­st eine wirk­same Schmerzbe­hand­lung. Dehnungsstreifen lassen sich schw­er ver­hin­dern, wenn du eine Ver­an­la­gung dazu hast, denn das Bindegewebe ist nun mal auch genetisch ver­an­lagt. 

Bauch Mit Oel Einreiben

Trock­ene Haut soll­test du allerd­ings bekämpfen und so sind san­fte abendliche Bauch- und Kör­per­mas­sagen mit ein­fachem Öl tolle Rit­uale, die dich deinen Kör­p­er wahrnehmen lassen. Ver­suche es dir gut gehen zu lassen und deinen Kör­p­er zu pfle­gen.

Den Körper bewusst wahrnehmen

Bewegung In Der Schwangerschaft

Fest ste­ht: Die Schwanger­schaft ist nicht der Zeit­punkt, um leis­tung­sori­en­tiert neue Sportarten zu begin­nen. Mit weni­gen Aus­nah­men kannst du allerd­ings weit­er­hin den Sport ausüben, der dir auch vorher gut­ge­tan hat. Spätestens im drit­ten Trimester soll­ten die meis­ten Aktiv­itäten aber nur sehr scho­nend aus­geübt wer­den. Dein Gynäkologe oder deine Hebamme kön­nen dich dazu berat­en. Gut geeignet ist vor allem Schwim­men, weil es die Gelenke schont und sich durch die Gewich­t­ent­las­tung wie Well­ness anfühlt. Außer­dem tut Yoga, ver­schiedene Gym­nas­tikarten oder Med­i­ta­tion gut. Bei diesen „langsamen“ Sportarten kann man wun­der­bar zu sich selb­st find­en. Empfehlenswert sind außer­dem aus­gedehnte Spaziergänge. Ger­ade in der let­zten Zeit vor der Geburt ist das kör­per­lich schon nahe am Max­i­mum der eige­nen Belast­barkeit. Ich habe meine Spaziergänge alleine oder mit wech­sel­nder Begleitung geliebt. Es hil­ft men­tal abzuschal­ten. Mir tat außer­dem  Trep­pen­steigen  sehr gut. Trep­pen­steigen in der Schwanger­schaft ist nicht nur sehr gesund, son­dern auch wehen­fördernd. Generell ist es förder­lich für die Geburt, wenn du fit und in Bewe­gung bleib­st, suche dir aber Aktiv­itäten, die dir gut­tun.

Ganz bewusst alleine sein

Metime in Der Schwangerschaft

 Es sind die let­zten Tage und Wochen, in denen ihr nur Paar und nicht Eltern seid. In ein­er gesun­den Schwanger­schaft ste­ht auch Geschlechtsverkehr bis zulet­zt nichts ent­ge­gen, aber auch Momente für sich selb­st kön­nen Kraft geben und dir helfen, deinem Kör­p­er näher zu kom­men. Ich war zum Beispiel ein paar Mal in der Natur und habe mich ein­fach in die Wiese geset­zt und bewusst nichts getan, außer meinen derzeit­i­gen “Zus­tand” zu spüren und zu genießen. Im Win­ter sind es vielle­icht Spaziergänge im Park oder ein Besuch im Schwimm­bad, die Momente zur Entschle­u­ni­gung darstellen kön­nen. Lass dich außer­dem ver­wöh­nen! Dein Kör­p­er leis­tet Unglaublich­es und du hast es ver­di­ent, jet­zt ein biss­chen mehr Für­sorge von Part­ner, Fre­un­den und Fam­i­lie einzu­fordern. Statt dich zu ärg­ern, wenn du dir die Schuh­bän­der nicht selb­st binden kannst oder dir etwas run­ter­fällt, das du schein­bar unmöglich selb­st wieder aufheben kannst, genieße doch ein­fach, dass man dir für eine Weile hil­ft.

Erinnerungen schaffen

Bewusst Durch Die Schwangerschaft

Nicht zulet­zt kannst du deinen schwan­geren Kör­p­er feiern, indem du bewusst Erin­nerun­gen an die Kugel schaffst. Ich kenne viele Frauen, die sich in der Schwanger­schaft von ein­er Fre­undin haben fotografieren lassen. Vielle­icht investierst du sog­ar ein biss­chen Geld in ein pro­fes­sionelles Shoot­ing?  Ich habe ganz oft mor­gens mit dem Handy Spiegel­selfies aufgenom­men. Die Fotos ergeben jet­zt eine Rei­he, welche die Entwick­lung fes­thält und die ich mir immer gerne angucke.

Vielle­icht bist du auch eher der Typ für Erin­nerun­gen in Form von ein­er Playlist, einem Video, einem Gipsab­druck, einem Erin­nerungsal­bum oder einem sym­bol­is­chen Gegen­stand wie ein Schmuck­stück, das man zum Beispiel gravieren lässt.

Fazit

Ups und Downs in Sachen Selb­stliebe ken­nt sich­er jede Schwan­gere. Trotz­dem hil­ft es, sich ab und zu bewusst zu machen, was der eigene Kör­p­er leis­tet. Näm­lich Großar­tiges. Und die neuen Kör­per­for­men gehören zu dieser unglaublichen Leis­tung eben irgend­wie dazu. Außer­dem: Die Zeit mit Baby­bauch ist kurz. Ver­suche dir diesen beson­deren Lebens­ab­schnitt nicht zu ver­miesen, indem du dich über dein Gewicht oder deine Fig­ur sorgst. Die meis­ten Verän­derun­gen sind wirk­lich nur tem­porär und dienen einem guten Zweck. Du voll­bringst ein kleines Wun­der.

Digital Detox: Mal so richtig abschalten

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Einfach mal abschalten können und nicht ständig erreichbar sein – in Zeiten von Social Media und Smartphones gar nicht so leicht. Dabei würde uns etwas Abstand vom Handy manchmal guttun. Die Lösung? Digital Detoxing.

Digitalisierung Zeitalter Geraete
Es vibriert, piepst, leuchtet auf und klingelt ständig. Ob Push-Nachrichten von Instagram, News, E-Mails oder WhatsApp-Mitteilungen – das Smartphone hat uns fest im Griff. Und es macht uns süchtig. Viele können quasi nichts mehr unternehmen, ohne ständig auf das Display vom Handy zu schauen. Die Konsequenz: Wir fühlen uns gestresst und haben trotzdem die ganze Zeit Angst, etwas zu verpassen. Mit Digital Detox…

Es ist viel nachhaltiger, in das zu investieren, das wir lieben, als diese Leidenschaft durch falsche Ideale und Konsum zu ersetzen. Hi, ich bin Vera und blogge seit 2012 auf...

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