Endlich! Zwei Unverpackt-Supermärkte in Hamburg

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Müs­li in Plas­tik­tüten und Papp­kar­tons, in Plas­tik eingeschweißte Gurken, Choco­late Cook­ies, einzeln ver­packt – der Ver­pack­ungsirrsinn in Super­märk­ten lässt mich oft den Kopf schüt­teln. Unfass­bar, wie viel Plas­tik hier unnötig pro­duziert wird!

Seit eini­gen Jahren bieten Unverpackt-Läden eine tolle Alter­na­tive. Das Konzept ist ein­fach: Alle Pro­duk­te wer­den hier vor Ort in mit­ge­brachte Behält­nisse abge­füllt und der Kunde geht ganz ohne Müll und dafür mit vie­len Leck­ereien, aber auch mit Waschmit­tel und Duschgel ohne Ver­pack­ung nach Hause.

Unverpackt Stückgut HamburgFoto: Stückgut Ham­burg

Der bun­desweit erste dieser Unverpackt-Läden öffnete im Feb­ru­ar 2014 in Kiel. Kurz darauf fol­gte ein­er in Berlin. Seit­dem wächst der Trend zu ver­pack­ungs­freien Super­märk­ten und diverse Städte ziehen nach.

In mein­er Heimat­stadt Ham­burg mussten wir ein biss­chen warten, aber jet­zt ist es endlich soweit: Fast zeit­gle­ich eröffneten im Jan­u­ar 2017 sog­ar zwei super Läden: das bio.lose in Eims­büt­tel und das Stückgut in Altona.

Bei­de Geschäfte leg­en großen Wert auf Bio-Qualität und Region­al­ität bei der Auswahl ihrer Pro­duk­te – denn die Umwelt­be­las­tung, die durch die Pro­duk­tion viel­er Lebens­mit­tel entste­ht, begin­nt nicht erst mit der Ver­pack­ung son­dern schon viel früher im Anbau und im Trans­port und endet darü­ber hin­aus im Abbau des Plas­tiks und der chemis­chen Stoffe wie zum Beispiel in Reini­gungsmit­teln.

Also liebe Ham­burg­er, schnappt euch eure Brot­dosen, Vor­rats­gläs­er und Jute­beu­tel und erlebt, wie viel Spaß es macht, unver­packt, nach­haltig und umweltscho­nend einzukaufen.

Yakmandu - wie man Shopping und Charity verbindet

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Es sollte eine tolle, aufregende Zeit werden, als Ann-Carolin im Frühjahr 2015 nach Nepal reiste - doch es kam ganz anders als gedacht. Das verheerende Erdbeben, das über 9000 Menschen das Leben kostete und viele Hundertausende ohne ein Dach über dem Kopf zurückließ, erschütterte das Land und seine Bewohner. Überlebenswichtige Grundversorgung wurde ebenso zur Mangelware wie Hygienevorkehrungen, Bildung, Unterstützung der Schwächeren. Für die junge Frau stand sofort fest, dass sie nicht tatenlos bleiben konnte und so gründete sie spontan die Initiative „Hilfe für Nepal“, die vor Ort Waisenhäuser, Schulen und andere Einrichtungen unterstützt. "Ich bin kein theoretischer Typ, ich handle…

Ich bin Henrietta und ich bin Nachhaltigkeits-Anfängerin. Nicht, dass ich früher Müll in die Natur geschmissen hätte, stundenlang mit dem Auto um den Block gefahren wäre oder kiloweise Billigfleisch gegessen...

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Donnerstag, 19. Januar 2017, 14:43 Uhr

Na endlich! Erfurt hat das schon seit mehr als einem Jahr und selb­st Han­nover ist schon dabei. Schön, dass jet­zt Ham­burg an auch Bord ist 🙂

    reblog2
    Montag, 23. Januar 2017, 9:51 Uhr

    Das find­en wir auch, liebe Andrea 🙂