Kreatives Upcycling: Kunstwerke aus Wachsmalstiften

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Wer ken­nt sie nicht, die abge­broch­enen Reste und Brösel von Wachs­mal­s­tiften, die sich immer irgend­wo in der Stiftek­iste unter Bunts­tifte, Faser­maler und Bleis­tifte mis­chen? Und man hebt sie hart­näck­ig auf, irgendw­er kön­nte sie ja vielle­icht doch irgend­wann nochmal brauchen… Das ist dann aber eigentlich nie der Fall. Macht nichts: Es lässt sich näm­lich etwas richtig Schönes mit den Bruch­stück­en anfan­gen. Für das kreative Upcy­cling braucht ihr nur eine große Pappe oder eine Lein­wand, Leim, Reste von Wachs­mal­s­tiften und einen Föhn. Daraus entste­hen im Han­dum­drehen über­raschende, knall­bunte Upcycling-Bilder.

Ihr braucht:

  • Bunte Reste von Wachsmalstiften
  • Eine Lein­wand oder Pappe (z.B. die Rück­seite von einem Malblock)
  • Einen Klebestift
  • Einen Föhn
  • Alte Zeitun­gen zum Drunterlegen
  • Ide­al­er­weise einen son­ni­gen Tag auf dem Balkon oder im Garten

Und so geht´s:

Viel Vor­bere­itung ist gar nicht nötig, um kreativ wer­den zu kön­nen. Erst­mal heißt es Wachsmalstift-Reste sam­meln. Wer selb­st nicht genug zusam­men­bekommt, fragt ein­fach bei Fre­un­den mit (kleinen) Kindern. Auch Kitas oder Grund­schulen freuen sich über den willkomme­nen Anlass, sich mal wieder von den Stum­meln und Bröseln tren­nen zu kön­nen (…vielle­icht im Tausch gegen eine neue Pack­ung? Dann kön­nen die Kinder wieder mit neuen Far­ben losmalen).

Und dann geht’s los, am besten an einem war­men, son­ni­gen Tag. Schon die Kle­in­sten kön­nen mithelfen: Als erstes die zer­broch­enen Wachs­mal­s­tifte von let­zten Papierumhül­lun­gen oder aus ihren Plas­tikröhren befreien. Dann mit einem Klebestift auf die Lein­wand oder Pappe kleben, zum Beispiel wild durcheinan­der oder alle an einen Rand. Jet­zt muss der Kle­ber trock­nen, das dauert je nach Sorte und Tem­per­atur eine halbe bis eine Stunde. Wenn nichts mehr ver­rutscht, kommt die Son­nen­pow­er ins Spiel: Die Lein­wand nun in die pralle Sonne stellen, damit die Wachs­mal­s­tifte schon schön weich sind, wenn der Föhn ange­wor­fen wird. Nicht vergessen, vorher altes Papi­er unter die Lein­wand zu legen.

Nun drau­f­los föh­nen. Die heiße Luft bringt die Stifte zum Schmelzen (Föhn ziem­lich nah dran­hal­ten) und sie begin­nen bunt zu ver­laufen. Einen beson­ders schö­nen Effekt bekommt ihr, wenn ihr die Lein­wand zum Beispiel an einen Baum oder Mauer lehnt – die beim Föh­nen aber unbe­d­ingt mit Papi­er schützen! –, denn dann laufen die Far­ben nach unten. Vielle­icht zwis­chen­durch mal drehen? Man kann auch später noch kleine Wachsmalstift-Reste auf­brin­gen und nur diese punk­tuell föh­nen – dann entste­hen far­bige High­lights. Kleine Sch­neck­en­häuser oder Holzstückchen lassen sich eben­falls prob­lem­los in die noch flüs­sige Masse einar­beit­en. Der Phan­tasie sind keine Gren­zen geset­zt. Es macht auf jeden Fall mega Spaß und das neue Kunst­werk fürs Kinder- oder Wohnz­im­mer aus aus­ge­di­en­ten Stiftresten ist ganz bald fertig.

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Seit mehr als zehn Jahren arbeitet das Redaktionsteam Reisefeder unter anderem für Magazine wie Brigitte, Onlineportale wie Spiegel Online oder Reisebücher wie Merian. Anke hat Ökologie und Kommunikation studiert und...

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