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Gute Nachbarn im Beet – wer passt zu wem?

Mit Kräutern und Pflanzen ist es wie mit den Menschen: Manche verstehen sich als Nachbarn gut, andere gar nicht. Was pflanze ich in meinem Gemüsebeet wohin?

beet radieschen pflanzen

Die guten Nachbarn, die sich gegenseitig helfen

Im Gemüsebeet

  • Basilikum und Tomate sind auf dem Teller eine wunderbare Mischung – im Beet auch. Das aromatische Kraut hilft gegen Mehltau und weiße Fliege, übrigens nicht nur bei Tomatenpflanzen, sondern auch bei Gurken und Kohl. Also am besten großzügig aussähen.
  • Erdbeeren und Knoblauch würde man nicht unbedingt zusammen auf einen Teller tun, aber im Beet sind sie perfekte Nachbarn. Knoblauch wirkt gegen Pilzbefall und schädliche Bakterien an den köstlichen Beeren. Die hier noch relativ neue Sorte Schnittknoblauch tut es übrigens auch.
  • Ringelblumen gelten sowieso als Alleskönner, im Beet freuen sich vor allem Kartoffeln und Kohl über ihre Nähe, denn Ringelblumen erhöhen die Bodengesundheit und wirken gegen Fadenwürmer (sogenannte Nematoden) und Drahtwürmer.
  • Die Studentenblume Tagetes ist nicht jedermanns Sache, aber neben Tomaten, Kohl, Kartoffeln oder Erdbeeren wirkt sie gegen Nematoden und schützt vor der weißen Fliege und manchen Viren. Es gibt übrigens auch lustige Studentenblumensorten wie Orangentagetes. Deren Blüten machen sich super im Salat.

Himbeeren herz blumen

Bei Bäumen und Sträuchern

  • Johannisbeeren neigen manchmal zu Säulenrost – Wermut als Nachbarpflanze hilft den Beeren, sich dagegen zu schützen.
  • Blattläuse können eine Plage sein, vor allem für junge Bäume. Die Lösung kommt aus der Samentüte: Kapuzinerkresse hilft gegen Läuse und stärkt die jungen Pflanzen. Brennnesseln würden als Unterpflanzung übrigens ähnliche Wirkung haben, aber wer pflanzt die schön freiwillig in seinen Garten?
  • Monila ist der Schreck eines jeden Kirsch- oder Pfirsichbaumbesitzers. Es gibt Abhilfe aus der Naturapotheke – einfach Meerrettich in die Nähe des Baumes pflanzen. Er soll helfen.

gurke tomate eigenanbau


Die schlechten Nachbarn, die sich nicht mögen

  • Braune Stellen an den Birnenbaumblättern verheißen nichts Gutes – oftmals ist es Birnenrost. Leider eine Krankheit, die sich von nahestehenden Wacholderbäumen gerne überträgt. Am besten erst nach einem Wacholder in Nachbars Garten schauen, bevor man sich für einen Birnenbaum im eigenen Garten entscheidet.
  • Es gibt auch viele schlechte Nachbarpaare, die sich gegenseitig die Nährstoffe wegnehmen oder zu ähnlich sind und dadurch den Boden zu sehr beanspruchen. Deswegen sollte man Gurken und Tomaten nie zusammen pflanzen, Erbsen und Bohnen ebenso wenig wie Erbsen und Tomaten.
  • Zwiebeln passen nicht zu Bohnen, Erbsen, Kohl und Kopfsalat nicht zu Petersilie oder Sellerie. Erdbeeren nicht zu Kohl und Lauch nicht zu Roter Bete.

kartoffel blume

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