Mach es dir
kuschelig – 5 Wege zu mehr Gemütlichkeit

| von 

In Däne­mark sollen ja mitunter die glück­lich­sten Men­schen der Welt leben. Warum das so ist? Weil die Dänen ein Geheim­rezept namens Hygge haben. Hygge kann man mit Gemütlichkeit und Heimeligkeit über­set­zen. Das Adjek­tiv hyggelig hat viele weit­ere pos­i­tiv kon­notierte Bedeu­tun­gen wie gebor­gen, häus­lich, innig, trös­tend, lieblich, malerisch und niedlich.

5 Schritte für mehr Gemütlichkeit

1. Scrabble oder Malefiz, das ist hier die Frage

Scrabble

Lade ein paar Dein­er (Sandkasten-)Freunde zum son­ntäglichen Spie­le­nach­mit­tag ein. Jed­er trägt etwas bei: Das Gesellschaftsspiel sein­er Wahl, selb­st­ge­back­e­nen Kuchen oder beson­ders gute Laune. Gespielt wird dann, was allen gefällt. Scrab­ble, Male­fiz, von mir aus auch Strip­pok­er … Übri­gens gibt es eine ganze Rei­he Spiele, für die man nur Papi­er und Stift benötigt, z. B. Schiffe versenken, Gal­gen­män­nchen, Gefüllte Kalb­s­brust, Fünf in ein­er Rei­he und Stadt Land Fluss.

2. Mit dem Lieblingsbuch und dem Lieblingsgetränk in die Lieblingsecke

In Ruhe lese

Suche aus Dein­er Büch­er­samm­lung das Buch her­aus, das Dir spon­tan das wohlig­ste Gefühl bere­it­et (funk­tion­iert nur eingeschränkt auf dem E-Reader). Mache es Dir dann mit Har­ry Pot­ter, den Fünf Fre­un­den oder wem auch immer in Dein­er Lieblingsecke bequem. Das kann im Som­mer die Hänge­mat­te unter dem schat­ti­gen Baum und im Win­ter Opas alter Schaukel­stuhl oder die mit heißem Wass­er gefüllte Bade­wanne sein. Wenn Du es beson­ders hyggelig magst, halte Dein Lieblings­getränk griff­bere­it. Meine Favoriten: selb­st­gemachter Eis­tee im Som­mer, heißer Kakao aus Hafer­milch in der kalten Jahreszeit.

3. Wandern – aber nicht zu hügelig

Mit Freunden wandern

Draußen sein, Sonne, Wind und Wet­ter spüren, Fau­na und Flo­ra beobacht­en, am besten mit Fre­un­den und Fam­i­lie – das ist Hygge par excel­lence. Nur bitte ohne Leis­tungs­druck. Der Langsam­ste bes­timmt das Tem­po, der Faulste die Dis­tanz. Zu hügelig muss es auch nicht sein, denn das wäre wenig hyggelig. Wenn es warm genug ist, bietet sich ein Potluck an. Anson­sten wird eingekehrt. Weil das Draußen­sein mit Fre­un­den so viel Spaß macht, habe ich vor einein­halb Jahren eine veg­ane Wan­der­gruppe gegrün­det. Mit­tler­weile waren wir 15 mal „van­dern“ und haben im Nürn­berg­er Umland zahlre­iche Optio­nen für Pflanzen­fress­er aus­find­ig gemacht.

4. Couch, Kopfhörer, Kerzenschein

Musik hören

Wann hast Du das let­zte Mal Musik gehört, also RICHTIG Musik gehört und nichts anderes dabei getan? Die Zeit ist reif dafür. Zünde den Kamin oder ein paar Kerzen an. Lege ein Album auf, bei dem Du beson­ders gut entspan­nen kannst. Und lüm­mele Dich aufs Sofa, als wärst Du der Welt­meis­ter im Couch-Potatoing. Du kannst das Erleb­nis steigern, wenn Du den Tönen über einen hochw­er­ti­gen Kopfhör­er lauschst. Meine per­sön­lichen Hygge-Alben: „Tin­der­sticks“ von Tin­der­sticks, „If You’re Feel­ing Sin­is­ter“ von Belle & Sebas­t­ian, „Either/Or“ von Elliott Smith, „Yan­kee Hotel Fox­trot“ von Wilco und „Illi­nois“ von Suf­jan Stevens.

5. Mit Freunden kochen und schlemmen

Dekorativer Esstisch

Triff Dich mit Deinen Schlem­mer­fre­un­den auf dem Wochen­markt. Dort kön­nt Ihr Euch mit Obst, Gemüse und Kräutern der Sai­son und Region ein­deck­en. Was Ihr son­st noch braucht, gibt es im näch­sten Bio­laden. In der Küche ange­langt, wird gemein­sam gekocht und geback­en. Mit etwas Erfahrung und Kreativ­ität geht das ohne Rezepte. Anson­sten find­est Du hier und hier zahlre­iche Anregungen.

Hast Du eine weit­ere Idee, wie man es sich hyggelig machen kann? Ich bin ges­pan­nt auf Deinen Vorschlag in den Kommentaren!

Hochsensibilität – was ist das überhaupt?

| von 

Keine Zeit zum Lesen? Dann höre unseren Artikel doch als Blogcast:

„Mir kommt es vor, als wäre mein Herz aus Seidenpapier. Ich wünschte, die Welt würde vorsichtiger mit ihm umgehen. ”
Richelle E. Goodrich

Immer wieder liest man in den Medien etwas über "hochsensible Menschen". Aber: Was ist das überhaupt? Eine Modeerscheinung oder eine ernstzunehmende Einschränkung?

Sensible Menschen
Einen Kater von zu viel Alkohol kennt man ja. Aber Nervenkater? Wohl jeder, der hochsensibel ist, weiß um dieses Phänomen. Pochende Kopfschmerzen, Übelkeit oder einfach nur Schwermut sind typische Anzeichen dafür, dass einfach alles mal wieder zu viel war. Der Körper, Geist…

Hallo, ich heiße Christof und schreibe auf meinem Blog über Minimalismus und Nachhaltigkeit. Ohne materiellen Überfluss, negative Beziehungen und unnötige Verpflichtungen zu leben, führt zu persönlichem Glück und gesellschaftlichem Gewinn....

Zum Autor