Filzen – so geht’s!

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Far­ben­froh, bunt und sehr sinnlich – Filzen ist ein schönes Hob­by. Man braucht nicht viel, eigentlich nur Wolle und Seife. Schnelle Erfol­gser­leb­nisse sind garantiert und wenn man ein­mal den Bogen raus hat, sind der Fan­tasie kaum Gren­zen gesetzt.

Schritt 1: Das Zubehör

  • Wol­lvlies in gewün­scht­en Far­ben (pro Kugel braucht man etwa ein ten­nis­ball­großes Stück)
  • Gute, rück­fet­tende feste Seife, am besten mit Olivenöl oder anderen, natür­lichen Fetten
  • Warmes Wass­er
  • Hand­tuch
  • Wol­lknäuel oder Papierperlen
Seife mit Trockenblumen

Schritt 2: Vorbereitungen

Die Arbeits­fläche mit Handtüch­ern ausle­gen. Das Wass­er erwär­men und in eine Schüs­sel geben, Seife griff­bere­it leg­en eben­so wie weit­ere Handtücher.

Schritt 3: Wolle zupfen und legen

Das Wichtig­ste beim Filzen sind Geduld und gut gezupfte Wolle. Die Wolle im Vlies ist meist zu dicht, deswe­gen sollte sie erst­mal mit der Hand auseinan­dergezupft wer­den. Für den Innen­teil der Kugel braucht die Wolle nicht so gut gezupft sein, wohl aber für die äußere Hülle. Je luftiger die Härchen, desto bess­er und regelmäßiger ver­filzen sie sich.

Schritt 4: Die Kugel

Für die Kugel nimmt man sich jet­zt einen kleinen Batzen Wolle, zupft ihn an den Rän­dern gut auseinan­der und rollt ihn erstein­mal trock­en in den Hand­flächen. Jet­zt ist der Ball leicht und lock­er wie eine Wolke. Damit sich das ändert, wer­den nun die Hände mit dem Seifen­wass­er befeuchtet und in den nassen Hand­flächen wird der Ball hin und her gerollt. Er wird ständig fes­ter und klein­er, je bess­er man rollt. Wenn er die gewün­schte Fes­tigkeit und Größe hat, kann man die näch­ste Kugel begin­nen. Die Bälle schrumpfen bei diesem Vor­gang min­destens auf die Hälfte ihres Aus­gangsvol­u­mens. Wenn sie zu klein sind, ein­fach eine neue Schicht Wolle drum­le­gen und wieder in der Hand rollen.

Schritt 5: Fertigstellen

Hat die Kugel ihre Größe erre­icht, spült man sie unter klarem Wass­er aus, an kann sie anschließend noch in ein Essig­bad tauchen – und die näch­ste Kugel beginnen.

Vari­ante: Statt ein­er Kugel kann man auch Schnüre filzen, dazu formt man aus dem Wol­lvlies anstatt der Kugel ein­fach eine Wurst in gewün­schter Länge und rollt es in den Hän­den hin und her, bis es die gewün­schte Stärke hat.

Tipps

  • Natur­far­bene Wolle ist gün­stiger als gefärbte. Man kann die Kugeln auch aus Natur­wolle vor­for­men und dann anschließend mit gut gezupfter Farb­wolle ummanteln.
  • Ich nehme immer Papier­perlen zum Umfilzen, das geht blitzschnell und die Ergeb­nisse sind auch hüb­sch. Man kann auch Mini­wol­lknäuel umfilzen und seine alten Woll­reste auf­brauchen. Dazu legt man die Per­le in einen Man­tel aus gezupfter Wolle in der gewün­scht­en Farbe.

Diese Kugeln kann man wun­der­bar als Schlüs­se­lan­hänger oder Ket­ten ver­wen­den. Man kann sie auch aneinan­dernähen und dann als far­ben­fro­hen Unter­set­zer benutzen. Viele Ideen gibt es dazu im Internet.

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