Kann jeder: Tipps zum Energie sparen im Alltag

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Liegt die Strom­rech­nung im Briefkas­ten, ist der Schreck häu­fig groß: Schon wieder so viel Geld. Dabei kön­nt ihr schon mit kleinen Tricks ganz leicht weniger Energie ver­brauchen und somit euer Kon­to scho­nen, auch wenn der Strompreis jedes Jahr weit­er ansteigt.

Doch nicht nur im Haushalt, son­dern in fast allen Bere­ichen des täglichen Lebens lohnt sich ein ver­ant­wor­tungsvoller Umgang mit Energie. Wer Energie einspart, schont unsere Ressourcen. Nach­haltiger leben dank Energies­paren ist sowohl im kleinen als auch im großen Stil möglich. Hier find­et ihr das nötige Hin­ter­grund­wis­sen und umfan­gre­iche, prak­tis­che Tipps.

Energie sparen im Bad

Warmwass­er ist ein­er der größten Energiefress­er im Bad. Ein Beispiel: Um rund 150 Liter Wass­er für ein Voll­bad zu erwär­men, sind unge­fähr fünf Kilo­wattstun­den Strom nötig. Eine Dusche benötigt dage­gen nur ein Drit­tel der Wasser­menge und des Stroms. Ein zu hoher Wasserver­brauch ist jedoch hierzu­lande sel­ten ein Prob­lem. Im Gegen­teil, kaum ein anderes Indus­trieland ver­braucht pro Kopf so wenig Wass­er wie Deutsch­land. Das kann sog­ar zu Prob­le­men führen, weil Abwasser­leitun­gen nicht gut genug durchge­spült wer­den, sodass häu­fig Instand­hal­tungs­maß­nah­men notwendig sind. Deshalb genügt es, wenn ihr darauf achtet, weniger warmes Wass­er zu ver­brauchen. Eine kalte Dusche am Mor­gen macht sowieso viel munter­er.

Manche elek­trische Zahn­bürsten, Rasier­er und Föhne wer­den mit einem Akku betrieben. Doch die benöti­gen mehr Strom als Geräte, die dauer­haft an das Netz angeschlossen sind. Wer auf seine Akku-Bürste nicht verzicht­en möchte, zieht den Steck­er, sobald der Akku kom­plett aufge­laden ist.

Tipps zum Strom sparen für Waschmas­chine und Trock­n­er

Die Durchschnitts-Waschmaschine reinigt über 500 Kilo­gramm Wäsche pro Jahr. Wenn ihr die nach­fol­gen­den Tipps beachtet, kön­nt ihr beim Waschen langfristig Strom und Geld sparen. Entschei­dend ist die richtige Tem­per­atur. Zum Ver­gle­ich: Ein 90-Grad-Waschgang ver­braucht über 40 Prozent mehr Strom als ein Waschgang bei 60 Grad Cel­sius. Handtüch­er, Unter- und Bet­twäsche wer­den bei 60 Grad Cel­sius sauber und rein. Bei Bun­twäsche genügt in der Regel eine Waschtem­per­atur von 30 Grad Cel­sius.

Neuere Waschmaschi­nen bieten bere­its Energies­parpro­gramme an. So kön­nt ihr schnell und ein­fach eure Klei­dung reini­gen und dabei Energie sparen. Lohnenswert ist darü­ber hin­aus ein Warmwasser­an­schluss für die Waschmas­chine. Da das Wass­er nicht mehr stark erhitzt wer­den muss, sinkt der Energie­ver­brauch. Aber: Nicht alle Waschmaschi­nen sind dafür geeignet. Am besten fragt ihr beim Her­steller nach, damit die Garantie- und Gewährleis­tungsansprüche erhal­ten bleiben.

Den Wäschetrock­n­er kön­nt ihr ruhig ab und zu aus­geschal­tet lassen. Schließlich trock­net auch die Sonne die Wäsche und an Regen­t­a­gen gilt: Gut geschleud­ert ist halb getrock­net.

Opti­mal lüften und heizen

Im Badez­im­mer darf es gern kusche­lig warm sein, das min­dert die Gefahr von Schim­mel­bil­dung. Denn: Beim Duschen und Baden entste­ht Wasser­dampf. Ist die Tem­per­atur im Bad zu niedrig, trock­net wom­öglich die Feuchtigkeit nicht richtig. Putz und Tape­ten kön­nen als Folge schim­meln. Trotz­dem muss im Bad – wie in allen anderen Wohn­räu­men auch – regelmäßig gelüftet wer­den. Stoßlüften über einen kurzen Zeitraum von etwa fünf Minuten ist effizien­ter, als Fen­ster dauer­haft zu kip­pen.

Elek­trogroßgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschi­nen oder Geschirrspüler pro­duzieren Abwärme. Deswe­gen genügt es, wenn ihr in der Küche sparsam heizt. Grund­sät­zlich gilt: Wenn ihr die Raumtem­per­atur um nur einen Grad Cel­sius senkt, spart ihr fünf bis zehn Prozent der Heizen­ergie. Nach Berech­nun­gen des WWF ergibt das eine Erspar­nis von jährlich rund 70 Euro und 200 Kilo­gramm Kohlen­stoff­diox­id.

Übri­gens, beim Heizen ist Energies­paren buch­stäblich im Han­dum­drehen möglich. Denn das Entlüften der Heizung ist schnell erledigt und kann die Kosten um bis zu 15 Prozent ver­ringern. Wenn die Heizung nur gluck­ert und nicht richtig warm wird, ist in der Regel Luft im Heizsys­tem die Ursache dafür. Die ange­sam­melte Luft behin­dert die Heißwasser-Zirkulation, die Heizung kann nicht richtig arbeit­en. Das Ven­til am Heizkör­p­er lässt sich mit einem speziellen Entlüf­tungss­chlüs­sel oder, je nach Mod­ell, auch mit einem Schlitzschrauben­zieher öff­nen.

So funk­tion­iert das Entlüften: Zuerst einen Bech­er unter das Ven­til hal­ten, dann vor­sichtig öff­nen und einen Moment warten, bis die über­schüs­sige Luft entwichen oder sog­ar Heizwass­er abge­laufen ist, Ven­til wieder schließen, fer­tig

Energie sparen in der Küche

Neben dem Tipps zum Ein­stellen der richti­gen Kühlschrank­tem­per­atur gibt es weit­ere Möglichkeit­en, mit denen ihr in der Küche ganz ein­fach nicht nur Energie und Geld, son­dern auch Zeit sparen kön­nt. Wenn ihr zum Beispiel nur geringe Men­gen kochen­des Wass­er benötigt, erhitzt es statt im Topf lieber im Wasserkocher. So kön­nen Nudeln und Kartof­feln schneller garen und müssen nicht auf die richtige Tem­per­atur warten.

Wer zu faul für den Abwasch ist, darf sich freuen: Ein Geschirrspüler ist bequem und schont zugle­ich die Umwelt. Ein Gerät der Klasse A+++ ver­braucht etwa drei Vier­tel der Wasserkosten und etwa die Hälfte des Stroms gegenüber dem Abwasch per Hand. Das gilt allerd­ings nur dann, wenn der Geschirrspüler voll beladen ist.

Tipp Num­mer drei für die Küche: Gön­nt jedem Topf seinen Deck­el. Das ver­braucht unge­fähr ein Drit­tel weniger Energie als „oben ohne“. Denkt dran, den Topf auf die passende Herd­plat­te zu stellen, sodass keine Energie ver­loren geht. Der Brat­en gelingt übri­gens auch ohne Vorheizen des Back­ofens. So nutzt ihr weniger Strom und das Son­ntagsessen schmeckt trotz­dem. Falls ihr Reste für die näch­ste Mahlzeit im Kühlschrank auf­be­wahren wollt, wartet am besten, bis die Tem­per­atur gesunken ist. Warme Speisen lassen den Kühlschrank son­st auf Hoch­touren laufen.

Kühlschrank öffnen

Tipps für den Kühlschrankkauf

Nicht nur das Energiela­bel soll­tet ihr beim Kauf eines neuen Gerätes beacht­en. Wichtig ist auch die Frage, wie groß der Kühlschrank über­haupt sein sollte. Denn pro 100 Liter Vol­u­men steigt der Stromver­brauch um etwa ein Fün­f­tel. Für Sin­gles genügt ein Kühlschrank mit einem Fas­sungsver­mö­gen von 100 bis 150 Litern. Fam­i­lien soll­ten pro Per­son um die 50 Liter ein­rech­nen.

Die Tem­per­atur des Kühlschranks spielt eben­so eine wichtige Rolle. Je niedriger die Tem­per­atur eingestellt ist, desto mehr Strom frisst der Kühlschrank. Sechs bis sieben Grad Cel­sius genü­gen völ­lig, um Lebens­mit­tel kühl zu hal­ten.

Die Gefriertruhe sollte auf minus 18 Grad Cel­sius eingestellt sein. Mit der richti­gen Tem­per­atur spart ihr Geld und Kohlen­stoff­diox­id, das für den Kli­mawan­del ver­ant­wortlich gemacht wird. Laut WWF spart ein Kühlschrank mit der opti­malen Tem­per­atur gegenüber ein­er Küh­lung auf fünf Grad Cel­sius rund zehn Euro jährlich und ca. 20 Kilo­gramm Kohlen­stoff­diox­id.

Wichtig: Achtet beim Auf­stellen des Kühlschranks unbe­d­ingt darauf, dass das Gerät nicht neben ein­er Heizung oder ein­er anderen Wärme­quelle ste­ht. Je küh­ler die Umge­bung, desto weniger Energie ver­braucht der Kühlschrank, um die richtige Tem­per­atur zu hal­ten.

Und noch ein Tipp: Sobald ihr den Kühlschrank öffnet, strömt warme und feuchte Luft hinein – es bildet sich mit der Zeit eine Eiss­chicht an der Rück­wand. Das kann den Stromver­brauch in die Höhe treiben, deshalb soll­tet ihr euren Kühlschrank regelmäßig abtauen.

BEKO Kühl-/Gefrierkombination RCNA365O40, 185,3 cm hoch, 59,5 cm breit
LG Kühl-/Gefrierkombination GBP20PZCFS, 201 cm hoch, 59,5 cm breit
BAUKNECHT Kühl-/Gefrierkombination KGN ECO 20 A3+ IN, 201 cm hoch, 59,5 cm breit
Smeg Kühlschrank FAB28RBE3, 153 cm hoch, 61 cm breit

Nachhaltige Energieversorgung

Mit der Energiewende ist Energies­paren sog­ar geset­zlich ver­ankert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht vor, dass fos­sile Ressourcen wie Erdöl, Erdgas sowie Braun- und Steinkohle geschont und dafür die Erzeu­gung von Strom aus erneuer­baren Quellen wie Wind, Wass­er und Sonne gefördert und aus­ge­baut wer­den.

Das konkrete Ziel heißt: Der Anteil erneuer­bar­er Energien an der Stromver­sorgung soll bis zum Jahr 2025 auf bis zu 45 Prozent – und bis 2035 auf 60 Prozent – erhöht wer­den. Damit wird die Energiev­er­sorgung von Jahr zu Jahr grün­er. Bere­its jet­zt tra­gen die erneuer­baren Energien etwa ein Vier­tel zur Brut­tostromerzeu­gung bei. Den­noch stellt die Energiewende alle Beteiligten vor Her­aus­forderun­gen: Helft mit und spart Energie.

Strom­tarif wech­seln

Ihr kön­nt die Energiewende vorantreiben, indem ihr selb­st Strom aus regen­er­a­tiv­en Quellen nutzt oder gar erzeugt. Die ein­fach­ste Möglichkeit: Wech­selt euren Stro­man­bi­eter oder den Tarif und nutzt kün­ftig Ökostrom. E.ON Vat­ten­fall und EWE bieten bere­its Ökostrom- oder umwelt­fre­undliche Tar­ife an.

Über Online­tools kön­nt ihr als Kun­den ziem­lich ein­fach den Tarif wech­seln. Allerd­ings emp­fiehlt der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutsch­land Ökostro­man­bi­eter, die mit dem „Grün­er Strom Label“ aus­geze­ich­net sind. Das Label ste­ht nicht nur für 100 Prozent Strom aus erneuer­baren Energiequellen, son­dern garantiert zugle­ich Investi­tio­nen in den Aus­bau regen­er­a­tiv­er Energien.

Ökostrom eilt ein teur­er Ruf voraus. Aber auch wenn ihr im ersten Schritt vielle­icht kein Geld einspart, lohnt sich ein Wech­sel, weil ihr damit langfristig die Umwelt und ihre Ressourcen schont. Wenn ihr trotz Öko­tarif weniger Geld aus­geben wollt, erfahrt ihr im näch­sten Absatz, wie ihr die größten Strom­fress­er bei euch zu Hause iden­ti­fiziert.

Energiela­bel als Entschei­dung­shil­fe

Strom­fress­er im Haushalt sind in erster Lin­ie Elek­trogeräte, die im Durch­schnitt um die Hälfte der Strom­rech­nung aus­machen. Vor allem ältere Elek­trogeräte mit einem hohen Energie­ver­brauch treiben die Kosten in die Höhe. Deshalb lohnt es sich oft, neue und viel sparsamere Geräte anzuschaf­fen. Der Kauf­preis amor­tisiert sich ver­hält­nis­mäßig schnell durch die einges­parten Stromkosten.

Ori­en­tierung im Ange­bots­d­schun­gel bietet euch das EU-Energielabel. Her­steller von Elek­trogroßgeräten sind dazu verpflichtet, das Label als zusät­zliche Infor­ma­tion auf ihren Pro­duk­ten anzubrin­gen. Energieef­fizient sind Waschmaschi­nen und Co genau dann, wenn sie ihren Nutzen mit min­i­malem Energieaufwand erre­ichen.

Das Label zeigt eine Bew­er­tungsskala, die sich am britis­chen und amerikanis­chen Schul­noten­sys­tem ori­en­tiert. Damit ste­ht G für den schlecht­esten Wert: Ein mit G gekennze­ich­netes Gerät ver­braucht beson­ders viel Energie. Für den besten Wert und somit für einen niedri­gen Energiebe­darf ste­ht das A. Inzwis­chen erzie­len dank tech­nis­chem Fortschritt immer mehr Geräte Best­werte und wer­den deshalb seit ein paar Jahren in die zusät­zlichen Klassen A+, A++ und A+++ eingeteilt. Diese Kennze­ich­nung gibt es für:

  • Geschirrspüler
  • Fernse­her
  • Waschmaschi­nen
  • Kühlschränke

Und auch Lam­p­en, Staub­sauger, Back­öfen, Wäschetrock­n­er und Heizun­gen müssen mit dem EU-Energielabel über ihren Ver­brauch informieren.

Hanseatic teilintegrierbarer Geschirrspüler, WQP8J7710D, 8 l, 10 Maßgedecke, 45 cm breit
NEFF vollintegrierbarer Geschirrspüler Serie 6, Serie 6 GX6801T / S526T80X1E, 9,5 l
BAUKNECHT Unterbaugeschirrspüler, OBUO Super Eco X, 9 l, 14 Maßgedecke
BAUKNECHT vollintegrierbarer Geschirrspüler, OBIO Super Eco, 9 l, 14 Maßgedecke
BAUKNECHT teilintegrierbarer Geschirrspüler, OBBO Super Eco X, 9 l, 14 Maßgedecke

Die Ini­tia­tive EnergieEf­fizienz bietet auf ihrer Web­site einen Stromkosten-Check  für ver­schiedene Haushalts­geräte.

Ein Beispiel: Eine Kühl-Gefrierkombination mit 450 Liter Fas­sungsver­mö­gen kostet in der Energieef­fizien­zk­lasse A+ max­i­mal 113 Euro Strom pro Jahr. In der besten Klasse A+++ kom­men Stromkosten in Höhe von max­i­mal 57 Euro pro Jahr auf euch zu. Das ergibt eine mögliche Erspar­nis von 56 Euro jährlich. Ist euer Gerät deut­lich älter und nur mit einem B oder noch schlechter gekennze­ich­net, fällt die Einsparung pro Jahr deut­lich höher aus.

Es lässt sich nicht pauschal fes­tle­gen, ob ein Kühlschrank oder ein anderes Haushalts­gerät nach zwölf, zehn oder schon nach fünf Jahren aus­gewech­selt wer­den muss. Das hängt immer von der jew­eili­gen Nutzung ab. Waschmaschi­nen, die nur alle paar Tage ange­wor­fen wer­den, dür­fen auch etwas älter sein. Kühlschränke sind aber dage­gen im Dauer­be­trieb aktiv und hal­ten rund um die Uhr unsere Lebens­mit­tel frisch. Deshalb kann es sich für euch dur­chaus lohnen, bei einem zehn Jahre alten Kühlschrank über eine Neuan­schaf­fung nachzu­denken

Selb­st Ökostrom erzeu­gen

Wenn ihr im größeren Stil Teil der Energiewende wer­den wollt, kön­nt ihr euren eige­nen Ökostrom erzeu­gen. Die Hau­seigen­tümer unter euch kön­nen mit ein­er Solaran­lage auf dem Dach oder mit einem eige­nen kleinen Block­heizkraftwerk im Keller zum Vor­re­it­er wer­den, ihren eige­nen Strom nutzen sowie über­schüs­sige Energie ins Netz ein­speisen und damit sog­ar Geld ver­di­enen. Doch solch eine Investi­tion muss genau geplant und durch­dacht wer­den: Nicht jedes Dach eignet sich für eine Solaran­lage. Nötig ist eine größere Dachfläche, die in einem nicht allzu steilen Winkel nach Süden aus­gerichtet ist.

Mit der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, die 2014 in Kraft getreten ist, ist allerd­ings die Ein­spei­sev­ergü­tung gesunken. Das heißt konkret: Früher war es lukra­tiv­er, selb­st erzeugten Ökostrom ins Netz einzus­peisen und dafür Geld zu kassieren. Inzwis­chen gibt es nur um die zwölf Cent pro Kilo­wattstunde – es lohnt sich, den Strom selb­st zu ver­brauchen. Deshalb sind große Solaran­la­gen, die deut­lich mehr Strom erzeu­gen, als man selb­st nutzen kann, nicht mehr sin­nvoll. Ide­al sind kleine Pho­to­voltaikan­la­gen oder Mini-Varianten, die nicht die Gesamtver­sorgung abdeck­en, son­dern nur als Unter­stützung für einen Teil des Bedarfs aufkom­men.

Die Ver­braucherzen­tralen in den 16 Bun­deslän­dern informieren zuver­läs­sig darü­ber, welche Aspek­te bei der Pla­nung und bei dem Kauf ein­er Anlage berück­sichtigt wer­den müssen. Die Ver­brauch­er­schützer sind eben­falls Ansprech­part­ner bei der Frage, ob sich ein eigenes Block­heizkraftwerk ren­tiert. Die Heizung, die auch Strom liefert, ist eine große Investi­tion und vor allem dann wirtschaftlich, wenn sich die hohen Investi­tion­skosten durch den selb­st erzeugten Strom bezahlt machen.

Außer Haus Energie sparen

Nicht nur im Haushalt, son­dern in fast allen Bere­ichen des täglichen Lebens lohnt sich ein ver­ant­wor­tungsvoller Umgang mit Energie. Mit diesen Tipps kön­nt ihr auch unter­wegs Energie sparen.

Intel­li­gente Haustech­nik und smarte Apps

Zu bequem, um täglich die Heizung hoch- und run­terzu­drehen? Zu faul, um die Waschmas­chine genau dann anzuschal­ten, wenn der Strom­tarif beson­ders gün­stig ist? Holt euch Helfer­lein. Inzwis­chen bieten ver­schiedene Her­steller intel­li­gente Haustech­nik an, die zum Beispiel automa­tisch die Heizung regelt, sobald das Fen­ster zum Lüften geöffnet wird. Sog­ar Licht oder Rol­l­lä­den kön­nen unter­wegs per Handy ges­teuert wer­den. Dieser Trend zum soge­nan­nten Smart Home erle­ichtert nicht nur den All­t­ag, son­dern spart Energie.

Die Kosten für die inno­v­a­tive Tech­nik fall­en je nach Her­steller unter­schiedlich aus. Ein erster Schritt kön­nen Ther­mostatven­tile sein, mit denen ihr eure Heizkör­p­er aus­rüstet. So lässt sich die Tem­per­atur in jedem Raum indi­vidu­ell regeln. Das rech­net sich! Ein Beispiel: Gün­stige Ther­mostate gibt es bere­its ab 20 Euro. Regelt das Ther­mo­stat die Tem­per­atur nachts oder während län­ger­er Abwe­sen­heit­en auf 15 Grad Cel­sius herunter, lassen sich damit etwa 85 Euro Heizkosten jährlich eins­paren.

Doch nicht nur spezielle Haustech­nik, son­dern sog­ar das Smart­phone kann zum Energieber­ater wer­den – dank kluger Apps, die uns helfen, den Stromver­brauch zu senken, nach­haltige Lebens­mit­tel einzukaufen oder die näch­ste Bahn zu erwis­chen. Stöbert ein­fach durch die Apps eures Anbi­eters.

Nach­haltig einkaufen, arbeit­en und unter­wegs sein

Das große Ange­bot an energies­paren­den, „grü­nen“ Apps beweist: Ein nach­haltiges und energieef­fizientes Han­deln beschränkt sich nicht nur auf den Haushalt, son­dern ist in allen Lebens­bere­ichen sin­nvoll.

Achtet doch kün­ftig im Büro darauf, dass ungenutzte Geräte nicht im Standby-Modus laufen. Wenn ihr mal wieder zu den Let­zten gehört: Druck­er aus, Licht aus, Fen­ster zu – die Umwelt sagt Danke, auch wenn euer Kon­to nicht direkt davon prof­i­tiert. Während im Haushalt das EU-Energielabel sparsame Geräte kennze­ich­net, kommt das Siegel „Ener­gy Star“ vor allem bei Bürogeräten zum Ein­satz. Tech­nik mit diesem Siegel unter­stützt euch beim Energies­paren während der Arbeit: Es garantiert unter anderem, dass sich ein Pro­dukt automa­tisch auss­chal­tet, wenn es län­gere Zeit nicht genutzt wird.

Gut für die Umwelt und eure Finanzen ist ein bewusster Einkauf. Allein, wenn ihr ab sofort auf Plas­tik­tüten verzichtet und kün­ftig mit wiederver­wend­baren Beuteln oder Kör­ben eure Lebens­mit­tel nach Hause bringt, kön­nt ihr Geld sparen. Außer­dem sind saisonale Lebens­mit­tel meist gün­stiger: Him­beeren sind das ganze Jahr über erhältlich, kosten im Som­mer aber weniger als die Hälfte im Ver­gle­ich zum Rest des Jahres. Spezielle Lebensmittel-Siegel kennze­ich­nen zum Beispiel Fisch aus nach­haltigem Fang oder Fleisch aus art­gerechter Hal­tung. Doch die Anzahl der Siegel ist groß, Ver­wirrung ist vor­pro­gram­miert. Das Onlinepor­tal das-ist-drin.de klärt auf und zeigt, welch­es Siegel eigentlich was bedeutet.

Die umwelt­fre­undlich­ste Alter­na­tive, um eure Einkäufe nach Hause zu brin­gen, ist der Fußweg oder das Rad. Klar, das ist in der Real­ität sel­ten mach­bar, ein Auto gehört fast zur unverzicht­baren Ausstat­tung. Trotz­dem: Pro­biert doch mal aus, das Auto ab und zu ste­hen zu lassen oder plant gle­ich einen aut­ofreien Tag pro Woche ein. Busse und Bah­nen sind ein­fach die nach­haltigere Vari­ante.

Wer auf bequeme Aut­o­fahrten nicht verzicht­en möchte, aber nur unregelmäßig oder für kurze Streck­en ein Auto braucht, kann Car­shar­ing aus­pro­bieren: Das erlaubt, anders als herkömm­liche Autover­mi­etun­gen, kurzzeit­iges Auslei­hen von Fahrzeu­gen. Apps zeigen ein­fach und schnell an, wo der näch­ste Wagen ste­ht. Und schon kann die Fahrt begin­nen.

Unverpacktes Gemuese Einkaufen

Allererste Grundausstattung: Das braucht euer Baby

| von 

Im Netz gibt es tausende von Listen zum Thema Erstausstattung für Babys. Im Großen und Ganzen steht überall das Gleiche drin. Die einen Sachen sind sinnvoll und die anderen Dinge sind eher Nice-to-have als Must-have. Ich habe hier nun die Babyprodukte zusammengetragen, die sich in unseren Baby- und Kleinkindjahren als eine super Investition erwiesen haben. Außerdem habe ich einige Tipps, welche Sachen doch eher überflüssig ist.

Baby Strampler

Was dein Baby braucht

Dinge, die ihr nicht unbedingt für die Grundausstattung eures Babys braucht und wobei ihr erstmal abwarten solltet Die Must-Haves: Das solltet ihr auf jeden…

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

Zum Autor

Dado
Freitag, 22. Dezember 2017, 20:08 Uhr

Ger­ade im Bere­ich der Heizung kann man sehr viel sparen. Wenn man nur an die neuen Infrarotheizun­gen denkt. Heute ist vieles möglich.
Vie­len Dank für den inter­es­san­ten Artikel.

Viktoria Maisner
Montag, 27. März 2017, 11:14 Uhr

Hal­lo Marie,
vie­len lieben Dank für deinen hil­fre­ichen und span­nen­den Artikel. Ich bin mir sich­er, dass mir deine Tipps helfen wer­den Strom einzus­paren. Ich hätte nicht gedacht, dass das Warmwass­er ein solch­er Energiefress­er ist. Wirk­lich erschreck­end.

Viktoria28
Mittwoch, 1. Februar 2017, 8:49 Uhr

Hal­lo Marie,
vie­len lieben Dank für deinen span­nen­den und infor­ma­tiv­en Artikel. Er ist sehr aus­führlich geschrieben und enthält aller­hand hil­fre­iche Tipps. Beson­ders inter­es­sant finde ich die Ver­gle­ich des Stromver­brauchs zwis­chen Duschen und Baden! Das ist wirk­lich erhe­blich.

Marcus
Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:17 Uhr

Vie­len Dank für den hil­fre­ichen Artikel. Strom sparen ist heutzu­tage sehr wichtig. Es ist auch gar nicht mal so schw­er die großen Strom­fress­er im Haushalt zu find­en.

Sigrid
Freitag, 6. Januar 2017, 13:01 Uhr

Super hil­fre­ich­er Beitrag! Angesichts der jährlich schle­ichend steigen­den Stromkosten sollte man sich wirk­lich mal genauer mit der ganzen The­matik befassen und schauen, wo man sparen kann!
Beste Grüße! 🙂

Thomas
Montag, 21. November 2016, 14:03 Uhr

Vie­len Dank für den hil­fre­ichen Artikel. Da sieht man wieder, dass let­z­tendlich jed­er einzelne dafür ver­ant­wortlich ist, seinen Teil zur Energiewende beizu­tra­gen.

Daniela
Sonntag, 6. November 2016, 15:52 Uhr

Vie­len Dank für die tollen Energies­par­tipps. Es ist ja eigentlich so ein­fach hier und da etwas einzus­paren aber viele Dinge ver­gisst man lei­der oder man ist zu bequem.

    reblog2
    Montag, 7. November 2016, 17:18 Uhr

    Schön, dass dir der Beitrag ein biss­chen Inspi­ra­tion liefern kon­nte, Daniela 🙂

Simon
Freitag, 23. September 2016, 17:45 Uhr

Vie­len Dank für diesen Artikel! Einiges habe ich noch nicht gewusst. Da lässt sich bei mir sich­er einiges an Geld sparen!

    reblog2
    Montag, 26. September 2016, 9:02 Uhr

    Das freut uns zu hören Simon!
    Liebe Grüße vom re:BLOG-Team

Daniel
Montag, 19. September 2016, 12:22 Uhr

Ich finde eure Energies­par­tipps echt gut. Sie geben einen neuen Anreiz zum Energies­paren und das meis­tens ohne (größere) Investi­tion, denn durch ein paar kleinen Änderung in der Nutzung von Haushalts­geräten lässt sich bere­its jede Menge Energie und Kosten eins­paren.

Mit eini­gen dieser Energies­par­tipps lässt sich der Energie­ver­brauch um 25% reduzieren.

Tim
Samstag, 3. September 2016, 9:06 Uhr

Vie­len Dank für den Artikel. Habe ihn mit Begeis­terung gele­sen!
Vor allem der Ansatz mit dem Energie sparen bei den Kühlschränken. Da werde ich gle­ich erst ein­mal die Tem­per­atur ein biss­chen hochstellen 😉
– Run­dum gelun­gen. Danke.

Stefan
Freitag, 2. September 2016, 12:48 Uhr

Vie­len Dank für den wirk­lich sehr inter­es­san­ten Artikel! Es gibt ein­fach unendlich viele Möglichkeit­en, wie man Geld sparen kann, in dem man mit dem Haushaltsstrom „intel­li­gent“ umge­ht 🙂

Marko S.
Samstag, 13. August 2016, 2:39 Uhr

Eben­falls erst­mal Vie­len Danke für diesen inter­es­san­ten Artikel. Es gibt wirk­lich viele Möglichkeit­en im Haushalt Geld zu sparen. Allein schon die Aufrüs­tung auf neue stroms­parende Geräte lohnt sich. Da muss ich Hol­ger echt Zus­tim­men!

LG

Samstag, 19. Dezember 2015, 9:04 Uhr

Die Dig­i­taluhr unseres Back­ofens ver­braucht eine Menge an Strom. Das war die Ent­deck­ung, die uns fast „aus den Schuhen gehauen hat“ (wir kon­trol­lieren regelm. den Strom­stand). Wir schal­ten den Back­ofen jet­zt nach Benutzung über die Sicherung aus. Ein wenig schräg, aber die erhöht­en Stromver­brauch­swerte haben sich wieder nor­mal­isiert.

Holger
Freitag, 4. Dezember 2015, 20:31 Uhr

Ich danke Ihnen für diesen inter­es­san­ten Artikel. Es gibt wirk­lich viele Möglichkeit­en im Haushalt Geld zu sparen. Allein schon die Aufrüs­tung auf neue stroms­parende Geräte lohnt sich.