Gewürzerlebnis: selbst gemachter Chai Tee für innere Wärme

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Im Som­mer trinke ich ihn höch­stens mal als Iced-Version. Anson­sten ste­hen die Tee­beu­tel von März bis Novem­ber unange­tastet in mein­er Speisekam­mer. Sobald der erste Herb­st­sturm übers Land gefegt ist, ist er aber nicht mehr wegzu­denken: Chai Tee. Ich habe lange in ver­schiede­nen Teelä­den gesucht, um eine Sorte zu find­en, die mir wirk­lich gefällt. Ein Glück ist Teetrinken wieder total im Kom­men und selb­st im Super­markt gibt es Bio-Tees ohne kün­stliche Zusatzstoffe.

Damit ich ganz genau weiß, was drin ist, in meinem Chai Tee, habe ich allerd­ings ange­fan­gen, ihn selb­st zu machen. Ein schönes Mor­gen­ritu­al. Außer­dem kann ich, je nach­dem worauf ich Lust habe, die Gewürzstärke meines Tees variieren.

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Erlaubt ist, was schmeckt

Chai Tee wird mit ganz viel Milch getrunk­en. Hier ist es euch über­lassen, ob ihr Kuh­milch oder veg­ane Pro­duk­te nehmt, z. B. Hafer­milch oder Man­delmilch, die ihr sog­ar selb­st her­stellen kön­nt. Egal, wie viel Tee ihr zubere­it­et, er sollte ca. zu 60 Prozent aus Wass­er und zu 40 Prozent aus Milch bestehen.

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Für ca. acht Tassen Chai Tee braucht ihr:

  • 5 Tassen Wasser
  • 3 – 4 Tassen Milch
  • 5 Ess­löf­fel schwarzen Tee (ich nehme meis­tens Darjeeling)
  • eine Tonk­abohne
  • 6 Nelken
  • 6 grüne, gemah­lene Kardamomkapseln
  • 1 Teelöf­fel Fenchelsamen
  • 1 Teelöf­fel Anis
  • einen Teelöf­fel kleinge­hack­ten Ingwer
  • eine Zimt­stange
  • eine Prise schwarzen Pfeffer
  • Honig

Und so funktioniert es

Zer­stoßt die Nelken und die Anis­samen in einem Mörs­er, brecht die Kar­damomkapseln auf und zer­reibt sie, bis sie pul­vrig wer­den. Gebt alle Zutat­en bis auf den Tee und den Honig in einen Topf und kocht die Mis­chung auf. Danach lasst ihr alles leicht sprudel­nd ca. fünf Minuten im offe­nen Kochtopf ziehen, damit die Gewürze ihr volles Aro­ma ent­fal­ten kön­nen. Jet­zt gebt ihr den Tee dazu und kocht wiederum alles auf. Stellt jet­zt den Herd auf die kle­in­ste Stufe und lasst alles wiederum ca. zehn bis 15 Minuten ziehen.

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Zum Schluss gießt ihr den Tee durch ein Sieb und fügt je nach Geschmack Honig hinzu. Fer­tig! Und das Beste: Der würzige Duft des frischgekocht­en Chai Tees sorgt für eine angenehme Atmo­sphäre in der ganzen Wohnung.

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Sportliche Ernährungstipps von Maria Höfl-Riesch

Chai Tee sorgt für wohlige Wärme in den kalten Tagen und Gewürze wie Ing­w­er und Kar­damom wirken sich pos­i­tiv auf den den Kör­p­er aus. Wer zusät­zlich noch Sport macht und so etwas für seine Gesund­heit tut, für den hat OTTO-Markenbotschafterin Maria Höfl-Riesch noch ein paar Tipps auf Lager.

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Bei kaltem Wet­ter Sport zu machen, ist manch­mal eine Her­aus­forderung für den Kör­p­er. Du als Win­ter­sport­lerin weißt sich­er Rat: Gibt es etwas, was ich bei der Ernährung beson­ders beacht­en muss? 

Wichtig ist, dass man genug Flüs­sigkeit zu sich nimmt, vor allem Wass­er oder auch ungesüßten Tee, und reich­lich Vit­a­mine, also Obst, Gemüse und Salat. Und man sollte sich natür­lich der Tem­per­atur entsprechend warm ein­pack­en und nach dem Sport nicht ver­schwitzt draußen herumlaufen. 

Gibt es etwas Bes­timmtes, was du vor Sportein­heit­en zu dir nimmst und wie viel Zeit sollte zwis­chen Mahlzeit und Sport liegen?  

Normaler­weise esse ich nur zu den Hauptmahlzeit­en, also Früh­stück, mit­tags und abends. Wenn ich aber vor dem Sport hun­grig bin, gibt’s einen kleinen Snack, z.B. einen Energieriegel, eine Fruchtschnitte oder etwas Obst. Auch direkt vor der Train­ing­sein­heit, das gibt ein biss­chen Extra-Power. Nach nor­malen Mahlzeit­en warte ich min­destens eine halbe Stunde, bevor ich mit dem Sport anfange. 

Nach dem Sport fühlt man sich immer frisch und leicht; was sollte man danach am besten essen? 

Es kommt darauf an, wie inten­siv das Train­ing war. Wenn man sich richtig aus­ge­pow­ert hat, soll­ten die Spe­ich­er wieder aufge­füllt wer­den, am besten mit Kohlen­hy­drat­en in Form von Kartof­feln, Reis oder auch mal Pas­ta (wenn man Gluten gut verträgt). Dazu ein Stück Fleisch oder Fisch, damit auch der Eiweißbe­darf gedeckt wird. War es eher eine lockere Train­ing­sein­heit, kann man die Kohlen­hy­drat­beilage auch gut durch Gemüse ersetzen.

Rote-Bete-Ravioli mit Orangen-Walnuss-Butter

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Jetzt, wo der Winter auf uns zurollt, fällt es nicht immer leicht saisonal zu kochen. Obwohl es noch eine große Auswahl an einheimischem Gemüse gibt, muss man kreativ werden, damit einem Kohl- und Knollengemüse nach den kalten Monaten nicht zu den Ohren heraushängen. Aber hey, mit Feldsalat, Rosenkohl, Kürbis, Pastinake, Möhren, Rote Bete, Topinambur, Petersilienwurzeln, Lauch, Schwarzwurzeln, Sellerie, Rotkohl, Kartoffeln, Zwiebeln, Grünkohl, Wirsing, Äpfel und Birnen sollte sich die Winterküche doch abwechslungsreich gestalten lassen! Wir zeigen euch ein weiteres Rezept aus unserem neuen Kochbuch „Krautkopf: Vegetarisch kochen und genießen“ vom Hölker Verlag mit einem unserer liebsten Wintergemüse: Roter Bete.…

Moin, ich bin Marie. Waschechte Hamburgerin und nordisch by nature. Hier bei OTTO halte ich für re:BLOG Ausschau nach spannenden Ideen und Menschen, coolen Eco-Outfits und berichte für euch von...

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