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Gebundenes Buch »Wald«
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Gebundenes Buch »Wald«


  • Doris Knecht
  • Romane & Erzählungen
  • Gebundenes Buch
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Verlag: Rowohlt, Berlin

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Artikel-Nr. B896V2P
Doris Knecht, Rowohlt, Berlin, 2015, Buch, ISBN 3871347698, EAN 9783871347696
272 S. ..., Deutsch
Gebundenes Buch
Eine Frau, ein Haus und der Wald: Doris Knechts fesselnder Roman über Verlust und Neuanfang
Eine Frau allein in einem abgelegenen Haus in den Voralpen: Marian haust primitiv, in unfreiwilliger Autarkie, denn sie hat alles verloren. Früher, in der Stadt, hatte Marian Mode entworfen und lebte gut, dann trieben die Krise und eigene Fehler sie in den Bankrott, zum völligen Rückzug. Aber auch der Versuch, im geerbten Haus wieder zu sich zu finden, wird für Marian zum Überlebenskampf. Mühsam lernt sie, sich zu versorgen, sie fischt, wildert, stiehlt Gemüse und Hühner. Und sie muss sich arrangieren, in neuen Abhängigkeiten: Der reiche Grundbesitzer Franz versorgt sie mit dem Nötigsten - nicht ganz uneigennützig. Im Dorf feindet man die Außenseiterin immer mehr an. Als sie beschimpft und bedroht wird, muss Marian sich den Dingen stellen. Was ist das nun eigentlich mit Franz? Und wie kann sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen? Stückweise enthüllt der Roman Marians Sturz, schnell und unverblümt erzählt er, wie sie sich in ihrem neuen, archaischen Leben zu behaupten lernt. Eine starke, gefallene Frau mit dem Willen zum Neuanfang, und das Dasein auf dem Land als Spiegel einer brüchigen bürgerlichen Welt - in "Wald" findet Doris Knecht nicht nur einen unverwechselbaren Ton, sie erzählt auch auf mitreißende Weise davon, wie es ist, wenn man sein schönes Leben auf einen Schlag verliert.

Wald von Doris Knecht:

Das Gegenteil von Landlust


Marian lebt auf dem Land, in einem Haus mit Garten, und versorgt sich selbst. Mit der bunten Hochglanzidylle der "Landlust" hat das aber nur wenig zu tun, denn die 42-jährige Exmodedesignerin ist alles andere als freiwillig hier. Mit gescheitertem Lebensentwurf sitzt sie in ihrem zugigen Exil, ohne Internet, ohne Heizung, ohne eine Aufgabe - außer der, nicht zu verhungern. Wie schon in ihrem Debüt "Gruber geht" und ihrem viel gelobten Roman "Besser" brilliert Doris Knecht mit genauer Beobachtungsgabe, starken Charakteren und einem leichten Witz, der immer wieder durch die Zeilen schimmert und ihrer gefallenen Protagonistin Würde verleiht.


Rauswurf aus dem alten Leben


Marians altes Leben hatte alles, was ein halbwegs stilvolles Großstädterdasein braucht: einen aufregenden Job als Modedesignerin mit eigenem Atelier, einen aufrichtig warmherzigen Architekten an der Seite und eine glänzend schöne, viel zu große Wohnung, in der das "perfekte Dinner" für Freunde inszeniert wird. Doch Angst und Unbehagen schleichen sich in Marians Leben - und schließlich Betrug und Trennung von Traummann Oliver. Es folgen: der Blender Bruno, ein unzuverlässiger Finanzberater, Entlassung aller Mitarbeiter, Aufgabe der Wohnung, Verkauf des Autos, finanzieller Bankrott. Marian ist nicht nur gescheitert, sondern zieht sich auch vor aller Welt zurück, mit nichts als ein paar Falten im Gesicht und dem festen Willen, diese "Phase" irgendwie zu überstehen.


Überleben in Autarkie


Zuflucht findet Marian in einem abgelegenen Haus in den Voralpen, das sie geerbt hat. Dort gibt es nichts außer den wenigen Hinterlassenschaften der verstorbenen Tante, ein paar Möbel, ein Transistorradio, Küchen- und Gartengeräte. Marian erträgt die sinnlose Leere, abseits von ...


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