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Gebundenes Buch »So fängt das Schlimme an«

Gebundenes Buch »So fängt das Schlimme an«


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Gebundenes Buch »So fängt das Schlimme an«

Artikel-Nr. B9E8U8P

  • Javier Marías
  • Romane & Erzählungen
  • Gebundenes Buch
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Verlag: S. Fischer
Javier Marías, S. Fischer, 2015, Buch, ISBN 310002429X, EAN 9783100024299
2015. 6..., Deutsch
Gebundenes Buch
Liebe, Leidenschaft und ein rätselhafter Todesfall - der große spanische Erzähler und Bestseller-Autor JAVIER MARÍAS in Höchstform Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der unglücklichen Ehe von Eduardo und Beatriz? Auch Juan, Freund und engster Vertrauter, kennt die Wahrheit nicht. Als er Beatriz' Geliebter wird, überstürzen sich erschütternde Ereignisse. Jahre später erkennt Juan: Wenn wir uns der Vergangenheit nicht stellen, wird alles Leben aus der Lüge kommen. Javier Marías ist ein erbarmungsloser Kenner der menschlichen Herzen, ihrer dunklen Seiten und verborgenen Winkel. Ein überwältigendes Meisterwerk.


„Die Gerechtigkeit gibt es nicht.“


Javier Marías ist ein Meister des Umkreisens. Er holt weit aus und seine Sätze umfassen nicht selten ein Drittel einer Seite. Doch wer sich darauf einlässt, von diesem Sprachfluss mitgetragen, mitgerissen zu werden, der wird in „So fängt das Schlimme an“ mit einem atemberaubenden, sprachgewaltigen Roman belohnt, in dem der Autor uns mit einem doppelten Spannungsbogen und zwei Geheimnissen fesselt, auf deren Enthüllung wir zutreiben. In einem Interview sagte Marías zu „So fängt das Schlimme an“ (ein Zitat aus „Hamlet“), dass sein Roman von der Möglichkeit handle, „das Schlimme zu akzeptieren, um das Schlimmste hinter sich zu lassen“. Er spielt um 1980 in Madrid, doch das Trauma der Franco-Diktatur steckt den Menschen noch immer in den Knochen und Herzen.


„Niemand erinnert sich gern daran, dass er besiegt worden oder ein Opfer gewesen ist, dass man Ungerechtigkeit oder Grausamkeit an ihm und den Seinen geübt hat, dass er sich hat ergeben und dem anderen Lager gefällig zeigen müssen, um zu überleben, dass er Gefährten verraten hat, um sich lieb Kind bei den erbarmungslosen neuen Machthabern zu machen, bei den unermüdlichen Verfolgern der Geschlagenen, oder dass er sich zu Lebzeiten tot gestellt hat, um so wenig wie möglich aufzufallen, dass er eine feige, unterwürfige Existenz gefristet, sich den schwachsinnigen Forderungen des siegreichen Regimes gebeugt hat […]“


Ein böses Gerücht und ein Auftrag für den jungen Juan de Vere


Die Amnesie soll all den Verrat und all die Bespitzelung, die Grausamkeit und all die Toten, die bei „Spazierfahrten“ erschossen wurden, zudecken. Einen Neuanfang ermöglichen. Zu der Zeit, als der Roman einsetzt, „begann man sich allmählich im privaten Kreis weit zurückliegende Geschichten zu erzählen, die viele Spanier jahrzehntelang in der Öffentlichkeit verschweigen mussten“. So dringt auch eine böse Geschichte zu einer unserer Hauptfiguren vor, dem Regisseur Eduardo Muriel. Er geht auf die Fünfzig zu und das erste, was an dem gutaussehenden Mann auffällt, ist seine Augenklappe. Schwarz bedeckt sie die Höhle des rechten Auges, das gesunde linke Auge trägt die Farbe eines tiefen, dunklen Blaus, ein „Meeresauge“. Er lebt mit seiner Frau Beatriz und den Kindern in wohlhabenden Verhältnissen. Seit einiger Zeit begleitet ihn der 23-jährige Juan de Vere als eine Art Privatsekretär. Eduardo und Beatriz zählen zur guten Gesellschaft und sind beliebte Gastgeber voller Esprit. Mit zum engeren Freundeskreis gehört auch der Kinderarzt Jorge van Vechten.


Doktor ...

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