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Gebundenes Buch »Schmerz«

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Gebundenes Buch »Schmerz«

Artikel-Nr. B9H147P

  • Zeruya Shalev
  • Romane & Erzählungen
  • Gebundenes Buch
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Verlag: Berlin Verlag
Zeruya Shalev, Berlin Verlag, 2015, Buch, ISBN 382701185X, EAN 9783827011855
2015. 3..., Deutsch
Gebundenes Buch

(Liebes)Schmerz


Kann Liebeskummer, der Schmerz über das Verlassenwerden, töten? Iris hätte er fast getötet. Damals, als sie als junge Frau von ihrer ersten, ihrer großen Liebe Eitan verlassen worden war. Sie hatte ihn durch die schwere Zeit der Krankheit und des Todes seiner Mutter begleitet. Und als die starb, wollte Eitan sich von allem befreien, das er mit diesem Sterben verband. Auch Iris gehörte dazu. Er schmiss sie aus seinem Leben und Iris lag verwundet und weggeworfen da. Wochenlang. Ein Schatten ihrer selbst nur noch. Beinahe wäre sie dieser Verwundung, diesem Schmerz erlegen.


Ein Selbstmordanschlag. Iris wäre beinahe getötet worden …


Heute ist Iris Schuldirektorin in Jerusalem, Mitte vierzig, verheiratet mit Micki, und die Kinder Alma und Omer sind fast erwachsen. Die gut 20-jährige Ehe mit Micki, einem Informatiker, könnte man als unspektakulär normal bezeichnen. Dass sich Iris für getrennte Schlafzimmer entschieden hat, liegt auch am ausdauernden Schnarchen von Micki. Vor allem aber an ihrem empfindlichen Körper und den Schmerzattacken, die sie oft nicht schlafen lassen. Denn vor zehn Jahren wäre sie bei einem Selbstmordanschlag beinahe getötet worden.


„Es war noch nicht einmal die Macht der Explosion, jene fast vulkanartige Eruption des Zündstoffs, es waren auch nicht die Schrauben und Nägel und Muttern, gemischt mit Rattengift, um stärkere Blutungen zu verursachen, die ihre Ohren betäubten, sondern ein anderes Geräusch, tiefer und schlimmer als die Detonation, das Geräusch, mit dem sich Dutzende Fahrgäste vom Leben verabschiedeten, das Klagelied von Müttern, die Waisen zurückließen, die Schreie junger Mädchen, die nie erwachsen werden würden, das Weinen der Kinder, die nie mehr nach Hause kommen würden […].“


Was bleibt, ist der Schmerz. Begleiter ihrer Tage und Nächte


Iris überlebt, schwer verletzt. Was bleibt, ist der Schmerz. Von nun an ein treuer Begleiter ihrer Tage und Nächte. Was bleibt, ist das Gefühl von Iris, „als hätten diese Sekunden, die sie durch die Luft geflogen war, sie in einem anderen Land landen lassen, aus dem sie nie zurückkehren konnte“.


Was noch bleibt: der gestörte Kontakt zu Tochter Alma, nach „ihrer Heimkehr hatte sie ein anderes Mädchen vorgefunden, verschlossen, fast feindselig, erloschen“. Und die Frage, warum Micki, der sonst immer die Kinder zur Schule gefahren hat, an diesem Morgen, am Morgen des Attentats, plötzlich um 6 Uhr früh zu einem IT-Notfall musste. Noch nie zuvor und nie wieder danach passierte so etwas. Iris vermutet eine Affäre hinter dem frühmorgendlichen Aufbruch ihres Mannes. Sicher ist sie sich nicht … doch der Gedanke, deswegen fast getötet worden zu sein, nagt an ihr.


Eine Begegnung nach Jahrzenten: die große Liebe, der große Schmerz


Trotz starker Schmerzmittel bestimmt der Schmerz vieles in Iris‘ Leben. Eine besonders heftige Schmerzattacke führt sie nun zur Quelle ihres ersten, fast tödlichen Liebesschmerzes. Sie begegnet Eitan, Koryphäe und Palliativspezialist, im Krankenhaus. Die kurze Begegnung, in der Eitan sie scheinbar nicht einmal ansieht, sondern nur kurz mit einem Kollegen die Röntgenbilder beurteilt, ...

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