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Gebundenes Buch »28 Tage lang«

Gebundenes Buch »28 Tage lang«


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Gebundenes Buch »28 Tage lang«

Artikel-Nr. B5F293P

  • David Safier
  • Romane & Erzählungen
  • Gebundenes Buch
  • Erscheinungsjahr: 2014
  • Verlag: Kindler
David Safier, Kindler, 2014, Buch, ISBN 3463406403, EAN 9783463406404
416 S. ..., Deutsch
Gebundenes Buch

Was für ein Mensch willst du sein? Packend, berührend und authentisch


David Safier, den Lesern bislang bekannt als Bestsellerautor humorvoll-intelligenter Bücher wie "Plötzlich Shakespeare", "Mieses Karma" oder "Happy Family" hat mit "28 Tage lang" sein "Herzensprojekt" verwirklicht und einen Roman über den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto geschrieben. Safier stammt aus einer jüdisch-christlichen Familie. Sein Großvater väterlicherseits ist in Buchenwald umgekommen, die Großmutter starb im Ghetto von Lodz und auch sein Vater wurde von den Nationalsozialisten verfolgt. Er widmet das Buch seinen beiden Söhnen - und will Erwachsene wie Jugendliche ansprechen. So erscheint von "28 Tage lang" auch eine Ausgabe bei rororo rotfuchs, dem Jugendbuchprogramm von Rowohlt. Wie "seine" Leser auf diesen Stoff reagieren werden, darauf ist Safier sehr gespannt - und natürlich möchte er "besonders viele Menschen damit erreichen". Vor allem auch die, " die normalerweise sagen: ‚Ein Buch über den Nationalsozialismus? Da habe ich jetzt keine Lust, das zu lesen.'"


Spannend, emotional und dramatisch: "28 Tage lang" packt den Leser vom ersten Satz an


"28 Tage lang" ist emotional, spannend und dramatisch erzählt und packt einen vom ersten Satz an. David Safier schafft es sofort, uns hineinzuziehen in das Buch und das Leben von Mira, seiner Hauptfigur. Sie ist 16 Jahre alt und lebt im Warschauer Ghetto. Eine der ersten Lektionen, die sie gelernt hat: Auch die Erwachsenen können ihre Kinder hier nicht mehr beschützen. Ihr Vater hat sie, so sieht es Mira, im Stich gelassen, als er sich umbrachte. Zuvor hatte er noch die gesamten Ersparnisse als Schmiergeld eingesetzt, um Miras älteren Bruder Simon bei der Judenpolizei unterzubringen. Die Mutter ist nur noch ein Schatten nach dem Tod ihres geliebten Mannes und Mira sorgt für ihre kleine Schwester Hannah und die Mutter, so gut es eben geht.


Ghetto-Alltag: Deportationen und Hunger - und Mira, 16, erlebt die erste Liebe


Das Grauen des Ghettos, die Willkür, mit der die Nazis regieren, denen ein jüdisches Leben nichts wert ist, die Deportationen, der Hunger, die lebensgefährlichen Schmuggeltouren Miras - Safier lässt den Alltag im Ghetto lebendig werden. Und dennoch, bei all dem Grauen, dem Töten und der Todesangst begleiten wir auch Mira im Erleben ihrer ersten zarten Liebe. Das ist nie unglaubwürdig oder gar sentimental, sondern gelingt David Safier sensibel und atemberaubend dicht. Auch die Komposition von "28 Tage lang", in der Safier historische Fakten und Personen mit der Geschichte fiktiver Figuren verwebt, macht den Roman zu etwas ganz Besonderem.


Was für ein Mensch willst du sein? Wie weit gehst du, um zu überleben?


Da ist der weltberühmte Reformpädagoge Janusz Korczak, der im Ghetto ein Waisenhaus leitete, und da ist die fiktive Figur von Miras Freund Daniel, der im Waisenhaus Korczaks rechte Hand ist. Da sind der Vorsitzende des Judenrates, Adam Czerniakow, oder der Ghettonarr Rubinstein, der "alle gleich, alle gleich" rufend durch die Straßen lief und sich mit List und Witz Essen organisierte.


Und da ist Mira, die bei einer Schmuggeltour außerhalb des Ghettos fast ...

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