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DVD »Saving Mr. Banks«

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  • Monumentalfilm
  • FSK: 6
  • Erscheinungsjahr: 2014
  • Sprachen: Deutsch
  • Kelly Marcel; Sue Smith


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DVD »Saving Mr. Banks«

Artikel-Nr. B6K2S4P
Kelly Marcel; Sue Smith, Walt Disney Studios, 2014, Film, EAN 8717418428631
FSK: 6, Deutsch
DVD
Mary Poppins langer Weg auf die Leinwand beginnt, als Walt Disney (Tom Hanks) seinen Töchter verspricht, ihr Lieblingsbuch zu verfilmen: "Mary Poppins" von P.L. Travers (Emma Thompson). Bei seinen Bemühungen um die Filmrechte gerät er jedoch an eine dickköpfige Schriftstellerin, die keinesfalls vorhat, ihr magisches Kindermädchen der Hollywood-Maschinerie zum Fraß vorzuwerfen. Nach jahrelangem Verhandeln kann Disney sie Anfang der 60er Jahre überreden, nach Los Angeles zu kommen und sich seine Ideen für eine Kino-Adaption anzuhören. In diesen kurzen zwei Wochen des Jahres 1961 setzt Walt Disney alle Hebel in Bewegung. Mit fantasievollen Storyboards und den fröhlichen Songs der talentierten Sherman Brüder (Jason Schwartzman & B.J. Novak) startet er eine umfassende Kreativ-Offensive, die bei der kratzbürstigen Travers allerdings keine Wirkung zeigt. Denn P.L. Travers verbindet mit ihrer Titelheldin eine ganz persönliche Geschichte, die bis in ihre Kindheit zurück reicht. Die starrköpfige Autorin muss sich erst den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen, bevor sie Mary Poppins ziehen lassen kann.

In den 1940er Jahren verspricht Walt Disney (Tom Hanks) seinen beiden Töchtern, dass er aus ihrem Lieblingsbuch "Mary Poppins" einen Film machen wird. Allerdings durchkreuzt die Autorin des Romans, P.L. Travers (Emma Thompson), seine Pläne und weigert sich, ihm die Filmrechte zu verkaufen. Erst nach jahrelangen Verhandlungen reist Travers 1961 schließlich von London nach Hollywood, um persönlich mit dem Produzenten über dessen Vorhaben zu sprechen. Doch sie ist weiterhin kaum bereit, Kompromisse bei der Adaption ihres Buchs einzugehen und lehnt Disneys Vorhaben, ein Musical aus "Mary Poppins" zu machen, strikt ab. Travers' Arbeitssitzungen mit dem Drehbuchautoren Don DaGradi (Bradley Whitford) und den Komponisten Richard (Jason Schwartzman) und Robert Sherman (B.J. Novak) sind von gegenseitigem Unverständnis geprägt. Bald zeigt sich, dass ihre Abwehrhaltung längst nicht nur rein künstlerische, sondern auch sehr persönliche Gründe hat, die mit ihren Erinnerungen an ihren Vater Travers Goff (Colin Farrell) zusammenhängen. Walt Disney ist aber nicht bereit, seinen eigenen Traum von "Mary Poppins" aufzugeben ...

Kundenbewertungen

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* * * * * Zwei kreative Köpfe, ein Konflik, tolles Kino

Schon als Kind habe ich bei Mary Poppins immer eine latente, melancholische Note durchgespürt. Bis heute konnte ich nicht fassen, was genau mich an dem Film so traurig gemacht hat. Saving Mr. Banks erklärt es und beweist ganz nebenbei, wie sehr kreative Schaffenskraft eines Autors ihre Zeit und ihre Transformationen überdauern kann, selbst wenn sie für den Schöpfer wie ein Verlust vorkommen. Es ist eine Schande, dass der Film in Deutschland nicht so richtig von der Rampe kommt. Viele Kinos nehmen ihn nach der ersten Woche schon wieder aus dem Programm oder verfrachten ihn ins Nachmittagskino, wo er eigentlich nichts zu suchen hat. Denn auch wenn Saving Mr. Banks an der Oberfläche eine reine, melancholische Biographie ist, und so sperrig-mediale Themen wie Rechteverhandlungen, Kreativdirektion, Charakterentwicklung oder Drehbuchschreiben behandelt, ist es darunter einfach nur eine wundervolle Hommage an die Macht der Schöpfung und der Erzählung – mit all ihrer Magie und Missverständnissen. Ein toller Film, den ich im Kino sehr genossen haben!

von einem Kunden aus Muenchen 29.10.2014 Bewerteter Artikel: Variante: OneSize

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