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DVD »Die Verführerin Adele Spitzeder«

DVD »Die Verführerin Adele Spitzeder«



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DVD »Die Verführerin Adele Spitzeder«

Artikel-Nr. B5J8B9P

  • Monumentalfilm
  • FSK: 12
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Sprachen: Deutsch
  • Ariela Bogenberger
Ariela Bogenberger, KNM Home Ent., 2012, Film, EAN 4260144381618
- Wende..., FSK: 12, Deutsch
DVD
Als Adele Spitzeder 1865 in München ankommt, ist sie finanziell fast am Ende. Die verhinderte Schauspielerin (Birgit Minichmayr) hat überall Schulden und kann den ausschweifenden Lebensstandard für sich und ihre Mutter (Sunnyi Melles) nicht bezahlen. Doch dann hat sie hat eine rettende Idee. Ungewöhnlich für die damalige Zeit gründet sie eine Bank und betritt damit eine Männerdomäne. Mit "das meiste Geld für Ihr Geld" wirbt sie vornehmlich Kleinanleger, Arme, Kirchen und Gemeinden als Kunden und deckt damit die versprochenen Bar - Zinszahlungen von bis zu zehn Prozent an andere. Das spricht sich schnell herum. Das Schneeballprinzip ist geboren. Mit viel Charme und Verhandlungsgeschick wächst Adele Spitzeders Bank, die, während sie selbst in Saus und Braus lebt, für Zehntausende ihrer Kunden der finanzielle Ruin werden soll. Getrieben von dem Wunsch nach Anerkennung und Gier schwankt Adeles Leben zwischen zwei Inszenierungen: der volksnahen Dame mit Herz für die Schwachen und der knallhart kalkulierenden Karrierefrau mit idealistischen Träumen und skandalösem Liebesleben. Doch selbst der finanzielle Erfolg stillt ihren Wunsch nach künstlerischer Entfaltung nicht. Dafür ruft er die Missgunst mächtiger Konkurrenten auf den Plan. Ein Komplott führt schließlich zum Zusammenbruch ihrer Bank. Sie wird als Betrügerin entlarvt und landet im Zuchthaus. Hintergründe: Die Tochter des Sängerehepaars Adele Spitzeder(auch Adele Vio) wurde 1832 in Berlin geboren und verkehrte nach dem Besuch teurer Privatschulen in der vornehmen Gesellschaft. Ohne festen Wohnsitz lebte sie in Hotels mit Privatangestellten. Dieser Lebenswandel war mit den Einkünften als Schauspielerin nicht finanzierbar. 1869 gründete sie zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Emi lie Stier in der Münchener Dachauer Straße eine Bank nach dem Schneeballprinzip, mit deren Einnahmen Adele Spitzeder auch ihren ausschweifenden Lebenswandel bezahlte. Die sogenannte "Dachauer Bank" ging pleite, nachdem einige Zeitungen, andere Banken und die Regierung die Machenschaften der "Schwindelbank" bekannt gemacht hatten. Lt. Wikipedia wurden von ihr in knapp zwei Jahren 31.000 Bürger um insgesamt 8 Millionen Gulden geprellt. Adele Spitzeder wurde zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Strafe saß sie aus gesundheitlichen Gründen im Gefängnis in der Münchener Baaderstraße ab und führte nach ihrer Freilassung, von Gönnern und Freunden unterstützt, ein sorgenfreies Leben.

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