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DVD »Die Geschichte des Kinos - Martin Scorsese:...«
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DVD »Die Geschichte des Kinos - Martin Scorsese:...«

Artikel-Nr. B3T236P

  • Themen
  • FSK: 12
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Sprachen: Deutsch
  • Regie: Martin...
Regie: Martin Scorsese Produktion: Barbara De Fina, absolut Medien, 2010, Film, ISBN 389848145X, EAN 9783898481458
Booklet..., FSK: 12, Deutsch
DVD
»Ich bin Amerikaner. Als ich mich fürs Filmemachen entschied, dachte ich natürlich, mein Platz wäre in Hollywood. Aber je mehr Filme ich machte, desto klarer wurde mir, wie sehr mich das italienische Kino beeinflusst hat. Als Filmemacher habe ich mich nie als Hollywood-Regisseur gefühlt, und ich bin offensichtlich kein italienischer Filmemacher. Ich muss meine Heimat dazwischen finden, um mich wohl zu fühlen. Heute hat man den Eindruck, es gebe nur amerikanisches Kino, der Rest sei zweitrangig, auch das italienische Kino. Das stimmt nicht. Und das war für mich der Grund, diese Dokumentation zu machen. Wenn ich die Filme, über die ich hier sprechen möchte, nicht gesehen hätte, wäre ich ein anderer Mensch und ein anderer Filmemacher.« Martin Scorsese Mit Ausschnitten aus Filmen von Roberto Rossellini, Alessandro Blasetti, Vittorio de Sica, Giovanni Pastrone, Mario Camerini, Luchino Visconti, Federico Fellini, Michelangelo Antonioni.

Bereits der Originaltitel IL MIO VIAGGIO IN ITALIA deutet an, dass es sich bei diesem Film um eine sehr persönliche Reise Martin Scorseses handelt. In einem ruhigen, beständigen Erzählfluss, der aus langen Passagen von Filmausschnitten, präzisen Beschreibungen und eigenen Analysen besteht, berichtet Scorsese von der Bewusstwerdung der eigenen Wurzeln, die mit der Entdeckung eines Landes und einer Tradition einhergeht, die voller Mythen und Geschichte ist. Vor allem zwei Arten von Filmen ermöglichten ihm diese Entdeckung: Auf der einen Seite stehen die epischen Filme wie LA CORONA DI FERRO (1941) von Alessandro Blasetti oder CABIRIA (1914) von Giovanni Pastrone, Filme, die von der Antike handeln, von Mythen, wunderbaren Figuren und fantastischen Welten, in die sich der Zuschauer flüchten kann. Auf der anderen Seite sind es die Filme des Neorealismus wie PAISÀ (1946) oder LADRI DI BICICLETTE (1948) von Vittorio de Sica, die eine Lebenswirklichkeit zeigten, die auch den italienischen Auswanderern bekannt war die fortdauernde Geschichte des Überlebens. Die Filme, die Scorsese für IL MIO VIAGGIO IN ITALIA auswählte, stehen ganz im Mittelpunkt, und so gewährt er ihnen genug Filmzeit, um die je eigene Handschrift der Regisseure und den Stil ihrer Filme wirken zu lassen. Die Reise beginnt mit den ersten Filmen des befreiten Italiens, mit Roberto Rossellinis ROMA CITTÀ APERTA (1945) und PAISÁ, und endet mit Federico Fellinis OTTO E MEZZO (1963). Dieser "Film über das eigene künstlerische Dilemma" ist für Scorsese "die reinste Liebeserklärung an das Kino, die ich kenne".

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