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Broschiertes Buch »Dicker Teufel umständehalber in liebevolle...«
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Broschiertes Buch »Dicker Teufel umständehalber in liebevolle...«


  • Sebastian Niedlich
  • Bücher
  • Broschiertes Buch
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

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Broschiertes Buch »Dicker Teufel umständehalber in liebevolle...«

Artikel-Nr. C834C3P
Sebastian Niedlich, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2017, Taschenbuch, ISBN 3862656519, EAN 9783862656516
2017. 3..., Deutsch
Broschiertes Buch
Mephistopheles auf Freiersfüßen - Sebastian Niedlich schickt den Teufel auf Partnersuche!

Bei Gott in Ungnade gefallen, weil Mephy einst versuchte, einen himmlischen Betriebsrat zu gründen, wurde der Fürst der Finsternis strafversetzt und kümmert sich seitdem um das ordnungsgemäße und formvollendete Quälen der verdammten Seelen. Trotz Schwefelduft und Überstunden ist Mephy hochmotiviert bei der Sache, doch so langsam wird ihm klar, dass es im Leben noch etwas anderes geben muss als immer nur Arbeit. Eine Frau muss her, und zwar schnell!

Mephy bekommt von seinem Chef 66 Tage Sonderurlaub in irdischen Gefilden, um eine schöne Sterbliche zu finden. Dort angekommen, merkt er schnell, dass Partnersuche inzwischen die Hölle auf Erden ist ... Sebastian Niedlich erzählt von teuflischen Dates und Bungee-Haien, kleinen Gemeinheiten und großen Gefühlen - beste Unterhaltung ist garantiert!

Gott sah ihn mit zusammengezogenen Brauen an, schien die Bemerkung aber überhören zu wollen. Mephy fischte den Ball aus dem Loch und gab ihn dem Chef zurück. Der nickte gefällig und schritt weiter zum nächsten Abschlag. (...)

"Du willst dir also ein paar Tage freinehmen", sagte der Chef mit Blick über den Golfplatz.

Mephy befürchtete, dass sein Anliegen nicht gut ankommen würde, aber er wollte auch nicht drum herumreden. "Na ja, genau genommen hatte ich an etwas mehr als ein paar Tage gedacht."

"Ein paar Wochen?"

Mephy schüttelte den Kopf.

"Jahre?"

Mephy lächelte verkrampft.

Der Chef warf ihm einen scharfen Blick zu und zog eine Augenbraue hoch. "Du kannst doch nicht deinen Posten für ein paar Jahre verlassen? Wo kämen wir denn da hin? Nachher wollen auch alle anderen, dass ich ihnen Urlaub gebe. Das wäre ein schönes Chaos. (...) Was willst du überhaupt so lange machen?"

"Dies und das", sagte Mephy. (...)

Der Chef dachte eine Weile nach und fuhr sich gedankenverloren durch den Bart. Dann schaute er Mephy prüfend an.

"Das ist mir alles zu unsicher. Du könntest ja auf die Erde gehen wollen, um dort alle Menschen zum Bösen zu verführen. Gib mir einen guten Grund, warum ich das tun sollte."

"Ich könnte auf die Erde gehen und die Menschen zum Bösen verführen? Du mischst dich doch andauernd ein. Was hab ich denn jemals gemacht? Wenn überhaupt, habe ich dir nur gesagt, dass du dich mal ein wenig zusammenreißen solltest."

Der Chef verzog keine Miene. "Sag mir doch einfach, warum du dorthin willst."

Mephy seufzte. "Also schön: Ich will mir auf der Erde eine Frau suchen."

Diesmal zog der Chef beide Augenbrauen hoch und fing an, schallend zu lachen.

Mephy ließ die Mundwinkel hängen. "Schön, dass dich das so amüsiert. Wenigstens hat einer Spaß."Sebastian Niedlich
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