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Audio CD »Pink Floyd: Endless River (CD)«

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Audio CD »Pink Floyd: Endless River (CD)«

Artikel-Nr. B757F9P

  • Rock
  • Audio CD
  • Hersteller: Warner Music
  • Erscheinungsjahr: 2014
Pink Floyd, Warner Music, 2014, Musik, EAN 0825646215423
2014, FSK: 0, Audio CD
Treffender hätten Pink Floyd ihr letztes Album nicht nennen können. Denn das in vier Suiten unterteilte Instrumentalwerk fließt wie ein langer Fluss übergangslos dahin - meistens bedächtig, ab und an aber mit Stromschnellen und überraschenden Windungen.

Gemeinsam mit den Produzenten Phil Manzenera (Roxy Music), Youth (Killing Joke) und Andy Jackson holten die beiden verbliebenen Pink-Floyd-Mitglieder David Gilmour und Nick Mason alte Sessions zum Album "The Division Bell" von 1993 überzeugend in die Gegenwart.

Das fertige Album klingt eben nicht - was vorab befürchtet wurde - wie eine bessere Resteverwertung. Die Tracks, die auf "The Endless River" zu hören sind, waren nicht etwa zu schlecht für "The Divsion Bell", sondern passten damals offenbar einfach nicht in das dramaturgische wie klangliche Konzept.

Dafür passt und stimmt jetzt alles. Das neue Album hat eine Stringenz und Kohärenz, die Pink Floyd nicht auf allen vorangegangenen Werken erreichten. "The Endless River" ist nicht nur das letzte Album von Pink Floyd, beinahe könnte man meinen, hiermit verabschiedet sich auch das Konzept "Album" mit einem letzten großen Aufbäumen gegen die dominierende Häppchenkultur.

Denn um "The Endless River" richtig in sich aufnehmen zu können, muss man , sich öffnen, sich einlassen, tatsächlich zuhören - und zwar von Anfang bis Ende. Damit kehren Pink Floyd noch ein letztes Mal auf den alten psychedelischen Ansatz zurück, bei dem die Musik mitnimmt in ferne (Klang)-Landschaften. Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass sich im Fluss der Musik immer wieder auch kleine Anspielungen auf frühere Werke wie "Atom Heart Mother", "Meddle" oder der "More"-Soundtrack entdecken lassen.

Am Ende mündet die Reise dann doch in einen richtigen Song, das hymnische "Louder Than Words", für das David Gilmours Ehefrau Polly den Text geschrieben hat. Dieses allerletzte Stück - wie auch das gesamte Album - leistet im Grunde noch einmal Trauerarbeit: Als Abschied von Pink Floyd, aber auch als Abschied von Richard Wright. Denn "The Endless River" erweist sich letztlich als posthume Verneigung vor ihrem 2008 verstorbenen Keyboarder, dessen atmosphärische Sounds und musikalisch raffinierte Konstruktionen den Sound von Pink Floyd prägten - damals wie heute.

Dietmar Schwenger

Mit "The Endless River" verkündigen Gilmour und Mason offiziell die letzte Platte von Pink Floyd. David Gilmour betont, dass es ein Album sei, das fest im 21. Jahrhundert verankert ist. Mit Hilfe modernster Studiotechnik wurden die neuen und zusätzlichen Parts zu den Teilen der 1993er Sessions eingespielt und hinzugefügt. So entsteht ein Werk, das es so nie mehr geben wird, weil Rick Wright fehlt. Gilmour und Mason sind überzeugt, ihm hätte "The Endless River" Freude bereitet. Sie möchten ihm damit ein postumes musikalisches Denkmal setzen, der Welt zeigen, dass er ein besonderer Musiker war und das Herz des Pink-Floyd-Sounds repräsentierte. Zudem wird mit der neuen CD das verbleibende Repertoire, das die drei vor über 20 Jahren schufen, aber noch nicht veröffentlicht hatten, für die Öffentlichkeit zugänglich.
Eine Besonderheit an "The Endless River" ist die Rückbesinnung auf die Konzeption als Doppelalbum aus der guten alten Vinyl-Zeit. Pink Floyd machen eine CD, die in vier "Seiten" gedacht ist. Die ...

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