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O-TON #75: Ist „Gendersprache“ wirklich fair?
Kultur

O-TON #75: Ist „Gendersprache“ wirklich fair?

Vorstand Marc Opelt über faire Sprache bei OTTO

22.06.2021 Autor Ingo Bertram Lesedauer: 1 Minute 1 Kommentar
Über Gendersternchen in der deutschen Sprache wird hitzig diskutiert – in Politik, Presse, Öffentlichkeit. OTTO hat vor zwei Jahren bewusst begonnen, eine faire Sprache einzuführen. Und nutzt heute nicht nur den Genderstern, sondern hat auch Begriffe wie etwa "Kolonialstil" aus Plattform und Onlineshop entfernt.

Was soll das und warum macht OTTO das? Ist eine faire Sprache wirklich so wichtig oder am Ende doch nur „Gendergaga“ und „Sprachpanscherei“? Reicht ein Stern oder ein Doppelpunkt aus, um die deutsche Sprache wirklich inklusiv zu machen? Und: Warum versuchen sich eigentlich immer mehr Unternehmen auch gesellschaftspolitisch engagieren? Alles nur Marketing? Oder steckt mehr dahinter?
OTTO-Chef Marc Opelt über Haltung und Selbstanspruch von Unternehmen, Vielfalt in der Werbung und Umgang mit Kritik von außen.


Den OTTO O-TON Podcast gibts auf Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer, TuneIN, AudioNow und jetzt auch im News Briefing bei Google Assistant: Sprachbefehle wie „Hey Google, spiel News von OTTO” oder “Hey Google, Nachrichten von OTTO” starten den aktuellen O-TON auf allen Smartspeakern, Smart Displays, Smartphones und Tablets mit Google Assistant.

Shownotes

0:55 – Intro
1:10
– Wie stehst du persönlich zur Gender-Debatte?
2:40
– Warum wurde das Gendersternchen 2019 bei OTTO intern und extern eingeführt?
4:05
– Hast du keine Angst, dass OTTO durch derartige Maßnahmen Kund*innen verliert?
5:55
– Ist faire Sprache am Ende nur Marketing?
8:30
– Was umfasst Haltung bei OTTO?
10:50
– Müssen sich Unternehmen für Gendersprache wirklich einsetzen?
12:10
– Ist es inzwischen Mode geworden, dass sich Unternehmen der Debatte anschließen?
13:20
– Wie können Unternehmen mehr Offenheit und Toleranz schaffen?
14:50
– Besteht für Unternehmen nicht die Gefahr, dass der öffentliche Diskurs und die Spaltung weiter befeuert wird?
16:35
- Outro

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  • Gabriella Tamaskó

    26.07.2021

    Hallo, mit Gender Stern und Gendersprache werden gerade die angeblichen übrigen Geschlechter diskrimiert. Ich glaube zwar nicht an diesen, aber wenn die ganze Gender Ideologie geht zum Teil um die Rechte der Personen die sich zu keinem der 2 Geschlechern bekennen, und weniger einfach nur um Feminismus. Am Flugzeug wird deshalb die Begrüßung "Damen und Herren" abgeschafft. Genauso bei der Form "Mitarbeitende" satt Mitarbeiter:innen, die übrigens nur im Plural die Sache erleichtert. Während bei all anderen Wörtern gerade die 2-fache, männliche und weibliche Form eingeführt wird, damit also die bisherigen 2 Geschlechter bekennt! Während bei der früheren einfachen männlichen Form Kunde, auch weibliche, aber sogar still noch weitere Geschlechter mitverstanden/toleriert werden konnte mit der nicht ausgeprochener Vereinbarung, dass die männliche Form ist nur die ßberlieferte Form um die Einfachheit, aber als neutral zu verstehen. Nein jetzt werden zwar ausdrücklich die Frauen betont, aber der Rest gar nicht. Mir egal, ich halte nichts vom Rest, bin auch nicht deutscher Muttersprachler (ich bin nicht identitätverwirrt, aber mich selbst bezeichne ich, wie ich will), aber mit dieser Inkonsequenz machen die Genderideologiker:innen+diverse und deren Anhänger sich lächerlich und dumm. Oder sehe ich hier etwas falsch, dann klären Sie mich bitte auf! Wenn Sie keine sachliche Argumente haben, lache ich Sie nur aus.

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