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Wie arbeite ich in stressigen Zeiten konzentriert?
Kultur

Wie arbeite ich in stressigen Zeiten konzentriert?

Fokussiert statt abgelenkt – wie kann das zurzeit funktionieren? So einfach lässt sich eure Produktivität und Zufriedenheit erhöhen

Lesedauer: 3 Minuten
In Zeiten der Corona-Pandemie hat sich der Arbeitsalltag für viele stark verändert. Eingespielte Routinen müssen aufgebrochen und der Arbeitsalltag meist umstrukturiert werden. Einige sammeln erstmalig Erfahrungen im Arbeiten von Zuhause. Wie kann fokussiertes Arbeiten funktionieren? Ein paar Tipps zur Produktivitätssteigerung

Wie können alle ihren Arbeitstag so gestalten, dass am Ende nicht das Gefühl bleibt, nicht vorangekommen zu sein? Denn gerade dies ist auf Dauer extrem unbefriedigend und demotivierend.

Fokussiert arbeiten - aber wie?

Konzentriertes Arbeiten ist ein sehr individueller Prozess und kann bei unterschiedlichen Personen stark voneinander abweichen. Die eine Person hört gerne Musik um konzentriert zu arbeiten. Andere wiederum erzeugen absolute Ruhe, indem sie auf Kopfhörer oder Ohrstöpsel zurückgreifen. Manche sind am Morgen am produktivsten, einige legen erst nach der Mittagspause richtig los. Ob im Jogger auf der Couch oder in der Chinohose am Schreibtisch: Es ist wichtig für sich selbst herauszufinden, welches Arbeitsumfeld am besten passt. Hier hilft sprichwörtlich: „Probieren geht über Studieren“.

Fakt ist: Die Arbeit im Homeoffice braucht eine klare Struktur. Lege konkrete Zeiten fest, wann du arbeitest und vergiss nicht Pausen zu machen. Pause heißt dabei nicht das Mittagessen mit an den Schreibtisch zu nehmen oder auf dem Spaziergang zu telefonieren. Wichtig ist: Einfach mal abschalten. Pausen machen den Kopf frei und schaffen Kraft für die Aufgaben danach.

Finde außerdem ein angemessenes Gleichgewicht zwischen häuslicher Gemütlichkeit und professioneller Arbeitsumgebung. Alles was dir hilft konzentriert zu sein ist gut, doch auch zuhause muss eine klare Trennung von Arbeit und Privatleben stattfinden.

Im Team konzentriert Arbeiten

Störfaktoren ziehen uns aus dem konzentrierten Arbeiten. Auch diese variieren von Person zu Person. Oft ist es das immer wieder aufblinkende Handy, welches uns nicht konzentriert arbeiten lässt. Der mögliche Druck erreichbar zu sein, zieht uns hin zum Mobiltelefon und weg von unseren Aufgaben. „Was, wenn es wichtig ist? – Mein Team soll ja nicht denken ich würde im Homeoffice faulenzen.“

Zum konzentrierten Arbeiten sollten klare Absprachen im Team getroffen werden. Dazu gehört, zu planen wer wann am besten erreichbar ist und dies in die Terminkalender einzutragen. Es ist wichtig die Individualität des konzentrierten Arbeitens zu respektieren und nicht Methodiken, die einem selbst helfen, dem ganzen Team aufzuerlegen.
Jede*r sollte für sich abwägen ob Formate wie Sprechstunden eingeführt werden, in denen Personen konkret erreichbar sind, anstatt sie ständig in konzentrierten Arbeitsphasen zu unterbrechen.

Auch terminfreie Zeiten können für ein Team Sinn ergeben, denn oft liegen die größten Störfaktoren in der eigenen Teamkommunikation. Hier gilt wie bei der Einzelperson auch: Kein Team gleicht dem anderem. Es muss gesondert geschaut und entsprechend entschieden werden, was dem Team hilft und was vielleicht kontraproduktiv ist. Eine Musterlösung gibt es nicht!

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