Shopping

Objektiv

 

Sie können sich nicht entscheiden und brauchen Hilfe bei der Produktwahl?

 

Hier geht's zum Ratgeber ›

 

—————————————————————

 

Ratgeber & News aus Haushalt & Technik auf unserem Technik-Portal Updated

 

—————————————————————

 

Entdecken Sie unser gesamtes Multimediasortiment:

 

» Fernseher

 

» Multiroom

 

» Lautsprecher

 

» Kopfhörer

 

» Notebook

 

» Tablet

 

» Gaming PC

 

» Smartphone

 

» iPhone

 

» Smartwatch

 

» PS4

 

» Xbox One

 

» Games

 

» Digitalkamera

 

» GoPro

0%
Finanzierung auf alles ›
Große Wünsche zinslos finanzieren
5%
Rabatt für Neukunden sichern ›
unter www.otto.de/interessenten

Empfehlungen für Sie

Aktuelle Themen & Informationen

Kaufratgeber Objektive

Perfekte Bilder dank der richtigen Kameraoptik

Ein Objektiv ist das Auge der Kamera und beeinflusst die aufgenommenen Bilder maßgeblich. Es gibt kleine und große, leichte und schwere, günstige und teuere Modelle, mit denen Sie sich optimal auf verschiedene Aufnahmesituationen einstellen können. Mit der Beschaffenheit der Objektive steht und fällt die Qualität der resultierenden Bilder. Aber nicht nur das: Die Art des Objektivs – ob Normalbrennweite, Weitwinkel oder Tele – entscheidet darüber, welchen Bildausschnitt die Kamera einfängt und wie scharf Motivdetails erscheinen. In dieser Kaufberatung erfahren Sie, wie Sie für Ihre fotografischen Wünsche das passende Objektiv finden.

 

Inhaltsverzeichnis

Objektiv-Vielfalt für jeden Bedarf
Was ein gutes Objektiv ausmacht
Objektive im Überblick
Fazit: Objektive für mehr Fotospaß

 

Objektiv-Vielfalt für jeden Bedarf

Bei digitalen Spiegelreflexkameras und Systemkameras sind die Objektive nicht fest mit dem Kameragehäuse verbunden, sondern können ausgetauscht werden. So setzen Sie mit verschiedenen Objektiven jedes Motiv perfekt in Szene und haben viele Möglichkeiten bei der Bildgestaltung. Durch die Wahl des richtigen Objektivs gelingen Ihnen spektakuläre Bilder aus ungewöhnlichen Perspektiven. Dafür bieten Canon, Nikon, Olympus, Pentax, Sony & Co. unzählige Objektive vom Ultraleichtgewicht bis zum voluminösen Zoom-Monster an. Auch von Fremdherstellern wie Sigma und Tamron gibt es kompatible Objektive.

Beim Kauf einer Spiegelreflex- oder Systemkamera bekommen Sie meist ein Objektiv dazu. Diese Kit-Objektive sind in der Regel kompakt, leicht und in Standardsituationen einsetzbar. Am besten entscheiden Sie sich für den Kauf einer Kamera mit Kit-Objektiv, denn Geräte „mit Kit" sind kaum teurer als ohne. Für viele Aufnahmesituationen sind spezielle Objektive erhältlich, mit denen Sie noch bessere Bilder mit knackiger Schärfe, perfektem Hintergrund (Bokeh) und minimalsten Verzerrungen machen können. Ergänzen Sie das Kit-Objektiv einfach nach und nach mit Ihren Wunschobjektiven und erweitern Sie so schrittweise Ihre fotografischen Möglichkeiten.

 

Was ein gutes Objektiv ausmacht

Wie viel Ausstattung ein Objektiv mitbringen muss, ist im Wesentlichen eine Frage Ihres Anspruchs und hängt von folgenden Eigenschaften ab:

Brennweite: regelt den Blickwinkel

Die Brennweite ist die wichtigste technische Angabe bei Objektiven. Sie wird daher in der Produktbezeichnung auch als erster Wert in Millimetern angegeben und besagt, wie groß der Abstand von der Linse zum Fokuspunkt auf dem Sensor ist. Je kleiner, desto weiter ist der Blickwinkel des Objektivs. Die Brennweite hat großen Einfluss auf die Bildwirkung und dient der Einteilung der Objektive in Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektive.

Welche Brennweiten für Sie ratsam sind, hängt vom Anwendungszweck ab. Möchten Sie Landschaften oder in kleinen Räumen fotografieren, benötigen Sie ein Objektiv mit möglichst kurzer Brennweite zwischen 16 und 35 mm. Sie fangen dann einen großen Ausschnitt ein. Für Dokumentationen und Reportagen verwenden Profi-Fotografen meist Objektivbrennweiten zwischen 35 und 50 mm. Für Porträts eignen sich leichte bis mittlere Telebrennweiten zwischen 80 und 100 mm besonders gut. Sie verdichten die Szene und sorgen für ein unverzerrtes Aussehen des Porträtierten. Für Aufnahmen auf Safaris, bei Konzerten oder beim Sport ist eine Telebrennweite ab 200 mm optimal.

Crop-Faktor: hängt von der Kamera ab

Welche Brennweite ein Objektiv an der Kamera hat, hängt vom Kamera-Sensorformat ab. Die Brennweitenangaben bei Objektiven beziehen sich in der Regel auf das Kleinbildformat analoger Kameras. Deren Filme haben eine Aufnahmefläche von 36 x 24 mm. Digital arbeiten nur Vollformatkameras mit diesen Sensorabmessungen. An Kameras mit anderen Sensorgrößen sollten Sie die tatsächliche Brennweite mithilfe des Verlängerungsfaktors (Crop-Faktors) berechnen, indem Sie die Brennweite mit ihm multiplizieren.

Bei Spiegelreflexkameras und Systemkameras dominieren Bildsensoren im APS-C-Format mit 22,5 × 15 mm (Canon, Sony, Fujifilm) oder Nikon-DX-Format (23,7 × 15,6 mm). Dadurch ergibt sich ein Crop-Faktor von 1,6 beziehungsweise 1,5. Ein für das Kleinbildformat gerechnetes 50-mm-Objektiv verhält sich an einer Crop-Kamera mit Faktor 1,6 wie eine 80-mm-Brennweite. Nikons Systemkameras mit CX-Sensoren haben einen Crop-Faktor von 2,7. Systemkameras von Olympus und Panasonic besitzen einen Sensor im Micro-Four-Thirds-Format mit dem Crop-Faktor 2,0, durch den sich die Brennweite verdoppelt. Olympus und Panasonic geben bei ihren Micro-Four-Thirds-Objektiven die tatsächliche Brennweite an - Sie müssen also nicht umrechnen.

Lichtstärke: was beim Sensor landet

Die Lichtstärke ist das zweite wichtige Qualitätsmerkmal bei Objektiven. Sie gibt an, wie viel Licht durch das Objektiv verloren geht. Der Wert befindet sich direkt hinter der Brennweite als Blende mit vorangestelltem „f". Je kleiner er ist, desto lichtstärker ist das Objektiv. Eine kleine Blende und damit eine hohe Lichtstärke hat den Vorteil, dass Sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitz fotografieren können und die Fotos dadurch natürlicher wirken. Sehr gute Objektive bieten eine Lichtstärke von f1,8 (häufig als 1 : 1.8 angegeben), gute Objektive liegen zwischen f2,0 und f2,4. Dabei kommt es auch auf die Art des Objektivs an. So sind Teleobjektive auch mit f2,8 noch lichtstark. Bei Zoomobjektiven mit variabler Brennweite finden Sie zudem häufig Angaben wie 1 : 3.8–5.6. Dies bedeutet, dass das Objektiv im unteren Brennweitenbereich (Weitwinkel) mehr Licht durchlässt als im oberen Brennweitenbereich (Tele).

Tipp: BeimFotografieren können Sie Lichtmangel mit langer Belichtungszeit, hoher ISO-Empfindlichkeit, weiter Blendenöffnung oder einem Blitz kompensieren. Sind diese Maßnahmen nicht möglich, etwa weil das Bild zu verwackeln droht oder ein Blitz bei Porträts Schatten produziert, ist ein lichtstarkes Objektiv die beste Wahl.

Die Lichtstärke wirkt sich auf den Preis eines Objektivs aus. Wenn Sie Wert auf perfekte Aufnahmen legen, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen. Ein lichtstarkes Objektiv wird bei ungünstigen Lichtverhältnissen stets bessere Bilder ermöglichen als ein lichtschwaches Modell mit Blitz.

Autofokus: gestochene Schärfe

Fürs Fotografieren mit Komfort ist ein Objektiv mit Autofokus Pflicht. Es stellt die Kamera beim Betätigen des Auslösers auf das gewünschte Motiv scharf. Autofokussysteme arbeiten in preisgünstigen Objektiven mit normalen Elektromotoren, die relativ laut und langsam arbeiten. Hochwertige Objektive haben dagegen Ultraschallmotoren, die wesentlich schneller und kaum zu hören sind. Gerade bei bewegten Motiven, Sportaufnahmen oder in der Wildtierfotografie sollten Sie solche Objektive bevorzugen.

Stabilisator: Verwackelungsschutz

Objektive mit integrierter Bildstabilisation beugen verwackelten Aufnahmen vor. Ein Bildstabilisator ist im Telebereich und auch bei Normal- und Weitwinkelobjektiven hilfreich. Damit können Sie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ohne zu verwackeln aus der Hand fotografieren. Der Stabilisator lässt sich nach Bedarf ein- und ausschalten, Sie können ihn aber auch immer aktiviert lassen. Beim Fotografieren mit einem Stativ sollten Sie ihn ausschalten, da er sonst selbst unscharfe Bilder produzieren könnte.

 

Objektive im Überblick

Zur besseren Unterscheidung werden Objektive nach ihren Eigenschaften zusammengefasst. Gleich, ob der Kauf eines Weitwinkel-, Makro- oder Teleobjektivs ansteht: Damit das Objektiv zur Kamera passt, sollten Sie auf das Anschlusssystem achten, das Sie am jeweiligen Kürzel erkennen. Bei Canon gibt es etwa EF und EF-S, bei Nikon und Fujifilm das F-Bajonett, Systemkameras von Olympus und Panasonic arbeiten mit dem Four-Thirds-Anschluss.

Zoomobjektive: Motive flexibel heranholen

Zoomobjektive haben eine variable Brennweite und vereinigen damit mehrere Brennweiten in einem Objektiv. Mit einem 28- bis 105-Millimeter-Zoomobjektiv können Sie Aufnahmen im Bereich von 28 mm bis hin zu 105 mm machen – einschließlich aller Brennweiten-Zwischenstufen. Dadurch sind Zoomobjektive sehr flexibel und bieten für jede Aufnahmegelegenheit eine optimale Brennweite. Viele Zoomobjektive wirken bei geringer Brennweiteneinstellung kaum größer als ein Kit-Objektiv. Bei maximaler Brennweite fahren sie ihren Tubus aus und werden erheblich länger. Demgegenüber ändert sich die Länge bei Zoomobjektiven mit Innenfokussierung nicht.

Grundsätzlich stellen Zoomobjektive in puncto Bildqualität einen Kompromiss dar. Es ist technisch kaum machbar, Objektive zu konstruieren, die über ihren gesamten Zoombereich durchgängig die gleichen guten optischen Eigenschaften bieten.

Objektiv mit Festbrennweite: maximale Schärfe

Festbrennweiten sind für die meisten Hobbyfotografen und Profis die erste Wahl, wenn höchste Bildqualität erreicht werden soll. Ihr Vorteil gegenüber einem Zoommodell ist die meist bessere optische Leistung und die höhere Lichtstärke bei vergleichbarem Preisniveau. Wenn Sie hauptsächlich mit einer einzigen Brennweite fotografieren möchten oder Ihnen das Wechseln des Objektivs nichts ausmacht, dann sollten Sie sich für eine Festbrennweite entscheiden, weil damit in der Regel die Bildqualität sichtbar besser ist.

Teleobjektiv: Entferntes groß aufnehmen

Ein Teleobjektiv wirkt wie ein Fernglas und holt das Motiv nah heran. Damit bilden Sie wilde Tiere, Sportler oder andere weit entfernte Objekte formatfüllend ab. Als Teleobjektiv werden Modelle mit Brennweiten zwischen 80 und 300 mm angesehen. Brennweiten zwischen 85 und 135 mm gelten als leichte Teleobjektive, Ausführungen ab 300 m als Supertele. In diesen hohen Brennweitenbereichen ist das Fotografieren aus der freien Hand kaum noch möglich, denn selbst ein Bildstabilisator stößt hier an seine Grenzen. Ein Stativ ist dann unverzichtbar.

Weitwinkelobjektiv: mehr einfangen

Für Aufnahmen, bei denen ein möglichst großer Blickwinkel dargestellt werden soll, verwenden Sie ein Weitwinkelobjektiv. Damit können Sie Strandpromenaden oder Straßenszenen in voller Pracht aufnehmen, aus geringer Entfernung die gesamte Familie abbilden oder ansprechende Innenaufnahmen erstellen. Als Weitwinkel werden üblicherweise Objektive mit einer Brennweite von unter 35 mm bezeichnet. Mit sinkender Brennweite nimmt allerdings auch die Verzeichnung immer stärker zu, wodurch gerade Linien auf dem Foto gebogen erscheinen.

Makroobjektiv: Kleines groß zeigen

Wenn Sie gern Dinge aus nächster Nähe fotografieren, sollten Sie zu einem Makroobjektiv greifen. Diese Optiken können auch dann noch scharf stellen, wenn Sie mit Ihrer Kamera bis auf wenige Zentimeter ans Motiv heranrücken. Falls Sie sich dem gewünschten Objekt nicht nähern können oder wollen - etwa bei Insekten -, bietet sich ein Makroobjektiv mit hoher Brennweite an. Damit werden auch aus größerer Entfernung beeindruckende Nahaufnahmen möglich. Allerdings sollten Sie bedenken, dass sich mit steigender Brennweite die Gefahr des Verwackelns erhöht und Sie eventuell ein Stativ verwenden sollten.

Spezialobjektiv: für besondere Einsätze

Die beschriebenen Objektive sind allesamt für den fotografischen Alltag gedacht. Daneben gibt es Spezialobjektive, mit denen Sie ungewöhnliche Motivideen umsetzen können. Dazu zählen Fisheye-Objektive für die Aufnahme eines runden Bildes, das in jede Richtung 180 Grad umfasst. Bei Shift-Objektiven lässt sich die Optik gegenüber der Bildebene verschieben, um etwa in der Architekturfotografie stürzende Linien zu verhindern.

 

Fazit: Objektive für mehr Fotospaß

Neben der Kamera selbst und Ihren fotografischen Fähigkeiten beeinflussen Objektive die Qualität Ihrer Fotos maßgeblich. Die Wahl des zu Ihren Ansprüchen passenden Objektivmodells ist auch Geschmackssache. Teure Objektive machen nicht zwangsläufig bessere Fotos als günstige. Die meisten Objektive sind bei offener Blende nicht ganz scharf, sondern entwickeln erst nach ein oder zwei Stufen Abblendung ihre maximale Schärfe. Abbildungsfehler treten vor allem im Weitwinkelbereich auf, gehen aber im Bereich von 40 bis 90 mm auf ein oft kaum wahrnehmbares Maß zurück. Eine robuste Bauart bietet Schutz vor Beschädigungen beim Fotografieren, lastet aber am Trageriemen und in der Fototasche schwer auf Ihren Schultern.

Immer drauf: Wenn Sie mit nur einem Objektiv auskommen und damit möglichst viele Aufnahmesituationen abdecken möchten, ist ein kompaktes, leichtes Zoomobjektiv empfehlenswert. Achten Sie auf einen großen Brennweitenbereich, 20 bis 200 mm sind eine gute Wahl. Solche Objektive, erhältlich ab 300 €, sind allerdings weder besonders scharf noch lichtstark. Eine bessere Abbildungsleistung bieten Zoomobjektive im Brennweitenbereich von 20 bis 70 mm, die bei 170 € beginnen.

Lichtstarke Normalbrennweite: Mit einem Festbrennweitenobjektiv im Brennweitenbereich zwischen 40 und 60 mm decken Sie ungefähr den Blickwinkel des menschlichen Auges ab. Die Umgebung wird damit so abgebildet, wie Sie sie selbst sehen. Günstige Modelle kosten unter 140 € und bieten bereits eine hohe Lichtstärke von f/1.8, ab 380 € gibt es f/1.4-Optiken.

Starkes Telezoom: Ein lichtstarkes Zoomobjektiv mit einer Blende von mindestens f4.0 im Telebereich (55 bis 200 mm) kostet ab 900 €, fordert beim Fotografieren nur wenige Kompromisse und gibt Ihnen jede Menge Spielraum bei der Bildgestaltung.

  • g Geschenk-Gutscheine
  • b Online-Bestellschein
  • k OTTO-Kataloge
  • L Lob & Kritik
  •  
  • g Geschenk-Gutscheine
  • b Online-Bestellschein
  • k OTTO-Kataloge
  • L Lob & Kritik
  • Zahlungsarten
  •  
  •  
  • Rechnung
  • Ratenzahlung*
  • Zahlpause*
  • Vorkasse
  • Über uns
  • Nachhaltigkeit
  • Unternehmen
  • Jobs
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • OTTO Partner
  • Shopping24
  • Versicherungen
  • Shopping&more
  • OTTO in Ihrer Nähe
  • OTTO Affiliate
 
  • OTTO Partner
  • Shopping24
  • Versicherungen
  • Shopping&more
  • OTTO in Ihrer Nähe
  • OTTO Affiliate
 
! Sicherer Kauf auf Rechnung
! Einfache Ratenzahlung*
! Verlängertes Rückgaberecht zu Weihnachten

Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Service- und Versandkosten

* Bonität vorausgesetzt, gegen Aufpreis

 
Θ Mein Konto
Haben Sie Fragen oder Kritik?