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Einbauküchen

 

Einbauküchen mit viel Charme und durchdachten Ideen

 

Moderne Einbauküchen haben sich als anhaltender Trend längst etabliert. Richtig ausgewählt sorgen sie für ein tolles Ambiente und entwickeln sich häufig zu einem beliebten Treffpunkt für die ganze Familie und gute Freunde. Durchdachte Ideen und ausgereifte Stauraum-Konzepte sorgen zudem für ein völlig neues Kochvergnügen, da alle benötigten Utensilien immer griffbereit in Ihrer Nähe sind. Topmoderne Einbaugeräte sorgen für zusätzlichen Komfort und arbeiten darüber hinaus sehr leise und energieeffizient.

 

Einbauküchen in unterschiedlichen Styles

 

Bei OTTO finden Sie Einbauküchen in vielen unterschiedlichen Styles. Wählen können Sie beispielsweise zwischen zeitlos eleganten Designerküchen, verspielt romantischen Landhausküchen oder Platz sparenden Eckküchen und Singleküchen mit fein nuancierten Farbkompositionen. Ihre Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Für eine zentimetergenaue Planung sorgen unsere Profi-Partner von Küche & Co kostenlos und unverbindlich - direkt bei Ihnen vor Ort oder in einem Küchenstudio in Ihrer Nähe. Freuen Sie sich auf Ihre neue Einbauküche.

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Kaufberatung Einbauküchen

 

Das Herzstück Ihres Zuhauses ist die Küche? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen hierzulande. Ganz gleich ob romantisches Landhaus-, zeitloses Holz- oder cooles Industrial-Design, in einer heimeligen Küche fühlen sich die meisten nicht nur beim Kochen und Essen wohl. Die Küche ist Lebensmittelpunkt und Tummelplatz für Familie und Freunde.

Hier wird getrunken, geschnippelt, genascht, gelacht, gespielt, gearbeitet und diskutiert. Wer kennt das nicht? Die Dinnerpartys, von denen alle noch Wochen später schwärmen, sind die, die gemütlich zwischen Herd, Kühlschrank und Essecke enden. Wie sagte der französische Koch-Papst Auguste Escoffier einst so treffend: „Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks“ – und damit meinte er nicht nur seine erlesenen Gaumenfreuden.

Umso wichtiger ist es, beim Kauf einer neuen Einbauküche auf die für Sie perfekte Kombination aus Funktionalität und Ambiente zu achten. Denn natürlich soll Ihr neuer Kochtempel mit modernen Arbeitsflächen, energiesparenden (Elektro-)Gerätschaften und viel Stauraum punkten, zugleich aber auch gemütlich und offen wirken. Fragen Sie sich deshalb vor dem Kauf, was Sie benötigen, damit Ihnen Kochen und Backen Freude machen. Wollen Sie eine gemütliche Wohnküche, einen schlichten, funktionalen Arbeitsplatz oder einen durchgestylten Treffpunkt für Feinschmecker? Wer macht in Ihrem Haushalt wann was und wo? Aus welchem Material soll das Mobiliar sein? Welche Elektrogeräte müssen unbedingt eingebaut werden? Wie viel Stauraum ist notwendig? Laufen Sie an einer Kochinsel zu kulinarischer Höchstform auf? Passt eine klassische Küchenzeile besser? Oder sind Sie mit der Minimal-Kombination Kühlschrank/Grill/Mikrowelle glücklich? Übrigens: keine Sorge, wenn Ihr Raum nicht den Idealmaßen entspricht. Viele moderne Küchensysteme sind heute so flexibel, dass der Grundriss keine entscheidende Rolle mehr spielt. 

Eine neue Einbauküche ist eine nicht unerhebliche Investition. Planen und kalkulieren Sie deshalb mit Bedacht, nehmen Sie sich hinreichend Zeit. Wichtig: Messen Sie alles sorgfältig aus, gehen Sie Ihren Geschirrbestand und Ihre Gerätschaften durch und prüfen Sie Ihre Elektrogeräte. Checken Sie bei Letzteren die Energieeffizienzklasse und mustern Sie Stromfresser aus. 

Damit Sie Ihre perfekte Traumküche bekommen, finden Sie im Folgenden ein mögliches Vorgehen, das Ihnen bei der gezielten Suche sehr helfen wird. Sie erhalten Informationen zu Formen, Größen, Designs und Elektrogeräten. Diese Punkte werden Ihnen vor dem Kauf die richtige Orientierung geben.

 

Erst messen, dann einrichten: Hier geht es um Millimeter!

Bevor Sie sich Gedanken über Design und Ausstattung machen, checken Sie am besten zunächst einmal die Fakten. Das heißt: her mit Zollstock, Maßband, Wasserwaage! Messen Sie Höhen, Grund- und Stellflächen Ihrer Küche genau aus. Sind alle Wände und Böden eben und gerade? Vergessen Sie Heizungen, Vorsprünge, Nischen, Leisten, Fenster- und Türöffnungen nicht, und notieren Sie die Lage aller Regler, Steckdosen, Lichtschalter und (Wasser-)Anschlüsse. Sind die erst einmal versehentlich zugestellt, lassen sich Stecker und Co. nicht so leicht verlegen und werden damit zum ewigen Ärgernis. Zeichnen Sie Ihren Grundriss sorgfältig auf Millimeterpapier auf. Vorlagen zum Ausdrucken gibt es beispielsweise im Internet. Das World Wide Web kann Ihnen auch bei der Detailplanung weiterhelfen. Kostenlose Küchenplaner-Apps lassen sich sowohl auf Android- als auch auf Apple-Geräte herunterladen, einige bieten sogar 3D-Ansichten. 

In diesem Zusammenhang ebenfalls zu klären: Ziegel, Beton oder Leichtbau? Nicht jede Wand trägt ohne Weiteres vollgepackte Hängeschränke. Checken Sie, ob Ihre Wände tragfähig genug für eine Hängekombination sind, wo Leitungen verlaufen und ob Sie Spezialdübel oder Extraleisten benötigen.

 

Einzeilig, L-Form oder Kochinsel? Alles reine Formsache!

Welche Küchenform für Sie ideal ist, richtet sich nach Größe und Zuschnitt Ihres Raumes. Das sind die beliebtesten Lösungen:

Einzeilige Küche

Bei sogenannten Block- oder Zeilenküchen stehen Elektrogeräte und Küchenmöbel an einer Wand. Diese Anordnung macht auch kleine Schlauch- und Single-Küchen zu Raumwundern. Gängige Zeilenlängen liegen zwischen 180 und 290 cm. Tipp: Auch in schmale Küchen (Mindestbreite 180 cm) passt ein kuscheliges Frühstücksplätzchen. Tricksen Sie gegebenenfalls mit einem Hängeklapptisch.

Zweizeilige Küche

Die Arbeitsbereiche stehen sich gegenüber, meist werden Lebensmittelzubereitung und Spülbereich voneinander getrennt. Eine prima Lösung, vor allem dann, wenn sich auch Fenster und Küchentür gegenüberliegen und der Raum groß genug ist. Küchenexperten empfehlen eine Mindestbreite von 240 cm.

L-Form

In Ihrer Küche sind Fenster, Tür und Anschlüsse „irgendwie ungünstig“ verteilt? Dann hilft eine L-Form. Die Arbeitszonen werden hier im rechten Winkel angeordnet, das ist sowohl platzsparend als auch ergonomisch. Eckschränke mit drehbaren Rondellen schaffen zusätzlichen Stauraum. Weiteres Plus: Diese Variante lässt oft noch Raum für eine Essecke oder einen Küchenblock. Die L-Form funktioniert auch in schmalen Altbau-Küchen.

U-Form

Die zweizeilige Küche mit Verbindungselementen ist eine schicke Lösung für Wohnküchen, denn sie bietet viel Platz zum Arbeiten und Relaxen. Empfohlene Mindestbreite: 240 cm. Besonders gemütlich wird es, wenn Sie den Essbereich mittig und vor einer Fensterfront arrangieren können. Vielleicht haben Sie dort auch noch ein Plätzchen für Ihre Kräuter und zum angesagten „Window-Farming“?

G-Form

Das „G“ entsteht durch einen in den Raum hineinragenden Arbeitstisch oder Küchenblock. Eine smarte Wahl für kleine quadratische Räume, vor allem, wenn Sie sonst keinen Essplatz unterbringen können.

Halbinsel

Perfekt für alle, die den Übergang von Ess- und Wohnbereich fließend gestalten und beide ästhetisch miteinander verschmelzen lassen möchten, denn die Halbinsel fungiert als eleganter Raumteiler.

Kochinsel

Voll im Trend und ein Design-Highlight für moderne, großzügige Küchenräume. Inseln machen optisch einiges her und lassen eine ganz individuelle Aufteilung der Funktionsbereiche zu. Ob Sie Spüle, Herd oder eine Arbeitsfläche hier unterbringen, entscheiden Sie vor allem nach Ihrem persönlichen Geschmack. Eckig oder oval? Auch das ist in erster Linie Geschmackssache. Ziehen Sie allerdings in Betracht, dass diese stylishe Variante ihren Preis hat, nicht zuletzt aufgrund der nötigen Extraanschlüsse und Zusatzgeräte wie einer Dunstabzugshaube. Kochinseln beanspruchen zudem eine Menge Raum. Experten empfehlen für diese Variante mindestens16 qm Grundfläche.

 

Alles in Griff- und Augenhöhe: eine Frage der guten Planung

Sie haben sich für eine Variante entschieden? Dann checken Sie Ihre Küchenroutine. Geräte in Griffbereitschaft und kurze Wege sparen Zeit und Nerven. Herd, Spüle und Kühlschrank sollten in Reichweite sein. Dinge, die Sie häufig benutzen, deponieren Sie am besten in Arbeitshöhe. Dasselbe gilt für die Mikrowelle. Aktuelle Küchenvarianten bieten sogar Backöfen in Augenhöhe an. Achten Sie bei der Anordnung der Module auf vermeintliche Kleinigkeiten. Rechtshänder wünschen sich Arbeitsfläche und Gerätschaften zu ihrer rechten Seite, bei Linkshändern ist es umgekehrt. Professionelle Küchenplaner ordnen Arbeitsstationen dementsprechend in der Reihenfolge „Vorbereitung“, „Kochen“ und „Spülen“ hintereinander an und raten zu einem mindestens 30 cm breiten Arbeitsfeld. Neben dem Arbeitsfeld wird der Herd platziert, gefolgt von einer weiteren Stellfläche. Länge: mindestens 60, besser 90 cm. Dahinter folgen Spüle und Geschirrspüler. Wer Platz hat, plant hier nochmals 120 cm für die Geschirrablage oder Ähnliches ein. Stellen Sie sicher, dass der Kühlschrank möglichst weit von Ihrer Kochstelle entfernt steht, denn sonst bricht ein sogenannter „Temperaturstreit“ zwischen den Geräten aus, der viel Strom frisst. Und das gefällt weder der Umwelt noch Ihrem Portemonnaie.

 

Welche Elektrogeräte brauchen Sie?

Welche Elektrogeräte in Ihre Küche gehören, hängt von Ihren Gepflogenheiten und der Größe Ihres Haushaltes ab. Und natürlich vom Stellplatz. Wenn es in Ihrer Küchenzeile eng wird, können Sie heutzutage auf schmale Backofen-Herd-Elemente zurückgreifen: Viele genormte 60-cm-Modelle lassen sich gegen 45 cm schmale Versionen austauschen. In großen Küchen setzen frei stehende Elektrogeräte schöne Akzente.

Auch Kühlgeräte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Zum Glück, denn eine Kühl-Gefrierschrank-Kombination sollte heute in keiner Küche fehlen. 

Was noch zur Geräte-Grundausstattung zählt? Vor allem Familien möchten nicht auf eine Spülmaschine verzichten, gestresste Berufstätige schwören auf Mikrowelle und Kaffeevollautomaten, Hobby-Bäcker wollen einen Multifunktionsofen mit Power-Boost, leidenschaftliche Köche einen zeitgemäßen Kochbereich und eine leistungsfähige Dunstabzugshaube. In einigen Haushalten muss zudem eine Waschmaschine verstaut werden. Ganz gleich, was für Sie in eine zeitgemäße Küche gehört, achten Sie beim Neukauf auf Umweltfreundlichkeit, Energieverbrauch und Effizienzklasse. Hier helfen Prüf- und das EU-Energiesiegel sowie Online-Datenbanken.

 

Heiße Sache: So finden Sie den passenden Herd

Herzstück jedes heimischen Kochtempels: das Backofen-Herd-Element, meist in der Breite von 50, 60 oder 90 cm. Damit ein Neukauf nicht Ihr Budget sprengt, checken Sie auf jeden Fall, wie viel Zeit Sie wirklich mit Braten, Backen und Kochen verbringen und welche Anschlüsse bereits installiert sind. Ein neuer Backofen sollte in jedem Fall die vier Betriebsarten Heißluft, Ober-, Unterhitze und Grillen beherrschen. Im Trend liegen praktische Zusatzfunktionen wie Dampfgarer oder eingebaute Mikrowelle. 

Kniffliger wird es bei den aktuell üblichen Kochfeldtechniken. Stahl, Induktion, Ceran und Gas unterscheiden sich nämlich erheblich im Preis. Der konventionelle E-Herd ist zwar immer noch am günstigsten, brutzelt aber langsam und energieaufwendig. Kindersichere und superschnelle Induktionsplatten erfordern spezielles Kochgeschirr und größere Einbautiefen. Gasplatten ermöglichen zwar fixes, punktgenaues Garen, können aber teuer und pflegeintensiv sein. Am beliebtesten sind derzeit Glaskeramikfelder, obwohl deren Reinigung ihre Tücken hat. 

Ob Sie einen klassischen Herd mit vier Platten oder ein hypermodernes Modell mit Großflächeninduktion und Topfgrößenerkennung wählen, bei dem sich die beheizte Fläche automatisch der Anzahl und Größe Ihrer Töpfe anpasst, ist schlicht und einfach Geschmackssache. Empfehlenswert sind die modernen, individuell programmierbaren Kochfeld-Multitalente vor allem für passionierte Köche, die auf Gastroküchenausstattung und Profi-Equipment Wert legen. Wichtig für Ihre Planung: Elektro- und Ceran-Kochstellen brauchen zur Unterkante der Dunstabzugshaube 65 cm Abstand, Gasherde wegen der Flamme mindestens 90 cm.

 

Keine krummen Dinger: Arbeiten Sie ergonomisch!

Apropos Abstände: Körpergerechte Höhen, Breiten und Tiefen erleichtern das Arbeiten und beugen Rückenschmerzen vor. Passen Sie deshalb die Maße aller Geräte und Werkflächen Ihrer Körpergröße an. Schließlich wollen Sie nicht nur effizient, sondern auch ergonomisch günstig in der Küche herumwirbeln. Faustregel: Wenn Sie vor Ihrer Arbeitsplatte stehen und Ihren Arm rechtwinklig über Arbeitsplatte oder Herd halten, sollten zwischen Arm und Platte 15 cm Platz sein, beim Herd 20 cm. Für moderne Küchenelemente und -geräte ist diese Feinjustierung kein Problem, sie lassen sich dank flexibler Sockel verstellen.

 

Stapeln, stellen, stauen: bloß nicht alles so eng sehen!

Eine der wichtigsten Fragen bei der Planung: Wie viel Stauraum muss sein? Kalkulieren Sie – wenn möglich – großzügig und wählen Sie ausbaufähige Küchenelemente, denn ausreichend Lagerfläche erleichtert Ihnen den Alltag. Sie tun deshalb gut daran, Ihr Inventar genau durchzusehen. Wie viel Geschirr, wie viele Töpfe, Pfannen und Küchenutensilien müssen Sie unterbringen? Haben Sie eine Vorrats- und eine Putzkammer oder soll alles in Ihre Schränke passen? Wohin mit sperrigen Küchenhelfern wie Toaster, Küchenmaschine, Smoothie-Mixer und Fondue-Set? Benötigen Sie eine Ecke für Getränkekisten oder einen Weinschrank? Gibt es Platz für Kochbücher? Machen Sie eine Checkliste, um Ihren Platzbedarf genau zu ermitteln. Am einfachsten und übersichtlichsten gelingt Ihnen die Bestandsaufnahme, wenn Sie Ihre Liste in die fünf Punkte „Lebensmittel“, „Geschirr und Essutensilien“, „Vorbereitung“, „Zubereitung und Kochen“ sowie „Reinigung und Entsorgung“ unterteilen. 

Küchenprofis raten zu mindestens fünf Schubladen und Auszügen für Bestecke, Kleinigkeiten und stapelbare Vorräte. Achten Sie darauf, dass sich jedes Schubfach wirklich vollständig öffnen lässt, sonst entstehen tote Ecken, in denen sich Schmutz und vergessener Firlefanz ansammeln. 

Wie Sie Ihre Utensilien am sinnvollsten verstauen? Alles, was Sie häufig brauchen, kommt in Schubladen zwischen Knie- und Augenhöhe. Gewürze gehören beispielsweise über den Herd. Was seltener benutzt wird, verschwindet darüber und darunter. In Mini-Küchen kommen Sie manchmal nicht um extrahohe Schränke herum. Damit Sie nur selten auf die Trittleiter steigen müssen, gehören nur wenig gebrauchte Utensilien und Nachfüllpackungen nach ganz oben. 

Sobald Sie wissen, wie viel Stau- und Stellraum Sie benötigen, geht es an die Detailplanung. Rechenhilfe: Die Normtiefe von Küchenschränken und -elementen beträgt 60 cm. Gesundheitsexperten empfehlen zwischen Unterschrank und Hochschrank einen Mindestabstand von 50, besser 65 cm. Planen Sie vor jedem Möbelstück mindestens 120 cm Bewegungsraum ein, sonst wird es eng. Schließlich wollen Sie sich leicht bücken und alle Türen und Klappen bequem öffnen können. Tipp für enge Küchen: Nutzen Sie Nischen. Zwischen Unter- und Oberschrank passen oft bis zu 35 cm tiefe Regale oder Aufsatzschränke. Von Unterschränken mit Fachböden raten Gesundheitsexperten heutzutage ab. Zeitgemäße Alternativen sind Modelle mit (Voll-)Auszügen. 

Extra-Tipp für Haushalte mit Kindern: Vermeiden Sie bei der Kombination der Küchenmodule hervorstehende Ecken und Kanten. Wer will schon jeden Tag wegen geklemmter Fingerchen und blauer Flecken Kullertränen trocknen müssen? 

Einrichtungsprofis schwören vor allem bei schwer erreichbaren Stauflächen auf sogenannte Ausschwenker, dreh- und ausfahrbare Korb- und Drahtfächer. Wie hoch Sie Ihre Hängeschränke anbringen, sollte von Ihrer Körpergröße abhängig sein. Beispiel: Die obersten Fächer von Regalen mit einer Höhe von über 170 cm sind für Durchschnittsmenschen schwer zu erreichen. Achten Sie in diesem Zusammenhang darauf, schwere Gegenstände nie oberhalb Ihrer Schultergelenke zu lagern. Verzichten Sie auch auf Hochschränke unmittelbar neben Fenstern, sie sperren das Tageslicht aus. Schließlich wollen Sie, dass alle Arbeitsbereiche hinreichend ausgeleuchtet sind. 

Offene Regale oder Türen? Das hängt von Ihrer Ordnungsliebe ab. Natürlich sind Regale schöne Hingucker, allerdings nur, wenn sie hübsch aufgeräumt sind. Styling-Tipp für Küchenchaoten: die angesagten „schwebenden“ Unterschränke. Besonders gemütlich wird es, wenn Sie diese mit Schränken und Arbeitsplatten in Naturbrauntönen und mit matten Fronten kombinieren.

 

Seien Sie oberflächlich! Küchenfronten von klassisch bis knallig bunt

Natürlich soll Ihre neue Traumküche auch optisch etwas hermachen. Innenausstatter setzen derzeit auf elegantes Landhausküchen-Design, charmant-schnörkellosen Skandinavien-Look und hypermoderne Beton-Naturstein-Kombis. Ihnen sind diese Naturfarbvariationen nicht frisch genug? Auf aktuellen Möbel- und Wohnmessen beweisen Einbauküchen Mut zur Knallfarbe. Voll im Trend liegen frische Gelbtöne, kühles Petrol und der stylishe Farbmix Marsalarot/Silbergrau. Die Oberflächen der Küchenelemente können dabei aus verschiedenen Materialien bestehen. Innenausstatter setzen momentan auf hochglänzende Kunststoffe in Lackoptik und moderne Küchenbereiche in Edelstahl. 

Gute Nachricht für Naturlook-Fans: Helles Holz feiert ein Comeback. Neutrale Weiß- oder Naturtöne wirken zeitlos schön und lassen sich problemlos mit Designer-Elektrogeräten oder farbenfrohen Accessoires aufpeppen. Ideal für alle, die ihre vier Wände oft und gerne umstylen. Trendy, frisch und gleichzeitig edel: kräftige Fronten in Kombination mit dezenter Einrichtung und Wandfarbe. Genau umgekehrt geht es natürlich auch. Neutrale Fronten aus hellem Holz und ein auffälliger Farbmix für die Wand, für Utensilien und Gestühl machen Laune und lassen Ihnen viel Gestaltungsspielraum. Auch wenn Sie antike Fundstücke wie Omas Eckbank lieben, auf Landhaus-Look oder Shabby Chic stehen, sind dezente Fronten ohne Schnörkel und Spielereien prima. Ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt, ist Blau, besonders beliebt derzeit in lackglänzend. Denken Sie auch an Details wie Klinken, Zierleisten und Griffe und stimmen Sie die Fronten Ihrer Elektrogeräte gegebenenfalls mit denen der übrigen Küchenmodule ab.

 

Der Putz-Check: Wie pflegeleicht ist meine Küche?

Wie schnell und problemlos Ihre Küche zu reinigen ist, hängt vom Material der Module und Fronten ab. Koch-Profis schwören auf Edelstahl. Bei Kunststoff kommt es auf die Beschichtung an. Besonders pflegeleicht und widerstandsfähig sind Melaminharz- und Schichtstoff-Fronten. Vorsicht ist hingegen bei Folien geboten. Die sind zwar günstiger und punkten durch große Farbauswahl, sind dafür aber nicht so langlebig. Lackfronten, egal ob glänzend oder matt geschliffen, haben dieselbe Oberflächenhärte und Kratzfestigkeit wie gute Autolacke, und sie sind zudem bestens versiegelt. Diese Qualität hat allerdings ihren Preis. Günstigere Alternative sind massive Acrylplatten. Klassisch schön wirken Furnier- und Massivholzfronten. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche gut versiegelt ist. Bei Glas und gebürstetem Aluminium handelt es sich um schicke, aber pflegeintensive Hingucker.

Werfen Sie bei der Wahl Ihrer Oberflächen einen Blick auf (Umwelt-)Zertifikate, RAL-Gütezeichen, TÜV-Siegel und das Gütesiegel E1 (Formaldehydgrenzwert).

Fazit

Lassen Sie sich bei der Wahl Ihrer Einbauküche Zeit, schließlich wollen Sie darin nicht nur arbeiten, sondern sich auch wohlfühlen, und das am besten jahrelang. Diese Punkte gehören auf Ihre Küchenkauf-Checkliste:

-  Maßangaben: Am besten zeichnen Sie den Grundriss auf Millimeterpapier oder benutzen eine Küchenplaner-App. Türen, Fenster und Durchreichen nicht vergessen!

-  Stecker, Schalter, Zuleitungen: Wo liegen die Anschlüsse? Achtung: Ausgefallene Einbaugeräte wie Designer-Dunstabzugshauben und moderne Leuchtkörper benötigen meist Extrabuchsen oder -leitungen.

-  Ergonomisch denken: Passen Sie die Küchenmodulhöhen Ihren Körpermaßen an.

-  Stauraum schaffen: Was muss untergebracht werden? Planen Sie ausreichend Platz ein.

-  Funktionalität, Pflege und Design der Oberflächen: robust oder edel? Ein turbulenter Familienhaushalt braucht andere Einbauelemente und Arbeitsflächen als ein Paar, das gerne Gäste bekocht, oder eine urbane Wohngemeinschaft.

-  Mix and Match: Achten Sie darauf, dass Ihre Neukäufe auf vorhandene Möbel und Elektrogeräte abgestimmt sind. Mustern Sie alte Stromfresser konsequent aus.

-   Aus Fehlern lernen: Welche Schwachstellen hat Ihre alte Küche? Bessern Sie in der neuen nach.

-   Preisgrenze: Was wollen Sie maximal ausgeben? Beziehen Sie in Ihre Kalkulation auch Elektrogeräte und Extras wie Beleuchtung oder Sitzelemente mit ein.

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