Shopping
  • »
  • s Service
  • Θ Mein Konto
Auswahl verfeinern

Tapeten

 

Tapeten - Wände in einem neuen Licht

 

Wer hätte gedacht, dass Tapeten eigentlich aus China stammen. In Asien beschäftigte man sich seit jeher mit kunstvoller Wandgestaltung. Ausgeglichenheit und Harmonie, Geschichten, die das Leben schrieb oder mystische Gedanken und Historie, alles wurde als Erinnerung auf die Innenwände der Häuser gebannt - und das bereits seit dem Jahre 100 n. Chr. Wenn ein Einrichtungsaccessoire eine solch lange Geschichte in sich birgt, kann man sicher sein, dass es mit großer Perfektion das Wohnraumgefühl untermalt.

 

Wandtapeten als Blickfang

 

Erleben Sie ein großes Angebot der Wandgestaltung bei OTTO. Von Papiertapeten über Schaumtapeten und Vliestapeten bis hin zu speziellen, fröhlichen Kindertapeten ist hier für jeden Geschmack - farblich oder mit hübschen Motiven versehen - die individuell passende Tapete zu entdecken. Selbstverständlich auch mitsamt dem Zubehör.

 

Bordüren

Fototapeten

Türposter

 

———————————————

 

Häufig gesuchte Marken aus dem Sortiment Tapeten:

 

Rasch Tapeten

 

Esprit Tapeten

 

Barbara Becker Tapeten

 

Komar Tapeten

 

Home Affaire Tapeten

10% Geburtstagsrabatt auf Wohnen und blitzschnell da
Sparen Sie jetzt 10% auf Möbel und Heimtextilien - gleich anmelden! Alle Details hier  >

Empfehlungen für Sie

Aktuelle Themen & Informationen

Kaufberatung Tapeten

Die Zeit der nackten Wände ist vorbei. Der aktuelle Trend zur Gemütlichkeit verdrängt langsam, aber sicher die Hochphase der glatt verputzten Mauern. Tier- und Naturprints, Metallic-Tapeten oder Tapeten mit geometrischem Muster – die Auswahl an Wandbekleidung ist fast so vielfältig wie die in einer Modeboutique. Damit die Tapete am Ende allerdings wirklich zu Ihnen und Ihrem Zuhause passt, sollten Sie sich erst einmal zurücklehnen und sich ganz entspannt ein paar Fragen durch den Kopf gehen lassen.

 

Welches Material soll es sein?

Was das Material betrifft, lassen sich rund ein Dutzend verschiedene Tapetenarten ausmachen.

Papiertapeten bestehen oft aus Recyclingpapier. Ihre oberste Schicht wird üblicherweise in mehreren Farbdurchläufen bedruckt. Wichtig ist, dass auch ein lichtbeständiger Farbauftrag dazugehört, der das Vergilben oder Verblassen verhindert. Diese schützende Schicht ist insbesondere dann unerlässlich, wenn der Raum dem Sonnenlicht stark ausgesetzt ist. Das Tapezieren erfolgt bei Papiertapeten ganz klassisch: mit Kleister bestreichen, die eingeweichten Bahnen an die Wand kleben und glatt streichen. Beim Trocknen zieht sich das Papier wieder zusammen und legt sich eng an die Wand.

Für Papierprägetapeten werden zwei Papierbahnen zusammengeklebt. Danach verleiht ihnen im noch feuchten Zustand eine Prägewalze eine Struktur. Die Papierprägetapete ist ein guter Kandidat für Tapezieranfänger, weil die Struktur in der Regel so fest eingestampft und robust ist, dass sie bei kleineren Malheuren nicht beschädigt wird.

Vliestapeten bestehen aus reißfestem und formstabilem Fasermaterial. Sie eigenen sich besonders gut, um kleinere Risse im Mauerwerk zu kaschieren. Weil ihnen Wasser und Dampf nichts anhaben können, dürfen sie in der Regel auch im Bad oder in der Küche verwendet werden. Bei Vliestapeten kommt die sogenannte Wandklebetechnik zum Zuge: Der Kleister wird nicht auf die Tapete, sondern auf die Wand aufgetragen, was das Tapezieren insbesondere Anfängern erleichtert. Beim Renovieren lassen sie sich trocken wieder abziehen.

Fototapeten fristeten lange ein Schattendasein in längst vergessenen Partykellern der 1970er-Jahre. Jetzt erleben sie eine Renaissance. Aus mehreren Einzelteilen lassen sich riesige Wandgemälde zaubern. Wer es selbst versucht, muss allerdings unbedingt darauf achten, die Schnittkanten exakt aneinanderzulegen, sonst bekommt das Motiv der Fototapete unfreiwillig eine neue Form verpasst.

Textiltapeten setzen sich aus Fadensystemen zusammen, die auf Trägern aus Papier angebracht sind. Ein besonders edler Trend sind mit wertvollem Chenillegarn oder verflüssigtem Basalt bestickte Tapeten. Ihre bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Motive lassen luxuriöse Wandbilder entstehen. Allerdings muss bei Textiltapeten ein Profi ran, weil ihre Oberflächen sehr zart sind und sie zudem lange Einweichzeiten benötigen.

Bei der Velourstapete kommen statt Fäden Textilflocken aufs Papier. Dadurch ergibt sich ein samtig weicher Look. Leider ist die Oberfläche etwas empfindlich, sodass beim Anbringen eine ruhige Hand gefragt ist. Kleistertropfen lassen sich nämlich kaum wieder entfernen.

Naturwerkstofftapeten sind etwas für Jäger und Sammler. Mit ihnen kommt so ziemlich alles an die Wand, was sich in der Natur aufspüren lässt: Gras, Sand, Blätter oder auch Kork. Den Untergrund dafür bildet meist Papier – gefärbt oder auch naturbelassen.

Bei Vinyltapeten bekommt der Papier- oder Vliesträger eine zusätzliche Beschichtung aus Vinyl oder PVC. So wird die Tapete extrem strapazierfähig, abwaschbar und schwer entflammbar. Da sie auch nur wenig Wasserdampf durchlässt, müssen Räume mit einer solchen Wandbekleidung gut gelüftet werden. Beim Renovieren können Vinyltapeten oft auftrumpfen: Da die Unterschicht aus Papier besteht, bleibt diese Ebene beim Abziehen an der Wand kleben und dient als Makulatur für eine neue Tapete. „Spaltbar“ nennt das der Fachmann.

Metalleffekttapeten werden meistens aus dünner Aluminiumfolie gefertigt. Wenn sich Lichtstrahlen darauf spiegeln, zaubern sie ständig wechselnde optische Effekte an die Wand. Da die metallische Oberfläche allerdings auch jede Unebenheit sichtbar macht, ist diese Tapete nur etwas für Tapeziermeister.

Strukturtapeten erhalten durch das Auftragen von Kunststoff eine dreidimensionale Optik. Diese Struktur entsteht in der Regel per Siebdruck. Durch das Wechselspiel von Licht und Schatten wirken die Tapeten sehr lebendig und lenken bei Bedarf auch mal von kleinen Makeln der Wände ab.

Raufasertapeten sind Klassiker. Gleichmäßig in die Papiermasse eingearbeitete Holzfasern sorgen für die spezielle Beschaffenheit. Diese Tapeten sind umweltfreundlich, können mehrfach überstrichen werden und sind auch im nassen Zustand äußerst reißfest. Das macht sie zu einem sehr guten Modell für Einsteiger.

Glasgewebetapeten sind fast unzerstörbar und daher für alle Räume zu empfehlen, in denen es turbulent zugeht. Sie bestehen aus mineralischen Rohstoffen wie Quarzsand und Kalk, die bei extremer Hitze geschmolzen und zu Fasern verarbeitet werden. Diese Wandbekleidung ist ebenfalls sehr anfängerfreundlich: Auch hier wird der Kleister auf die Wand aufgetragen, bevor dann ganz entspannt die Tapete folgt.

 

Opulentes Design oder lieber vornehm reduziert?

In Sachen Optik lassen sich zurzeit drei große Trends bei der Wandbekleidung ausmachen: Fabrikdesign, Natürlichkeit und Romantik. Bei diesem breit gefächerten Dreiklang wird sicher jeder seinen ganz persönlichen Liebling entdecken.

Beim Fabrikdesign verwandeln Tapeten dank raffinierter Fotodrucke selbst einfachste Wände aus Gipskarton in uralte Ziegelmauern oder Betonkonstruktionen. Solche Tricksereien sind perfekt für alle, die von einem Leben im Loft träumen. Die Wand wirkt für sich und kann komplett ohne Möbel oder Dekoelemente auskommen.

Schlichte Designs in naturbetonten Farben machen den Trend zur Natürlichkeit aus. Die typisch skandinavische Reduktion auf das Wesentliche soll den Betrachter in ein sonnendurchflutetes schwedisches Landhaus versetzen. Solche Tapeten spielen sich nicht in den Vordergrund, sondern lassen interessante Möbel ihre Wirkung entfalten. Wer auf Muster nicht komplett verzichten möchte, sollte geometrische Formen wählen. Auch diese sind nicht zu aufdringlich und vermitteln Ruhe und Struktur.

Im Zuge des Romantiktrends ziehen florale Muster in unsere Wohnungen ein. Als zarte Dessins verbreiten sie verspielten Charme im Haus und bilden einen lebendigen Hintergrund für jede Art von Einrichtung. Opulente Blumenranken und historische Zitate strahlen Glamour aus – insbesondere in Kombination mit wechselnder Matt- und Glanzoptik. Grundsätzlich gilt: Je aufwendiger das Design ist, desto zurückhaltender sollte die Farbe sein.

 

Wie lässt sich die Qualität einer Tapete erkennen?

Ausschlaggebend für die Qualität einer Tapete ist in der Regel das Trägermaterial. In den meisten Fällen besteht es aus Papier oder Vlies. Je stärker das Trägermaterial ist, desto besser ist in der Regel die Verarbeitung der Tapete. Die Dicke einer Wandbekleidung spricht daher grundsätzlich für ihre Qualität. Allerdings kann sie auch irreführen. Beispielsweise ist eine mit PVC-Schaum überzogene Tapete zwar insgesamt relativ dick, doch das muss nicht unbedingt auf ihr Trägermaterial zutreffen. Aussagekräftiger für die Qualität ist daher das Gewicht.

Noch etwas ist bei der Auswahl wichtig: Damit es keine Farbtonabweichungen zwischen den einzelnen Bahnen gibt, müssen die Tapetenrollen aus demselben Druckgang kommen. Achten Sie also darauf, dass in den Artikel- und Anfertigungsnummern keine unterschiedlichen Zahlen oder Buchstaben vorkommen.

 

Wie kommt die Tapete an die Wand?

Ist eine alte Tapete vorhanden? Dann muss diese erst einmal runter. Mit etwas Glück handelt es sich um eine trocken abziehbare Wandbekleidung, das heißt, sie lässt sich einfach abziehen. Tapeten sollten grundsätzlich schräg in Richtung Bahnmitte abgezogen werden, damit der Untergrund unbeschädigt bleibt.

Lässt sie sich nicht ablösen? In dem Fall machen Sie den Wassertest: Tragen Sie mit einem Schwamm etwas Feuchtigkeit auf. Verfärbt sich die Tapete und nimmt das Wasser an, lässt sie sich im feuchten Zustand leicht entfernen. Perlt das Wasser ab, wird es schwieriger. Dann müssen Sie die wasserfeste Oberfläche beispielsweise mit Schleifpapier aufrauen, um den Kleister anschließend aufweichen zu können. Kleister- und Tapetenreste lassen sich nach dem Abziehen mit einer flach gehaltenen Spachtelklinge abschaben. Helfen können auch ein Tapetenlösungsmittel und Wasserdampf.

Wenn der Untergrund sauber, glatt und trocken ist, müssen Sie etwaige Rost- und Wasserflecken mit einer Isoliergrundierung „absperren“, damit sie nicht unter der neuen Wandbekleidung durchscheinen. Löcher und Risse können Sie mit Füllspachtelmasse entfernen.

Bevor Sie die Tapetenbahnen zuschneiden, addieren Sie zur Höhe der Wände etwa 10 cm hinzu. Kleistern Sie immer bloß eine Fläche ein, die Sie in rund zehn Minuten schaffen können. Die Decke zu tapezieren, ist etwas für Profis. Allerdings ist es – gerade bei üppigen Mustern – ohnehin ratsam, die Decke nur in einem passenden Ton zu streichen, sonst wirkt ein Raum schnell überladen und erdrückend.

Zugluft oder direkte Sonneneinstrahlung sind beim Tapezieren tabu. Beides würde die Wandbekleidung unregelmäßig trocknen lassen, was zu Blasen führen kann. Arbeiten Sie immer mit dem Lichteinfall, also vom Fenster weg. Falls es im Bereich der Naht Überlappungen gibt, werden sie dann nicht so deutlich sichtbar.

Drücken Sie die Tapete mit einer Tapezierbürste von der Mitte aus nach außen an. Überstände können Sie mit einer Tapezierschere abschneiden. Entfernen Sie überschüssigen Kleister mit einem Lappen und bearbeiten Sie die Nähte mit einem Nahtroller.

Übrigens: Bei den meisten Tapeten klären Symbole auf der Verpackung über die Eigenschaften der ausgewählten Rollen auf. Hier finden Sie Informationen dazu, wie die Wandbekleidung verarbeitet oder gepflegt werden sollte.

 

Es gibt Symbole zu folgenden Eigenschaften:

- Der Kleister kommt auf die Tapete.
- Gekleistert wird die Wand.
- Die Tapete ist vorgekleistert.
- Das Material ist restlos abziehbar.
- Die Tapete muss nass entfernt werden.
- Spaltbar: Die Oberfläche der Tapete lässt sich einfach abziehen, während die untere Papierschicht an der Wand verbleibt.
- Ansatzfrei: Muster brauchen beim Kleben nicht beachtet zu werden.
- Muster mit geradem Ansatz.
- Muster mit versetztem Ansatz.
- Die Tapete ist spritzwasserbeständig.
- Die Tapete ist waschbeständig.
- Die Tapete ist hoch waschbeständig.
- Das Material ist scheuerbeständig.
- Die Farbe ist ausreichend lichtbeständig.
- Die Tapete ist gut lichtbeständig.

 

Fazit

Ob Sie die passende Tapete für sich finden, hängt in erster Linie davon ab, wie sehr Sie sich mit Ihren Wünschen und den Anforderungen des Raums vertraut gemacht haben. Diese Fragen sollen Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen:

- Welches Zimmer wollen Sie tapezieren? Ist es nur eine Wand oder der komplette Raum?

- Ist das zu tapezierende Zimmer die Küche oder das Bad?

- Ist der Raum starkem Sonnenlicht ausgesetzt?

- Kennen Sie den Untergrund des Mauerwerks? Sind eventuell Risse vorhanden?

- Besitzen Sie handwerkliches Geschick und können souverän mit unvorhersehbaren Schwierigkeiten beim Tapezieren umgehen? Oder sind Sie ein Tapezieranfänger?

- Wollen Sie die Tapete noch streichen? Oder soll das Wandkleid ohne zusätzliche Farbe Ihren Raum schmücken?

- Ist der Raum eher klein oder groß? Sind bestimmte architektonische Besonderheiten wie ein Erker oder Vorsprünge zu beachten?

- Wollen Sie mit der Tapete ein langlebiges Exemplar erwerben oder lieber einem Trend folgen, der im nächsten Jahr wieder ausgetauscht werden kann?

- Sind Sie Eigentümer Ihres Zuhauses oder leben Sie in einer Mietwohnung?

Und zuletzt: Denken Sie immer daran, erlaubt ist, was Ihnen gefällt! Das gilt in der Mode ebenso wie bei den Wandkleidern. Vielleicht setzen Sie ja selbst den nächsten Tapetentrend. Und wer sagt eigentlich, dass eine Tapete immer an die Wand muss? Auch auf der Innenseite eines Bücherregals oder dem senkrechten Teil einer Treppenstufe ist sie durchaus kleidsam.