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Es ist Wochenende, Sie haben Freunde zu Besuch. Eine gute Gelegenheit für ein ausgiebiges Frühstück. Auf den Tisch kommen verschiedene Brotsorten, dazu eine Auswahl an Käse und Wurst – Ihren Gästen soll es gut gehen. Mit Ihrem Allesschneider richten Sie den Aufschnitt im Handumdrehen optisch ansprechend an und können bei der Dicke der Scheiben individuellen Wünschen bequem gerecht werden. Was Allesschneider auszeichnet, welche Modelle es gibt und wie Sie ein für Ihre Ansprüche passendes Gerät finden, lesen Sie im folgenden Ratgeber.
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> Fazit: Allesschneider für Schnittgut in gleichmäßigen Scheiben
Ein Allesschneider ist nicht einfach eine schnell rotierende Scheibe mit Messerschliff, die sich zum Brotschneiden eignet. Mit einem solchen Gerät können Sie viele verschiedene Lebensmittel in gleichmäßige Scheibenschneiden – mit hoher Präzision und in kurzer Zeit, denn dank der Schärfe und der hohen Drehzahl des Messers gelingen akkurate Schnitte, die manuell mit einem Messer in dieser Form kaum möglich sind.
Die Dicke des Schnittguts können Sie selbst einstellen, sodass Sie beispielsweise hauchdünne Scheiben für Rinder-Carpaccio ebenso zuschneiden können wie dickere Gemüse- oder Brotscheiben. Wenn Sie große Mengen verarbeiten wollen, etwa für eine Rohkostplatte oder ein Kartoffelgratin, arbeiten Sie mit einem Allesschneider zudem deutlich schneller als mit der Hand – ob Sie nun Wurst, Fleisch, Käse, Brot, Gemüse oder Obst schneiden wollen.
Abgesehen vom Messer und von einem Gehäuse warten die Modelle mit einigen Details auf, die beim Kauf den Unterschied ausmachen. Insbesondere in puncto Sicherheit und Komfort lohnt sich ein Blick auf die Ausstattung.
Die Modelle arbeiten mit Leistungen zwischen 40 und 185 Watt. Für die Beurteilung der Leistung ist die Watt-Zahl allein aber nicht ausschlaggebend. Modelle mit einem Eco-Motor kommen mit weniger Watt aus, da sie den Energieverbrauch selbstständig an die Art der Lebensmittel anpassen. Bei weichem Schnittgut sinken dadurch die Watt-Zahl und der Stromverbrauch, bei härterem nehmen sie zu. Neben elektrischen Geräten gibt es Modelle mit Handkurbel, bei denen die Watt-Zahl keine Rolle spielt.
Beim Gehäuse Ihres Schneidegeräts können Sie zwischen Metall und Kunststoff wählen, etliche Geräte bestehen auch aus einer Kombination beider Materialien. Modelle aus Edelstahl sind besonders stabil und angenehm zu reinigen, stark abfärbende Lebensmittel wie Rote Bete hinterlassen darauf keine dauerhaften Spuren. Kunststoffgeräte haben ein geringes Gewicht und lassen sich bei Bedarf leicht bewegen, um sie zum Beispiel im Schrank zu verstauen.
Das Messer besteht in der Regel aus Edelstahl. Unterschiede gibt es allerdings beim Schliff. Manche Modelle verfügen über ein Wellenprofil wie klassische Brotmesser, das sich gut für Brot oder Teigwaren eignet. Bei sehr hartem Schnittgut empfiehlt sich ein Messer aus gehärtetem Stahl. Bei vielen Modellen können Sie zwischen verschiedenen Messern wechseln.
In der Regel lässt sich die Dicke der einzelnen Scheiben manuell einstellen. Wie stark die Schnittbreite variieren kann, hängt vom Modell ab. Bei einigen Geräten reicht die Bandbreite von 0 bis 23 mm.
Da rotierende Scheibe eines Allesschneiders sehr scharf ist, verfügen viele Geräte über besondere Ausstattungsdetails, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten. Neben einem Daumenschutz zählt dazu ein Sicherheitsschalter, der sich zum Beispiel nur mit Daumen und Zeigefinger zugleich betätigen lässt. Häufig eingebaut ist ein Einschaltschutz, der verhindert, dass das Messer sofort anfängt zu rotieren, und der insbesondere bei einem Haushalt mit Kindern empfehlenswert ist. Für zusätzlichen Halt sorgen mitunter Saugnäpfe oder Schrauben, mit denen sich das Gerät an der Küchenarbeitsplatte befestigen lässt. Beachten Sie dafür die Sicherheitshinweise in der Gebrauchsanleitung.
Die Zusatzfunktionen von Allesschneidern bieten einen besonderen Komfort bei der Handhabung. Dazu zählen ein Restehalter, mit dem Sie sehr kleine Stücke sicher zum Messer schieben können, sowie Auffangbehälter für das Schnittgut und anfallende Krümel. Praktisch ist die Möglichkeit, zwischen Kurzzeit- und Dauerbetrieb zu wechseln. Bei einem Kippschneider steht die Unterlage für die Lebensmittel schräg zum Messer. Durch die Neigung drückt das Eigengewicht das Schnittgut ans Messer, was den Schneidevorgang erleichtert.
Gerade bei weichem Schnittgut ist es sinnvoll, wenn Sie Ihren Allesschneider nach Gebrauch gründlich säubern. Um die Reinigung zu erleichtern, lassen sich bei vielen Geräten nicht nur der Auffangbehälter, sondern auch der Schlitten, mit dem das Schnittgut geschoben wird, und das Messer abnehmen. Häufig sind die Teile spülmaschinenfest. Beachten Sie dafür die Herstellerhinweise.
Wie andere Küchenkleingeräte helfen Allesschneider grundsätzlich dabei, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen. Welches Modell sich für Ihren Bedarf eignet, hängt vor allem davon ab, welche Lebensmittel Sie schneiden und wie oft Sie das Gerät einsetzen.
Wenn Sie Ihren Allesschneider vor allem nutzen, um Brot zu schneiden, ist ein Modell mit Zahnschliffmesser gut geeignet. Gerade bei kleinen Küchen ist es empfehlenswert, ein leichtes und zusammenklappbares Modell zu wählen, das sich bequem bewegen und im Schrank unterbringen lässt. Solche Einsteigergeräte gibt es ab 30 €.
Wenn Sie unterschiedliche Lebensmittel schneiden wollen, empfiehlt sich ein Modell mit mehreren Messern sowie Eco-Motor, das die Watt-Zahl selbst an das Schnittgut anpasst. So können Sie nach Bedarf zwischen Wellenschliff für Brot und glattem Aufschnittmesser für Käse und Wurst wechseln. Gerade bei häufigem Einsatz ist ein Gerät zu empfehlen, das sich mit Saugnäpfen oder einer Schraubvorrichtung fest installieren lässt. Allesschneider mit mehreren Messern sind zwischen 90 und 140 € erhältlich.
Tipp: Fetthaltige Lebensmittel lassen sich leichter schneiden, wenn sie kühl sind, da Fett bei niedrigen Temperaturen fester ist. Käse, Wurst oder Schinken sind leichter in hauchdünne Scheiben zu schneiden, wenn Sie sie zuvor kurzzeitig ins Gefrierfach legen.
Wenn in Ihrem Haushalt Kinder leben, die in der Küche aktiv sind, spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Hier sind Modelle mit Daumenschutz, Einschaltschutz und Restehalter sowie der Möglichkeit, das Gerät an der Arbeitsplatte zu befestigen, ratsam. Kostenpunkt: zwischen 30 und 120 €.
Wenn Sie Ihren Allesschneider für hauchdünne Scheiben von Käse, Fleisch und Wurst, aber auch für Brot, Obst und Gemüse sowie Pilze verwenden wollen oder in der Gastronomie tätig sind, sind Sie mit einem Modell mit gehärtetem Stahlmesser und leistungsstarkem Motor für sehr hohe Drehzahlen gut beraten. Geräte mit Metallgehäuse sind zudem leicht zu reinigen. Hilfreich sind auch eine Dauerschaltfunktion und eine Abdeckung des Messers, die verhindert, dass weiches Schnittgut anhaftet. Modelle dieser Kategorie erhalten Sie zwischen rund 200 und 800 €.
Ob Brot, Käse, Wurstwaren oder Obst und Gemüse – mit Ihrem Allesschneider können Sie unterschiedliche Lebensmittel akkurat schneiden. Die Geräte unterscheiden sich in Leistung, Material, Sicherheitsfunktionen und Komfortmerkmalen. Die richtige Wahl Ihres Geräts hängt vor allem von der Art des Schnittguts und der Einsatzhäufigkeit ab:
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