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Fußbodenheizung

 

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Fußbodenheizung, Heizmatten für Warmwasseranschluss
Fußboden-Temperierungssystem, Fußbodenheizung

Fußbodentemperierungungssystem

Kaufberatung Fußbodenheizung

Angenehme Wärme, die aus dem Boden kommt 

Schon vor mehr als 2.000 Jahren schätzten die Römer warme Füße und erfanden die erste Fußbodenheizung. Heute ist das nicht anders: Immer mehr Menschen sind begeistert von der Wärme aus dem Boden, die trotz eisiger Außentemperaturen für kuschelig-warme Füße sorgt. Egal, ob Neubau oder sanierter Altbau – Fußbodenheizungen sind modern und zeitgemäß. In dieser Kaufberatung erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

 

Inhaltsverzeichnis

Was sind die Vorzüge einer Fußbodenheizung?
Wie unterscheiden sich die verschiedenen Fußbodenheizungsarten?
Welche Böden eignen sich?
Was ist beim Einbau einer Fußbodenheizung zu beachten?
Wie ist der Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern?
Wartung und Reparatur 
Kann ein Teppich genutzt werden?
Fazit: So finden Sie die passende Fußbodenheizung

 

Was sind die Vorzüge einer Fußbodenheizung?

Die Fußbodenheizung sorgt dafür, dass die Wärme vom Boden nach oben aufsteigt. Durch die damit verbundene gleichmäßige Wärmeverteilung kann die Raumtemperatur niedriger gehalten werden als mit herkömmlichen Heizkörpern. Das spart Energie und langfristig Heizkosten. Durch die geringe Luftzirkulation herrscht zudem ein gutes Raumklima. Daneben hat sie auch optische Vorteile: Unschöne Heizkörper stören nicht bei der Gestaltung der Wohnräume. Aber es gibt noch weitere Vorteile.

Immer warme Füße: Wer im Winter ohne Schuhe durch eine Wohnung mit Fußbodenheizung läuft, wird sofort den angenehmen Effekt feststellen – die Füße bleiben immer kuschelig warm.

Gleichmäßige Wärmeverteilung: Dadurch, dass die Wärmeverteilung gleichmäßig von der gesamten Bodenfläche aus erfolgt, entsteht keine Zugluft im Raum. Auch Schimmel in der Wohnung wird verhindert.

Keine störenden Heizkörper: Ohne Heizkörper im Raum haben Möbel in Nischen und unter Fenstern mehr Platz.

Ideal für Allergiker: In Räumen mit Fußbodenheizung können Asthmatiker und Stauballergiker aufatmen, denn es wird kaum Staub aufgewirbelt und die Luft ist weniger trocken.

Energieeinsparung: Menschen mit warmen Füßen reagieren weniger empfindlich auf Kälte. Die Raumtemperatur kann so um bis zu drei Grad gesenkt werden.

 

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Fußbodenheizungsarten?

Je nach Betriebsart wird zwischen zwei Fußboden-Heizsystemen unterschieden:

elektrischen Systemen und

Warmwasser-Heizsystemen (unterteilt in Nass- und Trockensysteme).

Zu den elektrischen Systemen gehört die elektrische Fußbodenheizung. Sie ist ideal zum Temperieren von Bädern, Küchen oder Wintergärten und besteht aus einer teilweise selbstklebenden Matte oder einem Netz, das mit Heizkabeln versehen einfach ans Stromnetz angeschlossen wird. Die elektrische Variante wird wie ein Teppichboden auf dem Estrich ausgerollt, die Fliesen verlegt man direkt darüber. Zur Sicherheit werden in allen Feuchträumen immer Leitungen mit „geerdeten Schirmen“ eingesetzt, um Unfälle zu vermeiden.

Die elektrische Fußbodenheizung gilt beim Kauf als die kostengünstigste Variante einer Fußbodenheizung, allerdings kann sie hohe Stromkosten verursachen. Mithilfe eines Thermostats und bei entsprechenden Ein- und Ausschaltzeiten ist die gewollte Temperatur allerdings genau regulierbar. Vorteilhaft ist vor allem die schnellere Reaktionszeit im Vergleich zu den Warmwasser-Heizsystemen. Wasserlecks gibt es nicht.

Im Gegensatz zu der elektrischen Fußbodenheizung funktioniert die warmwasserbetriebene Fußbodenheizung mit Warmwasser. Das Wasser wird auf nur maximal 35 bis 40 Grad erhitzt und fließt dann durch die Heizungsrohre, die in der Bodenfläche verlegt wurden. Diese Variante ist flexibel und kann mit vielen Heizarten betrieben werden: Gas, Öl, Pellets, Solarstrom und Wärmepumpe. Daraus können Sie den jeweils günstigsten und umweltverträglichsten Energieträger auswählen. Es stehen zwei Systeme zur Auswahl, um diese Heizung zu verlegen: Trocken- und Nasssysteme.

Nasssysteme: Das Nasssystem wird vor allem in Neubauten eingesetzt, weil flexible Kunststoffrohre verlegt und anschließend mit dem Estrich vergossen werden. Ist der Estrich getrocknet, kann man nichts mehr an der Ausrichtung ändern. Üblich ist es, dem Estrich metallhaltige Zusatzpartikel hinzuzufügen, damit die Wärmeleitung erhöht wird und eine gleichmäßige Wärmeverteilung gegeben ist.

Trockensysteme: Das Trockensystem wird nachträglich eingebaut und eignet sich vor allem für Renovierungen und zum Nachrüsten in Altbauwohnungen. Bei dieser Variante werden die Rohre häufig unterhalb des Bodenbelags auf den vorhandenen trockenen Estrich oder auf ein anderes vorgefertigtes Bodenelement gelegt. Diese Fußbodenheizung eignet sich eher für niedrige Fußboden-Aufbauten, ist insgesamt leicht und unkompliziert zu verlegen.

 

Welche Böden eignen sich?

Nicht jeder Bodenbelag ist für eine Fußbodenheizung geeignet. Die unterschiedliche Wärmedurchlässigkeit des jeweiligen Materials muss unbedingt im Vorfeld beachtet werden.

- Aufgrund ihrer gleichmäßigen und schnellen Wärmeabgabe und der damit einhergehenden geringen Energiekosten eignen sind Fliesen, Natursteine und Keramik am besten für die Installation einer Fußbodenheizung.

- Verlegt man eine Fußbodenheizung unter Holz, sollte man ein dünneres und für Fußbodenheizungen geeignetes Parkett wählen: Holz wirkt wärmedämmend, ein sehr starkes Parkett oder Laminat kann darum die Wärmeabgabe verringern und höhere Heizkosten verursachen.

Bei Holz gilt: Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen verursachen ein Quellen und Schrumpfen des Materials. Es kann zu Fugenbildung kommen: Bei einer warmwasserbetriebenen Fußbodenheizung kommen daher nur kleine Elemente wie zum Beispiel Parkettstäbe oder das Mosaik-Parkett als Bodenbelag infrage. Ungeeignet zur Verlegung sind große Einzelelemente oder Schiffsböden.

- Laminat, Teppichböden, PVC und Kork müssen speziell gekennzeichnet sein, wenn sie als Bodenbelag für eine Fußbodenheizung eingesetzt werden. 

Parkett oder Laminat wird in der Regel „schwimmend“ verlegt. Eine Fußbodenheizung wäre dafür ungeeignet, weil sich zwischen Fußboden und Heizung Luftpolster bilden – Luft ist der beste Isolator und verhindert, dass die Wärme in den Raum gelangt. Die Folge: hoher Energieverlust und ein kalter Boden. Eine vollflächige Verklebung des Parketts wäre hier die bessere Alternative, denn der Wärmedurchlasswiderstand ist geringer.

Achtung: Finger weg von weichem Holz! Es dehnt sich bei Wärme besonders stark aus und verformt sich. Die Folgen: größere Fugen, Risse, schlimmstenfalls aufgeplatzte Stellen an der Oberfläche. Eiche, Kirsche, Nussbaum oder Bambus sind deshalb besser geeignet als weiche Holzarten wie Buche oder Ahorn. Risse entstehen eher auf lackversiegelten als auf gewachsten und geölten Oberflächen.


Was ist beim Einbau einer Fußbodenheizung zu beachten?

Egal, ob Neubau oder Altbausanierung –  folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

- Alle Wände sind verputzt.

- Erforderliche Feuchtigkeitssperren sind verlegt.

- Der Verlegeuntergrund muss eben sein.

- Die gewünschte Aufbauhöhe ist überall gegeben.

- Die auf dem Boden verlaufenden Leitungen sind zu beachten.

- Sind Zusatzdämmungen notwendig wie Trittschalldämmung?

- Der Untergrund muss sauber sein.

- Vor dem Verlegen des Fußbodens muss der Estrich richtig trocken sein: Ein feuchter Untergrund begünstigt automatisch Verformungen. Die Ausnahme bilden trocken verlegte Fußbodenheizungen: Sie werden auf den trockenen Estrich gelegt.

- Achten Sie beim Verlegen des Bodens darauf, dass die Arbeitstemperatur mindestens 15 Grad Celsius beträgt. Dies gilt für die Dielen, den Unterboden und die Raumtemperatur. 

- Die optimale Oberflächentemperatur liegt bei 23 bis 24 Grad Celsius. Als äußerster Grenzwert gelten 29 Grad (bei Daueraufenthaltsbereichen wie Sitzecken oder Arbeitsflächen).

 

Wie ist der Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern?

Berechnet man den Energieverbrauch eines  ganzen Jahres, schneidet die Fußbodenheizung besser ab als herkömmliche Heizkörper.

- Ein Heizkörper braucht in der Regel eine sehr viel höhere Vorlauftemperatur von bis zu 60 Grad Celsius. Das erhöht die Energiekosten.

- Bei einer Fußbodenheizung beträgt die Vorlauftemperatur maximal 40 Grad Celsius.

- Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Raum: Das spart viel Energie. Normale Heizkörper erwärmen den Raum nur punktuell.

- Die Raumtemperatur bei Fußbodenheizungen kann circa drei Grad niedriger eingestellt werden – denn wer warme Füße hat, friert weniger.


Wartung und Reparatur 

Eine Fußbodenheizung ist nicht besonders wartungsintensiv, in der Regel sind keine großen Reparaturen zu erwarten. Warmwasserheizungen halten viele Jahre. Entscheidend für die Lebensdauer ist die fachgerechte Verlegung.

Oft ist eine Sanierung der Fußbodenheizung nicht einfach. Bestimmte Arten von Kunststoffrohren können mit der Zeit verstopfen. Und bei der Reparatur muss eventuell der Estrich aufgestemmt werden. Mithilfe moderner Verfahren können Heizrohre von innen wieder gereinigt werden, ohne sie vorher ausbauen zu müssen.

Die Ausnahme bilden alte Heizschlangen aus Polymeren. Sie verlieren im Estrich mit der Zeit ihre Weichmacher, werden spröde und bekommen Risse. „Alles raus“ ist da leider die Devise.

Sauber verlegt und mit modernen Kunststoffrohren ausgestattet, kann eine moderne Fußbodenheizung nach heutigem Wissensstand mindestens 40 Jahre halten. Achten Sie auf die Aufschrift „DIN 4726“!


Kann ein Teppich genutzt werden?

Teppiche über Fußbodenheizungen sind möglich, aber problematisch. Im Vergleich zu Fliesen gibt ein Teppich die Wärme zehnmal langsamer an den Raum ab. Es gilt: je dicker der Teppich, desto schlechter seine Wärmeleitfähigkeit und desto höher sein Wärmedurchlasswiderstand. Dadurch entstehen höhere Energiekosten. Trotzdem lassen sich Teppich und Fußbodenheizung gut miteinander kombinieren, denn ein Teppich hat den angenehmen Effekt, dass er besonders fußwarm ist. Anstatt die Wärme über den Boden abzuleiten, hält er sie am besten im Raum. Ein weiterer Pluspunkt: Die Fußbodenheizung kann früher abgestellt werden.

Allerdings sind nur Teppiche ohne Schaumrücken (zum Beispiel Kokos- und Sisalteppiche) geeignet. Ihr Material ist enorm flexibel und reagiert auf Temperaturschwankungen nicht mit Verformungen oder sonstigen Veränderungen.

 

Fazit: So finden Sie die passende Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen sind langfristig gesehen ideal, um Energie und Geld zu sparen. Unsichtbar im Boden verlegt, geben sie die Wärme gleichmäßig nach oben in den Raum ab. Dadurch kann die Raumtemperatur niedriger gehalten werden als mit herkömmlichen Heizkörpern. Optisch hat eine Fußbodenheizung natürlich auch ihre Reize, da sie Platz für Möbel macht und nicht unschön im Weg steht.
Ob Sie sich für eine warmwasserbetriebene Fußbodenheizung oder eine Elektrofußbodenheizung entscheiden, hängt mit den Bodenverhältnissen der Wohnung zusammen.

- Sie möchten umweltbewusst Wärme erzeugen? Dann kommt eine warmwasserbetriebene Fußbodenheizung infrage. Ob Öl, Gas, Pellets, Solarstrom oder Wärmepumpe – Sie können daraus den jeweils günstigsten und umweltverträglichsten Energieträger auswählen.

- Beachten Sie bei diesem System allerdings die lange Vorlaufzeit, die benötigt wird, um den Raum zu erwärmen.

- Elektrische Fußbodenheizungen sind einfach zu installieren und daher unkompliziert bei Sanierungen. Sie erwärmen den Raum schnell und heizen vor allem Bäder, Küchen oder Wintergärten sehr effektiv. Nachteil: Sie können hohe Stromkosten erzeugen. Doch Thermostate und Ein- und Ausschaltzeiten ermöglichen ein exaktes Anpassen der Temperatur.

Zum Abschluss noch ein paar hilfreiche allgemeine Ratschläge:

- Informieren Sie sich über geeignete Böden! Mittlerweile gibt es für fast alle Bodenbeläge Lösungen, sowohl für die elektrische als auch für die klassische Fußbodenheizung.

- Sie möchten zusätzlich einen Teppich auf den Boden legen, um die Wohnatmosphäre zu verschönern? Erkundigen Sie sich nach möglichst dünnen Spezialteppichen ohne Schaumrücken!

- Berücksichtigen Sie vor dem Kauf die hoch ausfallenden Einbau- beziehungsweise Reparaturkosten. Bedenkt man allerdings die angenehme Wirkung auf das Raumklima, rückt der finanzielle Mehraufwand in den Hintergrund.

- Sie sind Stauballergiker oder leiden im Winter ständig unter kalten Füßen? In diesem Fall ist eine Fußbodenheizung ideal.

 

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